Mord in Serie (25) – Todesjagd – Freelancer 2.0

Titel: Mord in Serie (25) – Todesjagd – Freelancer 2.0 / Verlag: Contendo Media, Audionarchie / Spielzeit: ca. 61 min / Sprecher: Claudia Lössl, Anke Reitzenstein, Lutz Riedel, Sascha Rotermund ua

Inhalt: Einst waren sie Spione im Dienst der Regierung. Jetzt arbeiten sie als Söldner für den Meistbietenden. Sie sind – die FREELANCER. Roland Voss und sein Team werden beauftragt, den verschwundenen Enthüllungsjournalisten Florian Bernard aufzuspüren. Bei Recherchen über international agierende Schleuserbanden ist er offenbar dem gesuchten Kriegsverbrecher Zoran Vukov zu nahe gekommen. Dieser bietet seinem elitären Kundenkreis ein ganz besonderes Unterhaltungsprogramm. Als die Freelancer in einen Hinterhalt geraten, werden die Jäger zu Gejagten.


Vor einigen Jahren gab es bereits „Freelancer“-Hörspiele, doch die kenne ich nicht. Was ich jetzt im Nachhinein darüber gelesen habe, entsprach auch nicht meinem Geschmack. Daher bin ich darüber bislang nicht böse gewesen.
Nun nehmen Contendo Media und die Audionarchie den Freelancer-Faden in Gestalt eines Crossovers wieder auf. Und ich bin mit richtig vielen Bedenken an die Sache herangegangen. Bitte, alles, aber keine billige Haudrauf-Prügelaction, unnötige Flucherei und gewöhnliche Gestalten…
Und dann stellte sich die Geschichte als echte Überraschung heraus, denn sie bedient nicht ein einziges meiner Bedenken. Ganz im Gegenteil bin ich mit den Freelancern schnell warmgeworden, zumal sie trotz ihres Jobs und ihrer Vergangeheit immer noch sehr menschlich rüberkommen.
Ihr neuer Auftrag klingt anfangs noch nicht ganz so brisant, nimmt aber schnell Fahrt auf und wird zusehends gefährlicher. Bei ihren Nachforschungen gelangen sie uA in eine Situation, in der ich nahe dran war, das Hörspiel auszuschalten, weil ich mir so etwas einfach nicht geben möchte. An diesem Punkt hatte man bei mir schlicht eine Grenze überschritten. Und wenn ein Hörspiel so etwas schafft, finde ich das schon beachtlich, paradoxerweise in positiver, wie auch in negativer Hinsicht. Es geht also ganz gut zur Sache hier.
Der größte Pluspunkt an der Story ist für mich aber das im Klappentext erwähnte Spiel. Da kann man mich jetzt gerne für krank oder verrückt halten, aber ja, so etwas mag ich ja total. Alleine die Vorstellung davon, zu was Menschen in der Lage sein können und auf was für kranke Sachen sich manche von ihnen einlassen, das hat für mich seinen Reiz. Die Idee, dass sich tatsächlich Menschen daran erfreuen…hat was.
Und es machte die Handlung für mich einfach unglaublich spannend!
Schön übrigens, dass „Mord in Serie“ seine Geschichten weiterhin in Deutschland spielen lässt. Ich bin kein Fan (mehr) von Krimis und Thriller, die zB in den USA spielen.

Ekkehardt Belles markante und raue Stimme passt prima zur Rolle des Roland Voss. Und auch Claudia Lössl hat mich mit ihrer festen Stimme und dem selbstbewussten und energischen Ton begeistert. Marc Sprenger, gesprochen von Sascha Rotermund, ist der Dritte im Bunde und ergänzt sich perfekt mit den beiden anderen. Lutz Riedel vermittelt einem schnell ein klares Bild von dem Verbrecher Vukow. Und mein persönliches kleines Highlight ist Francois Goeske. Ihm kommt zwar nur eine wirklich kleine Rolle zu, aber ich mag seine Stimme einfach total gerne. Ich wusste bisher gar nicht, dass er auch in Sachen Hörspiel unterwegs ist. Sehr cool!

Die Musik passt sich der derben Gangart der Geschichte bestens an, sorgt für Tempo und vermittelt dem Hörer sofort den Eindruck, dass er hier kein Hörspiel für Zartbedsaitete im Player hat. Die Geräuschkulisse ist vom Allerfeinsten, darüber braucht man gar keine weiteren großen Worte verlieren. Top!

Die Person im blutverschmierten Pulli vor dem Totenschädel, dazu noch der düstere Stil, das ist ein Cover, das so einfach auffällt. Und nichts Gutes für die Story erwarten lässt.

Fazit:  Spannend, kompromisslos, mit trotz allem sehr menschliche Figuren und der Idee eines Spiels, die für mich ganz persönlich sehr reizvoll ist. Zu meiner Überraschung hat mir die Folge richtig gut gefallen. Sehr fein!

DreamLand Grusel (16) – Die Stadt des Todes

Titel: DreamLand Grusel (16) – Die Stadt des Todes / Verlag: DreamLand / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Ulrike Stürzbecher,  Dietmar Wunder, Christian Rode ua

Inhalt: Eigentlich wollen die Freunde J. J., Travis, Mary-Kate, Ashley und Alex ein schönes Wochenende auf einem Rockfestival verbringen, doch stattdessen erleben sie den Horror ihres Lebens. Nach einem Autounfall suchen sie in der einzigen Stadt in weitem Umkreis Hilfe. Doch sie erwartet eine regelrechte Festung, in der fast jedes Leben ausgestorben ist. Und sie müssen ihr Leben gegen Zombies, Monster und diabolische Machenschaften eines Konzerns verteidigen. Werden sie einen Weg finden, die Stadt des Todes lebend zu verlassen?


Meine zweite Folge dieser für mich neuen Reihe klang vom Klappentext her schon mal ganz einladend. An verschiedenen Stellen habe ich Vergleiche mit „Resident Evil“ gelesen, dazu kann ich nichts sagen. Mich interessiert das nämlich gar nicht, weder Spiel, noch Film.
Der Auftakt zur Geschichte war ganz nach meinem Geschmack. Ich mag gruselige Storys, die mit einem nächtlichen Autounfall ihren Anfang nehmen (fast) immer. Somit war ich ganz optimistisch und wurde nicht enttäuscht. Die Handlung hat Tempo, Action und eine gewisse Prise Grusel.
Aus heutiger Sicht passt sie meiner Meinung auch gut in den aktuellen Zombie-Hype. Fans davon dürften sich gut bedient fühlen. Ein verrückter Wissenschaftler tat bereits mancher Schauergeschichte gut und die Monster gehen schön brutal zu Werke, da fehlt es ebenfalls an nichts.
Wie die Freunde und ihre neue Bekannte jemals aus diesem Ort entkommen sollten, war mir lange nicht klar, was für Spannung gesorgt hat.
Einzig dieses ständige „das ist ja wie in dem und dem Computerspiel!“ ging mir irgendwann auf die Nerven, selbst wenn es stimmen sollte. Wie gesagt, da fehlen mir mangels Interesse einfach die Vergleichmöglichkeiten.
Ach ja, und wieso musste es denn eine PolizistIN sein? Nur um zu zeigen, dass Frauen auch so tough sein können? Oder hängt das mit dem Vorbild „Resident Evil“ zusammen? Sorry, ich werde nie Fan von Frauen in heldenhaften Rollen. Welt retten und ähnlich gefährliche Dinge sind -meiner Meinung nach- schlicht Männersache. Egal, ob Frauen das auch können. Punkt.
Ich hätte nie gedacht, dass mir Oliver Rohrbeck noch mit etwas anderem auf die Nerven gehen kann als mit Justus Jonas‘ Klugsch…wätzerei. Aber es geht! Nämlich mit diesem möchterncoolen und oberlässigen Ton, der er für J.J. in petto hat. Dabei ist die Figur doch vom Wesen her so sympathisch! Christopher Albrodt hat mir als Alex dagegen sehr gut gefallen. Seine Stimme hat einfach irgendwie etwas. Ulrike Stürzbecher gibt eine resolute Selina Hllary.

Der Soundtrack passt hervorragend zur Geschichte und dem Schauplatz, da fehlt es an nichts. Die Geräuschkulisse kann sich ebenfalls hören lassen. In dieser Hinsicht gibt es nichts auszusetzen.

Das Cover präsentiert sich schön düster mit dem Rot als Kontrast. Die schaurigen Gestalten mit den glühenden Augen und den ungelenken Bewegungen etsprechen dem Bild, das man von Zombies vor Augen hat. So passt das Motiv gut zur Story. Ich persönlich bin außerdem sehr froh, dass es keins der anderen Monster auf das Cover geschafft hat. Mich beispielsweise hätten sie nämlich vom Hörspiel eher abgeschreckt.

Fazit: Mir hat diese Folge bis auf besagte Details gut gefallen. Sie hat Spannung, Action  und Zombies. Falls die Orientierung an „Resident Evil“ misslungen sein sollte, dann war es für mich klar ein Vorteil es nicht zu kennen.

Benjamin Blümchen (133) – …auf dem Flughafen

Titel: Benjamin Blümchen (133) – …auf dem Flughafen / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Jürgen Kluckert, Santiago Ziesmer, Roland Hemmo, Katja Primel ua

Inhalt: Neustadts berühmter Erfinder Eddi Eddison zeigt Benjamin, Otto und Stella auf dem Flughafen die neue Gepäck-Transport-Anlage, die er gebaut hat. Leider stößt Benjamin aus Versehen an das Steuerpult, drückt alle Knöpfe gleichzeitig und es entsteht ein Riesen-Koffer-Chaos. Das müssen die Freunde natürlich schnellstens beseitigen!


Eine Folge, die kaum mehr nach meinem Geschmack sein könnte, alleine vom Titel her schon. Ich liebe Flughäfen und Flugzeuge! Schon alleine deshalb geht die Episode für mich schon in Ordnung, auch wenn Benjamin in Sachen Flugzeuge natürlich schon ganz andere Sachen gemeistert hat als nur so ein Kofferchaos.
Allerdings finde ich die Geschichte auch noch in anderer Hinsicht wirklich sehr ordentlich. Erstens ist Eddie Eddison mit von der Partie, was frischen Wind reinbringt. Er ist in dieser Reihe ja nicht oft zu hören. Außerdem mag ich den netten Erfinder enfach gerne.
Zweitens ist die Handlung trotz des so banal klingenden Problems ganz spannend. Otto darf ein funkgerät benutzen, Benjamin stellt sich wagemutig vor ein Flugzeug, weil am Ende der Bürgermeister gerettet werden muss. All das bringt obendrein noch Tempo in die Geschichte, was mir ebenfalls gefallen hat.
Außerdem weiß Stella hier mal nicht alles (besser), sondern ist sogar motzig, weil Otto ihr vermeintlich vorgezogen wird. Das schadet dem Mädel mit Sicherheit keinen einzigen Deut.
Und dann ist da noch Flughafenchef Zehdorn, der so seine Nöte mit seinem neuen Flughafen hat. Unter Anderem mit einer Brandschutzverordnung. Da dürften erwachsene Hörer schmunzeln 😉
Auszusetzen habe ich nur Kleinigkeiten. Beispielsweise, dass die Arme von Eddies Gepäcksortiermaschine so beharrlich „Ärmchen“ genannt werden. Kommen die jungen Hörer ab 3 Jahren mit dem Begriff „Arm“ nicht klar, oder was? Und dann: ein folierter Bürgermeister? Schon etwas albern, oder?

Wie schon erwähnt, freue ich mich immer über Auftritte von Eddie Eddison. Ich mag Santiago Ziesmers Stimme für ihn super gerne. Gerald Schaale gibt einen herrlich gestressten Zehdorn. Und Roland Hemmo darf sich einmal mehr als Bürgermeister durch die Geschichte wettern. Nadine Pasta hat genau die richtige ruhige und sonore Stimme für die Flughafenangestellte.

Musikalisch ist hier neben den Titellied nichts zu holen, dafür konnte die Geräuschkulisse bei mir punkten. Es ist schon seltsam, dass man für die Reihe durchaus authentische Flughafengeräusche auftreiben kann, aber an Ziegengemecker scheitert es offenkundig, wie in der gesterigen Rezi nachzulesen ist.

Das Covermotiv zeigt die Freunde bei der Arbeit am Gepäck. Eine schöne, gut gewählte Szene, die toll zum Titel passt.

Fazit: Bis auf ein paar Kleinigkeiten eine überraschend gelungene neue Folge! Spannend, turbulent und lernen kann man auch etwas. Und ältere Hörer dürften ebenfalls ihren Spass dran haben.

Benjamin Blümchen (134) – Abschied von Stella

Titel: Benjamin Blümchen (134)  – Abschied von Stella / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Samira Jakobs, Ulrike Stürzbecher, Cathlen Gawlich ua

ben134Inhalt: Die Stellinis ziehen zurück nach Italien. Benjamin und Otto wollen ihre Freundin Stella beim Umzug begleiten und ihre Möbel mit dem Zoolaster nach San Giovanni bringen. Karla Kolumna schließt sich ihnen an und die vier erleben eine abenteuerliche Reise in den Süden, auf der sie auch eine neue Freundin für Stella kennenlernen.


Bei dieser Folge bin ich hin- und hergerissen. Einerseits stehe ich seit Folge 100 auf dem Standpunkt, dass diese Reihe auch weiterhin bestens ohne Stella ausgekommen wäre. Ich halte es für kompletten Unsinn, dass sie durch Stella für Mädchen attraktiver geworden ist.
Somit stimmt mich der Titel so überhaupt nicht traurig, das gebe ich gerne zu. Die Geschichte um den Abschied von Stella hat mir soweit ganz gut gefallen. Sie drückt zum Glück nicht auf die Tränendrüse, ist mit der Tour nach Italien und den kleinen Abenteuern dabei auch ganz spannend und unterhaltsam und hat ein Ende, mit dem auch Fans von Stella zufrieden sein dürften. Karla Kolumna ist auch mit von der Partie und sorgt ihrerseits für Stimmung. Hier und da wird sogar mal Bezug auf ältere Folgen genommen. Und sollten Benjamin und Co. Stella mal wieder besuchen, dann würde ich mich freuen, auch Stellas neue Freundin und ihre Eltern wiederzutreffen, die mir gefallen haben.
Bauchschmerzen bereitet mir allerdings die Frage, ob die Reihe überhaupt weitergehen wird. Ich kann sie mir zwar bestens ohne Stella vorstellen, aber das ändert nichts daran, dass die meisten (nachvollziehbaren) Ideen für Geschichten umgesetzt sein dürften.  Die Berufe scheinen ja ohnehin schon längst aufgebraucht zu sein. Und nun nimmt man der Reihe eben auch noch eine Hauptfigur, die seit 35 Folgen mitmischt.
Irgendwie vermittelt mir das Gefühl als sei das Ende der Reihe nahe. Ohne jetzt allzu schwarz malen zu wollen. Ganz klar, ich weiß es (noch) nicht. Nicht dass jemand nun was Falsches denkt.

Samira Jakobs hat mir als Rebecca gut gefallen. Ihre Stimme nicht nicht so kindlich und sie bringt Rebeccas Launen glaubhaft an den Hörer. Ulrike Stürzbecher wird als Karla immer besser und übertreibt nur noch selten. Und inzwischen wird ihr auch nicht mehr an jedes Hauptwort ein -chen angehängt, wodurch es nicht mehr so albern wirkt.
Mein einziges Ärgernis ist -mal wieder- die Tatsache, dass es für ein Hörspielstudio scheinbar eine kleine Unmöglichkeit ist, echtes Ziegengemecker aufzunehmen bzw aufzutreiben. Schon wieder muss dafür ein Sprecher herhalten. Wo hatte man bei Kiosk nur früher selbst Löwengebrüll her? Und das ist Jahre her und ging sogar ohne das allmächtige Internet.

Viel mehr Musik als sonst gibt es nicht zu hören, dafür wird aber mal wieder gesungen. Das kam in früheren Folgen ja nicht gerade selten vor und siehe da: es funktioniert immer noch und sorgt für Flair. Sogar die Melodie kennt man noch von früher.

Das Cover zeigt die Freunde dabei, wie sie den Zoolaster für die Reise beladen. Alle wirklich fröhlich dabei, und ja, mir gefällt das. Ich hätte absolut keine rührselige Geschichte um den Abschied hören wollen.

Fazit: Die Folge lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Ohne Stella ist die Reihe besser dran, das ist meine felsenfeste Überzeugung, somit bin ich froh über den Abschied. Und für alle Stella-Fans: es wird wohl nicht endgültig sein. Die Story ist schön und unterhaltsam. Aber irgendwie wirkt sie auf mich auch wie ein Ende der Reihe. Und das möchte ich nicht. Mal schauen, was wird…

Gepenster-Krimi (11) – Das Tor zur Hölle

Titel: Gepenster-Krimi (11) – Das Tor zur Hölle / Verlag: Contendo Media, Audionarchie / Spielzeit: ca. 59 min / Sprecher: Jürgen Holdorf, Katharina von Keller, Robert Missler, Wolf Frass ua

gespkrimi11 Inhalt: Ein Geheimauftrag des Vatikans führt Padre Manzoni nach Jerusalem, wo er einer Archäologin bei der Suche nach einem vorchristlichen Tempel behilflich sein soll. Doch schon kurz nach seiner Ankunft versuchen dunkle Mächte, ihn ins Jenseits zu befördern. Der seit Jahrtausenden verschollene Tempel birgt den Schlüssel zum Schicksal der gesamten Menschheit und Padre Manzoni muss verhindern, dass die Diener des Bösen das Tor zur Hölle aufstoßen.


Erstmal Glückwunsch zur ersten Schnapszahl, liebe Gespenster-Krimis!
Und zur Folge: ich hatte echt Bedenken, denn alles mit Tempeln, Ritualen usw interesiert mich fast gar nicht. Glücklicherweise geht es dann zwar zu Anfang direkt um solch einen Tempel, doch der muss erstmal gefunden werden. Außerdem gilt es, eine Dämon in Schach zu halten und letzlich zu vernichten.
Kaum ist Padre Manzoni in Jerusalem angekommen, geht es ihm schon sehr damönisch ans Kollar. Dabei geht es wunderbar grausig und blutig zu und eine Atempause ist ihm bzw später auch seinen Gefährten kaum vergönnt. Das sorgt für Spannung und Tempo. Da fragt man sich doch mehr als einmal, ob dieser Kampf gegen die Höllenmächte überhaupt eine Chance haben wird.
Zum großen Finale kommt es dann aber doch in einem Tempel und das hat nicht nur eine -zumindest für mich- große Überraschung in petto, sondern auch nochmal eine weitere üppige Schippe an Blut, Leid und Tod in der Hinterhand. Ja, es gibt da tatsächlich Szenen, in denen man sich beim Hören innerlich krümmt. Und das macht Spass!
Schmunzeln musste ich allerdings auch einmal, denn aus des Dämons geiferndem Maul kommt so einiges, bei dem ich ihm irgendwie Recht geben musste 😉

Die Sprecherliste ist vergleichsweise kurz. Was mir aber noch besser gefällt, das sind Markus Pfeiffer und Jennifer Böttcher in den Hauptrollen. Ich hatte ja kürzlich erwähnt, dass mir gewisse Sprecher in Hauptrollen zu häufig anzutreffen sind, da kam mir das hier so wirklich sehr entgegen. Markus Pfeiffer gibt einen sympathischen und erfreulich unverborhrten Pater. Und Jennifer Böttcher macht als clevere und mutige Archäologin ebenfalls eine gute Figur.
Dank Robert Missler wirkt Amids kleiner Akzent niemals aufgesetzt, was ebenfalls ein großer Pluspunkt ist. Ach ja: und schreien und brüllen können sie alle vom Allerfeinsten!

Musik und Geräusche kommen äußerst opulent daher. Speziell beim Finale ist das schon sehr eindrucksvoll. Da vermischen sich Melodien wie man sie zu Ritualen erwarten würde mit kirchlichen Klängen, durchsetzt mit lauten, donnernden Geräuschen. Und das wirkt absolut und vermittelt einwandfrei die Dramatik des Geschehens.

Na, so stellt man sich das Höllentor doch vor! So wie auf dem Cover.  Feurig mit einem dämonischen Türsteher davor. Ein echter Blickfang im Regal!

Fazit:  Eine dämonisch starke Folge der Reihe, die richtig Laune macht! Mein Bedenken waren völlig unbegründet und ich kann diese Folge nur empfehlen! Übrigens ahne ich, dass das Ende hier noch nicht das tatsächliche Ende des Kampfes gegen die Kreaturen aus der Hölle sein wird.

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