Die drei ??? Kids Adventskalender – 24 Tage im Weihnachtsland

Titel: Die drei ??? Kids Adventskalender – 24 Tage im Weihnachtsland / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 162 min / Sprecher:  Jannik Schümann, Bert Franzke, Tommi Piper, Robert Missler ua

ddfkidsxmasInhalt: Advent, Advent! Die drei ??? Kids helfen im Weihnachtsland mit. Doch schon bald ist die festliche Stimmung getrübt, denn einige Bösewichte bedrohen die Weihnachtsvilla. Können Die drei ??? Kids das Land vor den Weihnachtshassern retten?


Und hier kommt schon der nächste Hörspiel-Adventskalender diesen Jahres! Dieses Mal ermitteln die jungen Drei ??? sich durch einen (vor)weihnachtlichen Fall. Einen Fall, der mich anfangs erstmal gar nicht so recht überzeugen konnte, weil er wirkte, als bestünde er nur aus kleineren Fällen, die gelöst werden müssen.
Es dauerte also eine ganz Zeit, ehe sich Zusammenhänge ergaben, die die Freunde bis Ende beschäftigen sollten. Dann aber fand ich die Geschichte zwar hier und da ein bisschen vorhersehbar, aber in Summe für ein Hörspiel für diese Altersgruppe ganz spannend. Und wenn es nicht das Rätsel an sich war, das für Spannung sorgte, dann waren es Probleme drum herum wie zB die Sorgen um den Schrottplatz oder Justus‘ größten Weihnachtswunsch.
Dadurch, dass sich weite Teile der Handlung auf dem Weihnachtsmarkt abspielen und sonst Weihnachten zumindest imm unverkennbar Thema ist, kommt auch schnell (vor)weihnachtliches Flair und die entsprechende Stimmung auf. Gerade das finde ich bei dieser Reihe ansonsten eher schwierig. Denn so sehr ich den Winter, Schnee und Kälte hasse, das kalifornische Wetter passt für mich eigentlich nicht zu Weihnachten. Daher bin ich so dankbar, dass die Story sich so streng an dieses Thema hält, denn sonst hätte es mit der (Vor)weihnachtsstimmung wohl eher mau ausgesehen.
Nur eine Sache hat mich gestört und wenn mir sowas auffällt, dann heißt das schon was. Normalerweise gehen mir Kleinigkeiten dann und wann durch. Skinny findet einen Gutschein über 4 Euro? Aber keine drei Minuten später rechnet sein Vater in Dollar, wiie es sein sollte! Hallo, Fehlerteufel!

Bert Franzke macht seine Sache als Weihnachtsmann wirklich erstklassig. Seine Stimme passt super zu dieser Rolle und dank verschiedener Beschreibungen seines Äußeren, hat man sofort ein Bild von ihm vor Augen. Achim Schuelke und Ingrid Capelle sind erfreulich oft zu hören. Ich höre sie immer wieder gerne. Tim Kreuer übertreibt mir als Skinny häufig, sodass es kaum noch authentisch klingt.

Dass hier so leicht Weihnachtsstimmung aufkommt, ist auch der Musik geschuldet. Es sind weihnachtliche Melodien zu hören, es klingen Glöckchen und die Wechsel zwischen den „Türchen“ sind mit festlichen Klängen kenntlich gemacht. Ein krasser Gegensatz dazu, der aber ebenso gelungen ist, ist die Szenerie in der Gruselkulisse.

Auf dem Cover deutet nichts auf den Fall hin. Außerdem muss man hier was den Schnee, die Weihnachtsmützen und den freundlichen Schneemann sowieso Zugeständnisse machen. Dafür findet man im Booklet und hinter den drei CDs zu Geschichte passende Motive.

Fazit: Anfangs habe ich mich etwas schwer getan mit der Geschichte, da sie abgehackt wirkte. Dann aber kam sie in die Spur und wurde überraschend spannend. Für weihnachtliche Stimmung ist ebenfalls gesorgt. In Summer also doch ein gelungener Adventskalender.

Adventskalender-Gewinnspiel – Hier kommen die Gewinner!

Liebe Leute, ihr seid der Wahnsinn!
Solch eine große Teilnahme gab es bei noch keinem Gewinnspiel der reziratte.

Vielen Dank!

Des Rätsels Lösung war „Dortmund“, was die Allermeisten auch richtig getippt haben.
Die Hörspiele wurden in der Reihenfolge verlost, wie die Cover im Bild im Gewinnspiel-Beitrag zu sehen sind.

Hier kommen nun die drei glücklichen Gewinner, die wie üblich mit random.org ausgelost wurden.

Sabine J. aus Kirchseeon (Die drei ??? – Stille Nacht, düstere Nacht)

Martin W. aus Salzgitter (Die drei !!! – Weihnachtsmann gesucht!)

Nicole P. aus Vöcklabruck / Österreich (Die drei ??? Kids – 24 Tage im Weihnachtsland)

Herzlichen Glückwunsch!

Die Hörspiele gehen heute noch auf die Reise und sind dann hoffentlich pünktlich zum ersten Türchen bei euch.

Europa und reziratte.de wünschen viel Spass beim Hören!

Mein Freund Max (16) – Max macht Ferien / Max hat keine Angst im Dunkeln

Titel: Mein Freund Max (16) – Max macht Ferien / Max hat keine Angst im Dunkeln / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 32 min / Sprecher: Manuel Elias, Daniel Kirchberger, Wolf Frass ua

mxInhalt: Hurra. Max fährt in den Ferien mit Mama und Papa, seiner Freundin Pauline und ihrer Mutter auf einen Bauernhof. Bald ist das Auto voll beladen und die Reise beginnt. Sie fahren Kanu, machen eine Radtour, übernachten im Zelt und viel zu schnell sind die Ferien auch schon wieder vorbei. Und dann erfahren wir, wie Max seine Taschenlampe bekam. Als Max nämlich einmal ganz dringend nachts Pipi muss, ist das Flurlicht, das nachts sonst immer an ist, aus. Es ist stockfinster im Flur. Und der Lichtschalter ist so weit weg. Max hat Angst. Aber zum Glück ist ja noch sein großer Bruder Felix da. Und Papa hat auch eine tolle Idee: Er schenkt Max eine kleine Taschenlampe. Die hat Max ab jetzt immer dabei – und braucht nie mehr Angst zu haben.


Neulich gab es noch neue Geschichten von Conni, nun sind die Jungs mit ihrem Freund Max dran. In der ersten der beiden Geschichten geht es mit Max in die Ferien auf den Bauernhof. Dabei erfährt man, was alles so nötig ist auf solch einer Reise und wie es auf einem Bauernhof so zugeht. Was es da nicht alles gibt! Da lernt man doch tatsächlich eine ganze Menge. Und dann wird es mit Papas neuer großer Liebe auch noch ganz witzig und turbulent.
Die Angst im Dunkeln, um die es in der zweiten Geschichte geht, die dürften sicher einige Kinder kennen. So leidet man anfangs mit Max mit. Doch als er dann seine Taschenlampe bekommt, da geht es auf manch spannende Entdeckungsreise. Und wie einfach es doch war, das Problem mit der Angst vor der Dunkelheit so lösen! Das düfte auch für die jungen Hörer (und auch deren Eltern!) eine Hilfe sein.
Somit hat man wieder zwei sehr lebensnahe Geschichten auf einer CD beisammen, bei denen man etwas lernt und auch eine Menge Spass hat.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mir Daniel Kirchberger als Max besser gefallen hat als Manuel Elias, der hier zu hören ist. Er klingt mir über weite Strecken hinweg einfach nicht locker genug, wodurch das Pfiffige, das ich an Max bisher so mochte, ziemlich auf der Strecke bleibt. Seine junge Stimme wiederum passt aber ganz gut. Pia Stepat klingt als Freundin Pauline wesentlich lockerer.

Neben dem ohrwurmverdächtigen Titellied sind auch während der Geschichten ab und zu kurze Melodien zu hören, die für Auflockerung sorgen. Die Geräuschkulisse hält sich dezent im Hintergrund, lässt aber dennoch nichts vermissen. Für ein Kinderhörspiel ist das genau richtig so. Aus meiner Sichet.

Das Cover kommt in kräftigen, fröhlichen Farben daher und zeigt mitten im Herbst / Winter ein eher sommerliches Bild, das zur ersten Geschichte passt.

Fazit:  Zwei weitere schöne Geschichten, nahe am Leben der sehr jungen Hörerschaft. Hier werden zwei für diese Altersgruppe interessante Themen behandelt, die Spass machen, aber auch etwas zum Lernen bieten. Sehr fein!

Die kleine Schnecke Monika Häuschen (46) – Warum verreisen Gänse im Winter?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (49) – Warum verreisen Gänse im Winter? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 44 min / Sprecher: Tom Deininger, Angelika Mann, Tobias Künzel ua

moni49Inhalt: Es ist Herbst im Garten, in dem die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen mit ihrem besten Freund, dem Regenwurm Schorsch wohnt. Die Zugvögel versammeln sich auf der Gänseteichwiese und selbst der Gärtner plant eine geheimnisvolle Reise. Nur der gelehrte Graugänserich Herr Günter lässt sich auffallend viel Zeit. Seine besorgte Mama Gertrud sucht ihn schon, aber Herr Günter erfindet tausend Ausreden, warum er diesmal nicht mit der Gänsereisegruppe fliegen kann. Hat etwa der gemeine Gänserich Ganzilla etwas damit zu tun? Und ob Herr Günter den Mut findet, sich seiner Mama und seinen Freunden anzuvertrauen?


Während wir schon klar auf den Winter zusteuern, ist es am Gartenbeet von Monika und ihren Freunden erst Herbst. Die Reisezeit der Zugvögel steht an und eigentlich müsste auch Günter langsam seine Sachen packen. Doch irgendwie scheint er es nicht eilig zu haben und so bleibt zunächst massig Zeit, seinen Freunden etwas über Zuggvögel zu erzählen. Wohin sie reisen, wieso sie um diese Zeit verreisen. Und das weckt in Monika und Schorsch eigene Reiseträume. Schorsch hätte gerne Abenteuer, Monika dagegen eine nette Reisegruppe. So lernt man zunächst wieder eine ganze Menge und kann gleichzeitig selber von einer tollen Reise träumen.
Doch dann taucht Günters Mutter auf und stellt alles auf den Kopf. Für sie ist nämlich klar, dass Günster bald mit ihr und seinen Artgenossen auf Reise geht. Es ist zum Totlachen komisch, wie peinlich Günter seine Mutter ist. Hach, wer kennt das nicht, wenn Mama einem die Haare strubbelt oder mit Spucke einen Flecken entfernt. Trotzdem ist Günters Mutter durch und durch liebenswert.
Aber es bleibt spannend, denn auch ihr gegenüber rückt Günter nicht mit der Sprache heraus, wieso er es mit der Abreise dieses Mal nicht so eilig hat. So darf man miträtseln. Und die Auflösung dürfte manchem schon bekannt sein.
Drum herum beim Erzähler geht es ebenfalls bald auf Reisen, weshalb er gut erklärende Parallelen zum Geschehen im Beet herstellen kann. So wird alles noch einmal klarer. Und auch hier kann man rätseln: wer ist wohl sein geheimnisvoller Reisebegleiter?

Dieses Mal bereichern zwei Gastsprecher eine Folge. Mit Monica Deininger lernt man endlich des Erzählers Cousine Berta kennen, die sehr sympathisch klingt. Gerne mehr davon in der einen oder anderen Folge! Und Günters Mutter wird von Angelika Mann gesprochen, die einen einwandfrei mütterlichen Ton für diese Figur parat hat. Energisch, liebenswert und ausgesprochen munter und gewitzt.

Im Gemüsebeet ist man in Reiselaune, das zeigt das Covermotiv ganz klar mit den vielen Koffern. Doch während alle gut gelaunt schauen, sieht Günter wenig angetan aus. Wieso nur? Das macht neugierig. Die Vögel im Hintergrund und das Laub lassen Herbststimmung aufkommen.

Fazit:  Eine schöne Geschichte, bei der es im ersten Teil wieder eine Menge zu lernen gibt. Im zweiten Teil ist es vor allem spannend. Denn wieso möchte Günter nicht mit seinen Artgenossen verreisen? Da darf gerätselt werden. Sehr fein!

Die drei !!! Adventskalender – Weihnachtsmann gesucht

Titel:  Die drei !!! Adventskalender – Weihnachtsmann gesucht / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 129 min / Sprecher: Sonja Stein, Philipp Draeger, Linda Fölster ua

diedreiadvent02Inhalt: Kim, Franzi und Marie helfen beim Adventsbasar im Jakobipark, dem Adventszauber. Alle freuen sich über die Auftritte des Weihnachtsmanns, der inmitten der verzierten Holzbuden auf einer kleinen Bühne unter den mit silbernen und goldenen Girlanden geschmückten Bäumen sitzt und sich die Weihnachtswünsche der Kinder notiert. Doch am zweiten Tag taucht der nette ältere Herr zur verabredeten Zeit nicht auf – und bleibt auch danach spurlos verschwunden. Können ihn Die drei !!! rechtzeitig finden und somit den Adventszauber retten?


Hier kommt der zweite Adventakalender mit den drei Detektivinnen. Dieses Mal beschäftigt sie das Verschwinden des Weihnachtsmannes, der auf dem Weihnachtsmarkt autrat und eines Tages plötzlich nicht mehr auftaucht. Das ruft die Freundinnen natürlich umgehend auf den Plan und sie ermitteln in alle Richtungen. Das muss man der Geschichte lassen, die Nachforschungen gehen gänzlich ablenkungsfrei vonstatten. Das ist schon mal viel wert! Und die verschiedenen Richtungen, in die der Fall die Detektivinnen führt, sorgen auch für Abwechslung und Spannung. Man knobelt schnell mit. Allerdings habe ich das Geschehen nach der soundsovielten Wendungen irgendwann auch als ziemlich verworren empfunden und mich gefragt, wie all das Geschehen noch zu einem schlüssigen Ende führen soll.
Doch dann nimmt die Handlung endlich die entscheidende Wendung und von da an geht es wieder geradliniger zu. an Spannung verliert das Geschehen jedoch keineswegs! Ganz im Gegenteil geraten die Detektivinnen nun tatsächlich in richtige Gefahr und man kann mit ihnen mitfiebern und bangen. Ein gelungenes Finale des Falls.
Rund um den Fall geht es (vor)weihnachtlich zu mit dem Adventsbasar, Plätzchen, dem Weihnachtsmann und seiner Vertretung, und so manchen Wünschen. Da kommt schon schnell vorweihnachtliche Stimmung auf.

Als Arno Putzinger bzw Weihnachtsmann ist Henry König zu hören, dessen Stimme gut zu beiden Figuren passt. Auch Ivo Möller alias Mika Putzinger hat mir gefallen. Er bringt die Launen von Mika glaubhaft rüber. Robin Brosch trifft für seinen Part ebenfalls genau den richtigen Ton. Und die drei Hauptsprecherinnen sind in Topform wie eh und je.

Musikalisch unterscheidet sich der Adventskalender nicht sonderlich von den regulären Folgen. Lediglich die Türchen sind mit weihnachtlichen Melodien kenntlich gemacht. Also die Stellen, an denen man beim Hören eine Pause machen und erst am nächsten Tag weiterhören soll. Mir hätte auch sonst ein weihnachtliches Stück hier und da ganz gut gefallen.

Das Cover zeigt sich dagegen gänzlich weihnachtlich mit dn verkleideten Detektivinnen, einem Weihnachtsbaum und dem Geschenk. Im Booklet findet man noch ein Rezept für einen leckeren Weihnachtstee.

Fazit:  Einmal drohte der Fall ins Chaos zu stürzen, doch dann fing er sich noch rechtzeitig und es blieb spannend bis zum Schluss. Ab einem gewissen Punkt ist die Handlung zwar etwas vorhersehbar, dafür punktet sie in diesem Moment mit Dramatik. Rund herum geht es schön (vor)weihnachtlich zu, was für die nötige Stimmung sorgt.

Dieses Hörspiel könnt ihr aktuell hier auf der Seite gewinnen!

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