Die drei ??? Kids (64) – …in der Schatzhöhle

Titel: Die drei ??? Kids (64) – …in der Schatzhöhle / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 65 min / Sprecher: Yoshij Grimm, Eva Michaelis, Christian Stark, Otto Strecker, Rainer Gerlach ua

“Die drei ??? Kids” machen einen Tauchkurs. Ein verdächtiger Teilnehmer verlässt unerlaubt die Gruppe und führt die Detektive in eine Schatzhöhle voller Geheimnisse.


In dieser Serie gab es immer Folgen, die mir gut gefallen haben, aber auch viele, die mich nicht von sich begeistern konnten. Dabei ist das gar nicht so schwer, wie diese Episode beweist. Ein ungewöhnlicher Schauplatz gleich am Anfang macht schon eine ganze Menge aus. Der ist mit der gefluteten Höhle, in der die Kids eine Schnupperstunde im Höhlentauchen erleben, auf jeden Fall gegeben und auch gelungen in Szene gesetzt. Für mich sogar ein wenig unheimlich, denn Schwimmen, geschweige denn Tauchen ist nicht so mein Fall. An einem so gefährlichen Ort schon gleich gar nicht. Ich habe die Jungs richtig bewundert.
Die Geschichte kostet diese Situation eine ganze Weile aus, aber nicht zu lange. Bald schon geht es hinein ins Wasser und das Abenteuer Höhlentauchen beginnt. Auf die drei Freunde wartet dann aber noch ein weiteres Abenteuer. Ein Taucher aus der Gruppe ist auf Abwegen unterwegs und ein seltsames Leuchten unter Wasser gibt Rätsel auf. Hat es etwas damit zu tun, dass es in der Höhle (die als ausgebeutet gilt) doch noch einige Edelsteine zu finden sein könten? Der Spürsinn der drei Jungs ist natürlich sofort geweckt und sie ermitteln über und unter Wasser weiter. Dabei bringen sie sich dann auch durchaus in gefährliche Situationen.
Mit ein wenig Hilfe von Kommissar Reynolds kommen sie der Sache schließlich auf die Spur. Dabei fällt besonders auf, dass es hier zwar mehrere Bösewichte gibt, dass aber zumindest bei einem auch darauf geschaut wird, wie es zu seinem Mitwirken kam. Genauso wie auf seine Vergangenheit. Und dabei stellt sich heraus, dass er eigentlich gar nichts mit der Sache zu tun haben wollte und gezwungen wurde. Plötzlich kann man ihn nicht mehr so recht verurteilen und so ist es nachvollziehbar, dass ihm eine zweite Chance eingeräumt wird. Die übrigen Verbrecher erhalten natürlich ihre gerechte Strafe.

Die drei Hauptsprecher hinterlassen hier einmal mehr einen guten Eindruck. Yoshij Grimm übertreibt es für meinen Geschmack manches Mal und klingt dann eher seltsam als überzeugend. Doch das kommt mir in jeder Folge so vor. Christian Stark weiß als Tim Miller zu überzeugen. Mal als strenger Leiter des Schnupperkurses, mal freundlich und dann wieder als höchst verärgerter (Mit)besitzer der Höhle.

Lobenswert ist auch der Klang der einzelnen Szenen. In der Höhle gibt es einen passenden Hall, bei den Tauchgängen sind die Atemgeräusche zu hören und die Stimmen leicht verzerrt. Das ist gut und sorgfältig gemacht und sorgt alleine schon für Aufmerksamkeit und Atmosphäre. Musikalisch hält man sich zurück, aber es sind ohnehin nur die längst bekannten Stücke zu hören. Da ist das nicht weiter tragisch.

Auf dem Cover sieht man die Freunde bei einem Tauchgang und unter ihnen einen geheimnisvollen Schacht. Das passt tadellos zum Titel der Folge und stimmt neugierig.

Fazit:  Eine rundum gelungene Folge, die neben einem coolen und ungewöhnlichen Schauplatz auch eine spannende Handlung ins Rennen schickt. Für mich hebt sie sich klar von ihren Vorgängern ab. So darf es gerne weitergehen.

Fünf Freunde (128) – …und der unsichtbare Feind

Titel: Fünf Freunde (128) – …und der unsichtbare Feind/ Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher: Theresa Underberg, Tim Knauer, Claus Fuchs, Peter Franke ua

Ein alter Seemann hat in Kirrin ein Fischgeschäft eröffnet und bringt mit seinem Gesang zum Akkordeon so richtig Stimmung in das kleine Fischerdorf. Doch hat er auch seinen Laden richtig im Griff? Ein Missgeschick folgt dem nächsten, und schließlich meint jemand, Kirrins Bürger vor Aale-Peter warnen zu müssen. Allerdings schriftlich und ohne sich selbst zu erkennen zu geben. Das macht die Fünf Freunde skeptisch. Sie ermitteln bis tief in die Nacht, um Aale-Peter zu helfen.


Ein neues Fischgeschäft hat in Krrin eröffnet, geführt von einem ehemaligen Seemann. Als die Freunde ihn kennenlernen, mögen sie ihn auf Anhieb. Das konnte ich gut nachvollziehen, denn Aale-Peter (wie er genannt wird) ist wirklich ein sehr netter, sympathischer Kerl mit einer liebenswert rauen Art. Ein echter Seebär eben.
Da kann man leicht verstehen, dass die Freunde ihm sofort helfen wollen als es so aussieht, als ob jemand Aale-Peters Geschäft sabotieren wolle. Ein Drohbrief taucht auf und plötzlich läuft eine Maus im Laden herum, was die Gesundheitsbehörde auf den Plan ruft. Zunächst gibt es nur einen Verdächtigen, doch irgendwie will man nicht so recht glauben, dass ausgerechnet er dahintersteckt. Allerdings war ich auch ratlos, wer sonst hinter den Vorkommnissen stecken könnte.
Einen Anhaltspunkt gibt es sehr lange nicht. Erst nach einer aufwendigen Suche der Freunde ergibt sich eine erste Spur. Wobei es zugegeben ein arger Zufall ist, dass sie bei ihrer Suchmethode tatsächlich so schnell Erfolg haben. So klein wirkt Kirrin hier nämlich nicht. Aber manchmal braucht es eben auch Glück.
In einer nächtlichen Aktion kommen die Freunde dem Täter dann endgültig auf die Spur und damit ist klar, wer hinter den Taten steckt. Für meinen Geschmack etwas zu früh und auch etwas zu leicht. Vor allem aber haben wir hier einen Täter, der ohne große Gegenwehr gesteht und sich viel zu schnell auf ein Abkommen mit Aale-Peter einlässt. Selbst sein Motiv ist ziemlich dürftig. Die Auflösung geht also insgesamt viel zu leicht von der Hand.

Peter Frankes gelingt es auf Anhieb, einem Aale-Peter sympathisch zu machen. Seine raue Stimme, die gutgelaunte Art, das nimmt einen sofort für diese Figur ein. Barbara Focke findet einen angemessen strengen Ton für die Angestellte des Hygieneamtes. Und Claus Fuchs schafft es, dass einem seine Figur trotz allem nicht gänzlich unangenehm erscheint.

Neben einigen Musikstücken sind mehrmals Seemannslieder mit Akkordeon und Gesang zu hören. Das lockert unglaublich auf und steht der Geschichte (und vor allem Aale-Peter) ganz wunderbar.

Das Cover zeigt selbstverständlich Aale-Peter und sein Geschäft. Natürlich sind auch die Freunde mit Timmy zu sehen. Über den Feind aus dem Titel gibt diess Motiv weiter nichts her und so kann man bereits beim Anblick der Bildes rätseln, um welche Art Feind es sich handeln könnte.

Fazit: Im Großen und Ganzen eine wirklich schöne, spannende Folge, in der die Freunde ganz viel ermitteln und so dem Täter auf die Spur kommen. Leider wirkt dieser dann aber arg einfach gestrickt und viel zu schnell einsichtig, was mich nicht so richtig überzeugen konnte.

Die kleine Schnecke Monika Häuschen (51) – Warum mag der Distelfink Disteln?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (51) – Warum mag der Distelfink Disteln? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Monica Deininger, Wolfram Lattke, Tobias Künzel ua

Die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen möchte mit ihrem besten Freund, dem Regenwurm Schorsch, und dem gelehrten Graugänserich Herr Günter einen Gesangswettbewerb austragen. Natürlich können sich die drei nicht einigen, wer von ihnen nun am schönsten singt. Wie gut, dass sie auf Distelfink Dieter treffen. Er ist ein begnadeter Sänger und bereit, in ihrem Wettbewerb das Urteil zu fällen. Aber dann piekt sich Schorsch an einer Kratzdistel und bald wetteifert er mit dem empfindsamen Künstler Dieter darum, wer nun die schlimmere Krankheit hat. Dabei wollte Monika doch nur singen.


Diese Folge ist ein schönes Beispiel dafür, wie schnell man thematisch vom Höckschen aufs Stöckchen kommen kann. Los geht es damit, dass die Erzählerin im Garten nach ein paar Kräutern sucht, weil sie sich nicht so gut fühlt. Hier erfährt man also schon mal, welche Kräuter wobei helfen können. Dort im Garten trifft sie Monika, Günter und Schorsch, die sich als Tagesbeschäftigung auf einen Gesangswettbewerb geeinigt haben. Nachdem Günter -natürlich- von einem begnadeten Sänger berichtet hat, geht es auch direkt los. Alles drei quäken sich mehr oder minder schräg durch den Wettbewerb. Das macht Spass und führt wie üblich auch zu der einen oder anderen kleinen Streiterei. Hier natürlich darüber, wer am besten singen kann.
Mit dem Distelfink Dieter kommt ihnen ein Fachmann gerade recht. Auch wenn er ziemlich eingebildet ist, aber vom Singen hat er Ahnung. Und Günter widerum hat Ahnung vom Distelfink, vor allem, wieso der eigentlich so heißt. Und wieso so ein vermeintliches “Unkraut” wie die Distel durchaus nützlich sein kann. Damit ist es Zeit für die nächste informative Passage, bei der sicher nicht nur Kinder viel Neues erfahren.
Leider nimmt Schorsch zu intensiven Kontakt mit einer Distel auf. Das Geschrei ist natürlich schorschgemäß groß und laut. Was das angeht, hat aber auch Dieter so einiges drauf. Prompt entbrennt der nächste Disput, wem es denn nun eigentlich schlechter geht. Da kann dann auch Günter wieder auftrumpfen. Vor allem, wenn es gilt, Schorsch von seinem gelegentlichen Größenwahn zu heilen. Bei Dieter gelingt ihm das dagegen nur sehr mäßig. Damit ist das Chaos schließlich perfekt.
Lachen musste ich am Ende als Schorsch das Lied “Fuchs, du hast die Gans gestohlen” vorschlägt.
Günters trockene Antwort darauf ist zum Totlachen.

Als Gastsprecher in der Rolle von Distelfink Dieter ist Wolfram Lattke mit von der Partie. Seine angenehme Stimme hat mir gut gefallen und der leicht überhebliche Ton passt prima zu dem doch etwas eingebildeten Distelfinken. Monica Deininger führt einmal mehr als Erzählerin durch die Geschichte. Ich höre sie immer wieder gerne.

Diese Folge braucht außer dem Titellied keine weitere Musik, hier wird selber gesungen. Zwar nicht viel, aber alle Beteiligten versuchen sich mindestens einmal darin. Ein paar einzelne Geräusche gibt es ebenfalls, minimalistisch wie man es von der Reihe kennt.

Auf dem Cover ist natürlich der hübsche Distelfink zu sehen, eher skeptisch beäugt von den übrigen tierischen Gartenbewohnern. Mit dem Thermometer in Schorschs Mund wird schnell klar, dass hier etwas nicht stimmt.

Fazit:  Eine weitere lustige Geschichte, bei der es gleich zu mehreren verschiedenen Themen etwas zu lernen gibt. Es ist immer wieder beeindruckend, wie informative die Serie ist, ohne dass es dabei auch nur eine Sekunde trocken oder langweilig zugeht.

Johnny Sinclair (02) – Beruf: Geisterjäger

Titel: Johnny Sinclair (02) – Beruf: Geisterjäger / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 59 min / Sprecher: Dirk Petrik, Tim Kreuer. Lène Calvez, Bert Franzke, Sven Plate ua

Der junge Geisterjägeranwärter Johnny Sinclair sieht seiner ersten großen Aufgabe entgegen! Aber wie soll man sich auf die Geisterjagd konzentrieren, wenn man nicht einmal über einen richtigen Geisterjägerassistenten verfügt? Und dann wartet in der Schule auch noch ein schwieriger Geschichtstest und als einzige Schummelhilfe entpuppt sich am Ende ausgerechnet ein schwerhöriger Totenschädel, der einfach nicht die Klappe halten kann!


Nachdem die erste Folge sehr ordentlich Vorarbeit geleistet und die Grundlagen der Geschichten geschaffen hat, geht es direkt weiter. In diesem zweiten Teil macht Johnnys Ausbildung zum Geisterjäger einen ordentlichen Schritt voran. Er erlebt seine ersten Einsatz als Geisterjäger, der spannend und durchaus schaurig daherkommt. Vor allem aber fällt er wunderbar klassisch aus mit einem stimmigen Hintergrund zu der Geistererscheinung. Und man erlebt einen angehenden Geisterjäger, der unverkennbar Talent hat. Das muss selbst der sonst für seine Meckereien bekannte Erasmus eingestehen.
Über ihn erfährt man in diesem zweiten Teil eine ganze Menge. Vor allem viel Verwunderliches, aber auch Beeindruckendes. Denn auch wenn sich einige seiner großen Reden schnell als heiße Luft entpuppen, scheint er eine magische Vergangenheit zu haben. Diese verhilft Johnny dann auch zu seiner ersten Geisterjägerausrüstung. Die ist witzig gemischt aus altmodischen Accessoires aus Erasmus Nachlass und solch modernen Gerätschaften wie eine riesige Wasserpistole, die sich super mit Salzwasser befüllen lässt. So wird den jungen Hörern gleichzeitig etwas Bekanntes und etwas Altmodisches und vermutlich eher Unbekanntes geboten. Mir gefällt das ebenfalls, obwohl ich deutlich älter bin. Denn mich kann man mit Altmodischem schnell langweilen. Zuletzt gilt es dann noch, einen Assistenten für Johnny zu finden, wobei es sehr turbulent zugeht.
Neben all diesem Geisterjägerdingen hat Johnny aber natürlich noch Alltägliches um die Ohren. So muss er sich mit den Klassenrowdys herumschlagen und bekommt immer mehr mit Millie zu tun, was für viel Gespött sorgt. Selbstverständlich gibt es noch Schulaufgaben und Tests, die man scheinbar nicht mal mit magischem Souffleur meistern kann. Johnny ist eben auch ein ganz normaler Junge wie seine Hörer auch und durch diese Szenen fühlt man sich der Figur näher als wenn Johnny nur mit Geistern und Magie zu tun hätte.

Mr. Hopkins ist einer der Geister, die auf Grayman Castle umgehen. Von ihm hört man hier eine ganze Menge und Peter Matics Stimme wurde dafür mit einem passenden Hall unterlegt. Das erinnert mich stark an wirklich alte Gruselhörspiele, was ich unglaublich charmant finde. Lène Calvez Akzent steht Cécile ebenso gut wie der gewitzte Ton, den sie Möchtegern-Mambo oft verleiht.

Einmal mehr ist eine bunte Mischung an Musik zu hören. Da sind Melodien dabei, die an alte Gruselgeschichten erinnern, aber auch modernere Stücke, die den Schwung einiger Szenen prima transportieren. Die Geräuschkulisse ist wie aus dem Ei gepellt, da sitzt jeder Ton perfekt.

Das Covermotiv gleicht dem des ersten Teils. Lediglich das leuchtende Grün ist gegen verschiedene kräftige Rot- und Blautöne getauscht worden. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich liebe diesen Stil einfach.

Fazit:  In diesem zweiten Teil geht es mit Johnnys Ausbildung zum Geisterjäger spürbar voran. Er erlebt seine erste spannende Geisterjagd, mischt sich eine witzige Kombination aus Werkzeugen zusammen und findet auf amüsant holprigen Wegen einen Assistenten. Es ist also immer etwas los. Und liegt die Geisterjagd mal brach, springen unterhaltsame Ereignisse aus Johnnys ganz normalem Leben ein, beispielsweise an der Schule.

Fünf Freunde (127) – …und die Teufelsbucht

Titel: Fünf Freunde (125) – …und die gemeine Falle / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 57 min / Sprecher: Ivo Möller, Tim 2003Knauer, Achim Buch, Frank Roder, Manfred Reddemann ua

Mit dem Motorboot von Fischerssohn Alf erkunden die Fünf Freunde die Küste von Kirrin und hören zum ersten Mal von der gefährlichen Teufelsbucht. Kurz darauf kommt es dort gleich zwei Mal zu Unfällen und die Freunde werden zu Lebensrettern. Doch warum läuft jemand, dem sie das Leben retten, vor ihnen davon und betrügt sie obendrein? Da heißt es auf der Spur bleiben. Ihr neues Abenteuer hält die Fünf Freunde so richtig auf Trab.


Der Titel dieser Folge klingt nicht nur verheißungsvoll, sondern ist auch einfach so typisch für diese Reihe. Das Meer, Felsen, Buchten, das gehört seit je her zu der Serie. Und es kommt zu Beginn auch gut zur Geltung und sorgt für das vertraute Flair. Auch wenn man sich natürlich schon fragt, wieso die Freunde von dieser gefährlichen Bucht bislang offenbar nichts wussten.
Soweit, so gut. Auch die Story lässt sich -jedenfalls anfangs- nicht lumpen. Es gibt ein paar dramatische und aufregende Szenen, die einen leicht packen. Erst muss der Schrecken angesichts eines Betrugs überwunden werden, dann gilt es, jemand quasi aus Seenot zu retten. Es ist also zunächst einiges los.
Im weiteren Verlauf war mir die Geschichte allerdings viel zu geradlinig. Die Freunde laufen eigentlich die ganze Zeit nur einer Person hinterher. Verlieren sie mal aus den Augen, finden sie dann wieder, nehmen erneut die Verfolgung auf und so weiter und so weiter. Selbst kleinere Wendungen und / oder Überraschungen sucht man hier vergebens und so wird es auch nie wirklich spannend. Die Frage ist an sich nur, wann sie den / die Missetäter endlich erwischen und überführen. Da haben die Freunde tatsächlich schon schwierigere und komplexere Fälle aufgeklärt.

Mit Tim Knauer hat man für die Rolle des Alf eine gute Wahl getroffen. Auch wenn er älter klingt als die Sprecher der Freunde ergänzt er die Bande gut und klingt jung genug um nicht allzu sehr herauszustechen. Daniel Schütter ist als Tom zu hören und es gelingt ihm, einen in Ungewissheit über diese Figur zu lassen. In diesem Falle ist das gut so.

Musik und Geräusche retten leider auch nicht viel. Dabei präsentiert sich beides ganz gut hier. Alles ist dank der Geräusche schön anschaulich und die eingesetzten Melodien haben durchaus das Zeug, Szenen eine gewisse Stimmung zu verleihen. Wenn diese denn in irgendeiner Form speziell gewesen wären.

Das Cover ist gelungen, da gibt es nichts. Die Szenerie passt zu den “Fünf Freunden” und der Rettungshubschrauber verspricht einen ordentlichen Schuss Dramatik. Man fragt sich sofort, was zu seinem Einsatz geführt hat.

Fazit:  Anfangs gar nicht so übel, doch dann lässt die Story leider schnell und spürbar nach. An sich passiert nichts, außer dass die Freunde dem Übeltäter hinterherrennen bis sie ihn endlich erwischen. Nichts Rätselhaftes, keine nennenswerte Überraschung oder Wendung, einfach nichts.

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