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  • Gruselkabinett (62) – Rappaccinis Tochter

    Von reziratte | 18.Mai 2012

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    Titel: Gruselkabinett (62) – Rappaccinis Tochter / Verlag: Titania Medien / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Max Felder, Jacqueline Belle, Manfred Erdmann ua

    Inhalt: Der junge Giovanni Guasconti zieht des Studiums wegen nach Padua. Dort bewohnt er ein Zimmer in einem alten, düsteren Haus, von dessen Balkon man in einen von einer hohen Mauer umgebenen Garten voller erstaunlicher Pflanzen blickt. Als er von diesem Balkon eines Tages die junge Frau erblickt, die sich um die Pflanzen kümmert, ist Giovannis Interesse an dem seltsamen Garten endgültig geweckt…


    Nach einer Pause mit der Reihe hatte ich mal wieder Lust auf ein paar Folgen und so wanderte ua “Rappaccinis Tochter” in den Warenkorb. Über die Geschichte an sich kann ich nichts Schlechtes sagen. Sie verläuft geradlinig und mich hat die Idee hinter dem, was Rappaccini seiner Tochter angetan hat sehr fasziniert. Eine interessante Idee, die für mich einfach etwas hat. Entsprechend neugierig bin ich der Geschichte gefolgt, die -kaum sind sich Giovanni und Beatrice erstmals begegnet- einen deutlich romantischen Einschlag erhält, der hier und da auch gut Richtung Kitsch tendiert. Mich hat das weiter nicht gestört, zumal ja gerade die Liebe zwischen den beiden das grausame Geheimnis von Rappaccini ans Licht bringt. Allerdings fand ich die Folge zwar ganz spannend, aber nicht die Spur unheimlich oder gar schauerlich. Ich weiß ja, dass man beim “Gruselkabinett” keinen Horror erwarten darf, aber eine Gänsehaut je Folge sollte doch drin sein. Hier leider nicht.

    Giovannis Part übernimmt Max Felder, dem es gelingt sowohl seine tiefen Gefühle zu Beatrice, sowie seine Ängste vor Rappaccini und seinem Garten deutlich rüberzubringen. Mein persönliches Highlight bei den Sprechern ist jedoch Jacqueline Belle in der Rolle der Belle. So klingt die meiste Zeit über so sanft, dass mich die Verzweiflung und der Zorn gegen Ende der Geschichte überrascht hat. Aber man nimmt ihr diese Gefühle auch sofort ab. Manfred Erdmann schließlich spricht Rappaccini und an sich gefällt mir seine tiefe Stimme für diesen Part. Allerdings wird er anfangd als hager, blass und kränklich beschrieben, wozu diese Stimme für mich nicht recht passen will.

    Musik und Geräusche halten sich in diese Folge eher bedeckt. An Geräuschen gibt es nur das Nötigste zu hören, was mir aber so gut gefallen hat. Es passt -ebenso wie die ruhigen und leisen Musikstücke- gut zu der Geschichte, die ihre Dramatik ebenfalls auf zurückhaltende Art entfaltet. Auch solch ein Stil kann beeindruckend und für Stimmung sorgen wie es hier der Fall ist.

    Auf dem Cover sieht man selbbstverständlich Beatrice wie sie durch den Garten streift. Sie wirkt verträumt, fast ein wenig traurig dabei. Im Hintergrund auf dem Balkon ist auch Giovanni abgebildet, was dem Motiv eine Spur von “Romeo und Julia” gibt. Vielleicht hätte mir schon beim Covermotiv klar sein müssen, dass hier kein Grusel zu erwarten ist, denn danach sieht es nun wirklich nicht aus.

    Fazit:  Eine spannende Geschichte, hinter der eine auf böse Art faszinierende Idee steckt. Das hat mir gefallen. Es hätte aber gerne eine Spur schauerlicher sein dürfen.

     

    Themen: Hörspiele für Erwachsene, Serien F - J | Kein Kommentar » | Schlagwörter: , , , ,

    Point Whitmark (36) – Geschöpf der bösen Träume

    Von reziratte | 17.Mai 2012

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    Titel:  Point Whitmark (36) – Geschöpf der bösen Träume / Verlag: Decision / Spielzeit: ca. 57 min / Sprecher: Kim Hasper, Sven Plate, Gerrit Schmidt-Foss, Bert Stevens, Karin Buchholz ua

    Inhalt: Etwas Unerklärliches geschieht im Haus in der William-Prescott-Road. Jay will und kann es nicht glauben, aber seine Mutter scheint wahrhaftig von einer dämonischen Spukgestalt besessen zu sein. Zudem geht ein plötzlicher Verehrer bei ihnen ein und aus, dessen gefährlichem Charme die verängstigte Mrs Lawrence immer mehr verfällt. Ist besagter Maurice Micklewhite gar schuldig am tragischen Unfall einer jungen Frau in der Nachbarschaft? Tom und Derek setzen alles daran, zu helfen, aber die Zeit rinnt ihnen davon. Auf der Spur der verschwundenen Toten wird auch Jay zum Opfer des teuflischen Nachtmahrs.


    Ich denke nach mittlerweile schon drei wieder sehr ordentlichen Folgen -diese hier eingeschlossen- kann man der Serie ruhigen Gewissens bescheinigen, dass sie sich gefangen hat. Weg von den allzu abgedrehten und verschaltelten Geschichten hin zu Fällen wie diesem, der erneut erfreulich geradlinig verläuft, so dass man als Hörer gut folgen kann und nicht irgendwann das Gefühl hat, nicht mehr durchzublicken. Bei der Sache sein sollte man natürlich trotzdem, denn dafür ist es schließlich ein Jugendkrimi in dem die drei Jungs einem weiteren Rätsel auf der Spur sind und Ermittlungen anstellen. Selbstverständlich kommt keine Folge der Reihe ohne ein gruseliges Element aus. Hier ist es ein Nachtmahr, der Jays Mutter zusetzt. Mir hat diese mystische Figur gefallen, da sie mal etwas anderes ist. Eine Gestalt, die einem nicht in jeder zweiten Schauergeschichte begegnet. So ist auch für einige unheimliche Szenen gesorgt. Diese wären allerdings sicher noch stimmungsvoller gewesen ohne das Geschrei von Jays Mutter. Doch dazu später, denn grundsätzlich hat es mir gefallen, sie auch einmal in der Serie anzutreffen. Erfreulich ist ebenso, dass es endlich, endlich mal wieder eine Passage gibt, die im Leuchtturm beim Sender spielt. Sogar die kultige Kröte ist zu hören. Wenn ich in der nächsten Folge auch mal wieder auf Vater Callahan treffen würde, wäre ich ausgesprochen glücklich ;)

    Was die drei Hauptsprecher anbetrifft muss man sich nie Sorgen machen. Sie meistern ihre Rollen auch in dieser 36. Folge souverän wie eh und je. Ich finde jedes Mal auf’s Neue, dass sie gut zueinander passen und sich ergänzen. Mit Karin Buchholz alias Mrs. Lawrence konnte ich mich dagegen nicht anfreunden. Abgesehen davon, dass sie mit  ihrem albtraumgeplagten Geschrei derbe an meinen Nerven gezerrt hat, so ist es ihr obendrein nicht gelungen, mir diese Person sympathisch zu machen mit der schnippischen Art. Und irgendwie finde ich, die Familien der Hauptcharaktere sollten schon sympathisch sein. In jeder Folge trifft man auf einen etwas schrägen Charakter. Für mich war es hier Maurice Micklewhite, dem Bert Stevens seine Stimme leiht. Mit hektischer und ab und zu “schleimiger” Redeweise verleiht er ihm diese leicht seltsame Art.

    Musikalisch lässt sich diese Folge ebenfalls nichts zu Schulden kommen. Die Titelmelodie gehört für mich immer noch zu den schönsten, die ich im Hörspielbereich kenne. Während der Handlung sind weitere stimmungsvolle Stücke zu hören, die für Atmosphäre sorgen. Und der Geräuschkulisse gelingt es, das Geschehen zusätzlich vorstellbar zu machen.

    Als ich das Cover zum ersten Mal sah, dachte ich: dieses Vieh kennst du doch! Und tatsächlich empfinde ich das Ungeheuer als ziemlich zusammengewürfelt. Die Hörner der Kreatur aus Folge 9, die Augen der Nebelgestalt aus Folge 8 und der Schrenschnitt-Stil bzw die Haltung vom Hexenmeister aus Folge 13. Mir kommt der Finsterling außerdem zu groß vor, wenn man hört, wo er sich in der Geschichte des Nachts niederlässt.

    Fazit:  So darf es gerne weitergehen in Point Whitmark. Ein spannender und nachvollziehbarer Fall mit schauerlicher Würze, der erfreulicherweise einen Schritt zurück in den Leuchtturm macht. Wie gessagt, wenn jetzt noch Vater Callahan mal wieder mitmischen würde…

    Themen: Hörspiele für Jugendliche, Serien P - T | Kein Kommentar » | Schlagwörter: , , , ,

    “Shadow Falls Camp” – neue Fantasyreihe ab Juli bei Der Audio Verlag!

    Von reziratte | 16.Mai 2012

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    „Shadow Falls Camp“  - Auftakt einer neuen Fantasyreihe für junge Mädchen und Frauen

    Eine mitreißende Story um Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden.

    Für alle Fans der „House of Night“- Reihe gibt es jetzt Nachschub für den Sommer:

    Im Juli startet eine neue Fantasy-Serie als Hörbuch bei DAV Jugendprogramm: Shadow Falls Camp“ von Erfolgsautorin C.C. Hunter.

    Der erste Teil „Geboren um Mitternacht“, gelesen von Anke Kortemeier, der deutschen Stimme von Keira Knightley, wird Fantasyfans begeistern.

     

    Im Leben der 16-jährigen Kylie geht alles schief: Nach der Scheidung ihrer Eltern, dem Tod der Großmutter und der Trennung von ihrem Freund wird sie in ein Camp für Schwererziehbare geschickt. Doch Shadow Falls ist kein normales Sommercamp – hier entpuppen sich die Teenager als Vampire, Werwölfe, Hexen und Gestaltwandler. Als wäre das nicht schon verwirrend genug, kämpfen zwei aufregende Jungs um Kylies Herz. Doch bevor sie sich ihrem Liebesleben widmen kann, muss sie herausfinden, wer sie ist…

    C.C: Hunter:

    Shadow Falls Camp – Geboren um Mitternacht (1) (All Age)
    Gekürzte Lesung mit Anke Kortemeier
    6 CDs, 445 min
    19,99 Euro, CH 30,50 SFr
    ISBN 978-3-86231-148-4
    Erscheinungstermin: 1. Juli 2012

    Quelle: DAV

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