TKKG (197) – Bei Anpfiff Übergabe

Titel: TKKG (197) – Bei Anpfiff Übergabe / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 65 min / Sprecher: Robin Brosch, Tobias Diakow, Rhea Harder, Tim Grobe

tkkg197Inhalt: Fußballeuropameisterschaft. Die Menschen in der Millionenstadt sind im Fußballfieber: Schwarz-rot-goldene Fähnchen, Leinwände und Fußballfans wohin das Auge reicht. Auch Klößchen, der mit Sport sonst nicht viel am Hut hat, fiebert mit der deutschen Nationalmannschaft mit. Kurz vor dem Achtelfinale schlittern Tim, Karl, Gaby und Klößchen in einen Fall, der die Polizei schon lange beschäftigt. Gesucht wird der Drahtzieher eines illegalen Fußballwettringes. Seine genaue Identität kennt niemand, man nennt ihn den „Kopf“ und man weiß, dass er äußerst skrupellos ist. TKKG finden heraus, dass der Kopf zwei Komplizen hat. „Die Hand“ erledigt die tägliche Arbeit des kriminellen Wettringes. Und dann ist da noch „die Faust“. Auf diese Bekanntschaft hätte Tim gern verzichtet.


Inzwischen ist es eine geradezu bedauerliche Logik: es ist Fußball-EM, also muss auch die aktuelle Folge mit dem Thema Fußball zu tun haben. Dieses Mal ist es ein illegaler Wettring, der TKKG beschäftigt. Damit ist man zum Glück ziemlich abseits des Spielfeldes, was schon mal viel wert ist.
Ansonsten muss ich sagen, dass es schon schlechtere Fußball-Folge gab. Diese hier hat zwar auch ihre Längen und dann und wann hatte ich das Gefühl, TKKG rödeln relativ hilf- und sinnlos vor sich hin, aber es gibt auch wirklich spannende Szenen. Und die Auflösung ist springt einen auch nicht direkt an.
Dass am Ende groß gefeiert wird, ist so eine Sache. Klar, für TKKG und ihren Freund Nico ist das Thema erledigt, aber man muss natürlich sagen, dass dieser Erfolg an sich ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Aber das sind wohl einfach so Gedankengänge, die man nach dem Hören verdrängen sollte.
So richtig gestört haben mich nur Kleinigkeiten. Beispielsweise Klößchens hochnotpeinliche Fan-Gesänge. Natürlich darf man sich freuen, singen und seine Mannschaft feiern, aber doch nicht so!  Und dann die Tatsache, dass die Freunde sich in der Bibliothek bei den Jugendhörspiel-CDs verstecken. Oben drauf dann noch die Titel einiger alter Folgen dieser Serie und schon wusste ich vor Peinlichkeit nicht mehr, wohin mit mir. Sowas ist doch wirklich völlig unnötig und meilenweit weg von witzig.

Nico wird von Tobias Diakow gesprochen. Für einen Siebtklässler klingt er mir zwar etwas zu alt, aber das kann man auf manchen Hauptsprecher genauso umlegen. Von daher, okay. Davon abgesehen hat er mir gefallen. Er ergänzt das Team ganz prima. Auch Jürgen Holdorf hat mir gefallen. Er bringt die Verzweiflung von Nicos Vater glaubhaft rüber.  Und Tim Grobe habe ich den leicht zwielichtigen Kneipenbesitzer auch leicht abgenommen.

In Sachen Musik geht es eher ruhig und unauffällig zu. Die Stücke drängen sich nie groß in den Vordergrund, außer wenn sie Szenen trennen. Für mich hätten sie gerne etwas intensiver ausfallen dürfen um gewissen Szenen zusätzlich Spannung und Dramatik zu verleihen.

Dafür dass die Folge die EM zum Aufhänger hat, sieht man auf dem Cover erstaunlich wenig davon. Irgendwie passt mir das so ganz gut. Denn mit den dunkel gekleideten Polizisten und den finster dreinschauenden Festgenommenen wird die Neugier sicher mehr geweckt als mit Fußballflaggen.

Fazit:  Von ein paar Details und teilweise etwas desorientiert wirkenden Ermittlungen eigentlich eine ordentliche Folge. Das gab es beim Thema Fußball durchaus schon schlimmer. Von daher bin ich ganz zufrieden mit TKKGs neuem Fall. Kann man hören (und sich ein paar Gedanken dazu machen).

Das kleine Gespenst – Tohuwabohu auf Burg Eulenstein

Titel: Das kleine Gespenst – Tohuwabohu auf Burg Eulenstein / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 47 min / Sprecher: Santiago Ziesmer, Anna Thalbach, Hans Jürgen Schatz ua

gespenstInhalt: Es geht turbulent zu, denn das kleine Gespenst wirbelt im Burgmuseum von Burg Eulenstein ordentlich Staub auf und richtet ein prächtiges Durcheinander an. Das bringt den Burgverwalter an seine Grenzen und er will das kleine Gespenst verhaften lassen. Doch die Beamten können weder einen Einbruch feststellen ,noch glauben sie an Gespenster. So legt sich der verzweifelte Burgverwalter Finsterwalder zur Geisterstunde selbst auf die Lauer und will das kleine Gespenst endlich dingfest machen. Ob ihm das gelingt? Immerhin: Der verschwundene goldene Taschenwecker von General Torsten Torstenson taucht wieder auf. Der Burgverwalter ist überzeugt, das kleine Gespenst für immer verjagt zu haben. Da hat er sich aber getäuscht, denn auch nicht das sicherste und größte Türschloss auf Burg Eulenstein wird fü rdas kleine Gespenst je ein Hindernis sein!


Nachdem mir „Der kleine Wassermann“ so gut gefallen hatte, hatte ich mich auf das kleine Gespenst wirklich gefreut.
Leider sind wir aber keine Freunde geworden. Das liegt gar nicht mal an der Geschichte an sich. Die ist für die abgepeilte sehr junge Hörerschaft sicher genau richtig. Zunächst lernt man die wichtigsten Figuren kennen und erst dann nimmt die eigentliche Story erst ihren Lauf. Gespenst hin oder her, gruselig wird es dabei nie. Dafür aber durchaus spannend, kindgerecht spannend eben, und turbulent. Und auch zum Lachen gibt es so manche Situation und so manchen pfiffigen Ausspruch. Bei Letzterem können sich sicher auch bereits ältere bzw erwachsene Hörer ein Schmunzeln nicht verkneifen. Jedenfalls ging es mir so.
Der Grund, weshalb ich mich trotzdem nicht mit dem Gepenst anfreunden konnte, ist einfach, dass mir das Hörspiel viel zu schrill und überdreht vorkam. Dieses ständige Gekreische und diese grelle Stimme vom Gespenst zerrte doch immens an meinen Nerven. Für Kinder mag das in Ordnung sein. Allerdings frage ich mich, ob das Hörspiel so dazu taugt, die Kids vor dem Einschlafen zur Ruhe zu bringen. Das kann ich mir nur schwerlich vorstellen.

Die Stimme des kleinen Gespenst stammt von Anna Thalbach, die hier einmal mehr beweist, welch eindruckvolle Stimmen sie auf Lager hat. Nichtsdestotrotz, wie oben schon erwähnt, mich hat gerade diese Stimme und die Tonlage schnell genervt. Dafür hat mir Santiago Ziesmer in der Rolle des Uhu Schuhu umso besser gefallen. Er führt auch als Erzähler durch die Geschichte. Und seine Stimme passt prima zu dem älteren, weisen Eulerich.

Musikalisch legt sich das Hörspiel so richtig ins Zeug. Jede Szene ist mit Musiken unterlegt, die für die nötige Stimmung sorgen. Und eine ganze Reihe wirklich toller Geräusche veranschaulichen das Geschehen. Das ist für ein Kinderhörspiel schon richtig großes Kino (für die Ohren). Ich persönlich allerdings kann auf Gesinge jeder Art gut verzichten. Aber ich passe ja eigentlich altersmäßig auch nichts ins Hörerkonzept.

Das Gespenst auf dem Cover ist sehr niedlich geraten und gar nicht gruselig. Die Burg ebenso wenig. Und da ich Nachtszenen ohnehin immer am liebsten mag, gefällt es mir so wirklich richtig gut.

Fazit: Für Kinder ein rundum gelungenes Hörspiel mit einer schönen, leicht spannenden Geschichte, liebenswerten Figuren, die ihre Stimmen von echten Könnern geliehen bekommen, und viel Musik und zahlreichen Geräuschen. Als erwachsener Hörer fand ich es nur mäßig, da es mir oft zu schrill und überdreht war.

 

Benjamin Blümchen (132) – Das Seifenkistenrennen

Titel: Benjamin Blümchen (132) – Das Seifenkistenrennen / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 40 min  / Sprecher: Jürgen Kluckert, Katja Primel, Maximilian Häcke ua

ben132Inhalt: Otto ist traurig, denn er wurde von seinen Schulkameraden Niklas und Moritz beim Sport als lahme Ente aufgezogen. Benjamin und Stella wollen ihn wieder aufrichten. Da erzählt Karla Kolumna vom Neustädter Seifenkistenrennen und alle wissen, das ist was für Otto! Gemeinsam bauen sie eine Seifenkiste und trainieren fleißig.


Bekanntlich bin ich kein Fan davon, wenn eine Folge dieser Reihe keinen neuen Beruf für Benjamin zum Thema hat. Einfach, weil Folgen mit anderen Themen fast durchweg schwächer sind. Entsprechend skeptisch bin ich an diese Folge herangegangen.
Im Nachhinein muss ich aber zugeben, dass sie wirklich ganz ordentlich geraten ist. Vor allem ist sie für eine Folge dieser Serie tatsächlich ganz spannend. Schon beim Training gibt es für Otto einige brenzlige Situationen und beim Rennen letztlich hat man ausreichend Gelegenheit, mit ihm mitzufiebern.
Erfreulicherweise werden in dieser Geschichte auch wieder ein paar der älteren Folgen angesprochen, was die jungen Hörer hoffentlich auf diese aufmerksam macht. Denn sie lohnen sich, ganz klar! Für mich als älteren Hörer brinen solche Andeutungen immer ein bisschen nostalgisches Flair mit ein. Das mag ich immer wieder gerne.
Gefreut habe ich mich außerdem sehr über Benjamins „Elefanten wissen eben auch manchmal etwas!“ gegenüber Stella. Jawoll! Genau sowas bräuchte Fräulein Naseweis häufiger. Schön, dass nicht sie, sondern Otto hier im Mittlepunkt steht.

Neben Jürgen Kluckert, Katja Primel und Marie Bierstedt sind noch Sarah Alles und Maximilian Häcke mit von der Partie. Die beiden haben den ihren Rollen entsprechenden fiesen Ton wirklich richtig gut drauf. Ulrike Stürzbecher mischt als Karla Kolumna ebenfalls mit. Ich muss sagen, sie gefällt mir von Mal zu Mal besser.

Die Geräuschkulisse lässt -gemessen an den übrigen Folgen der Reihe- keine Wünsche übrig. Es ist alles da, was man braucht umd sich das Geschehen vorstellen zu können. Und Karlas Mikrofonstimme klingt ebenfalls schön authentisch.

Auf dem Cover sind die Freunde bei der Vorbereitung auf Training und Rennen zu sehen. Ein schönes und farbenfrohes Motiv, das Lust auf die Geschichte macht. Ich frage mich nur, wieso Stella den Rennfahrerhelm trägt, zumal die Seifenkiste nicht für sie gedacht ist.

Fazit:  Eine unerwartet schöne und vor allem durchaus spannende Geschichte. Ich war ehrlich überrascht. Diese Andeutungen bezüglich älterer Folgen scheinen üblich zu werden, was mir sehr zusagt.

Die drei ??? (181) – Das Kabinett des Zauberers

Titel: Die drei ??? (181) – Das Kabinett des Zauberers / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 73 min / Sprecher: Jürgen Thormann, Karin Lieneweg, Oliver Rohrbeck, Tobias Diakow ua

ddf181Inhalt: Wie kann es sein, dass ein Zauberer während einer Vorstellung verschwindet? Ist er Opfer seiner eigenen Magie geworden? Alles andere als Hokuspokus, sind sich die drei ??? einig. Auf ihrer Suche nach dem verschwundenen Zauberer Pablo müssen Justus, Peter und Bob mehr als nur ein Zauberkabinett durchsuchen, und offenbar gefällt das jemandem überhaupt nicht.


Zu dieser Folge gibt es bereits so viele positive Stimmen, da wage ich es kaum, mit meiner Meinung um die Ecke zu kommen. Aber es nützt ja nichts, und ich will mal mit dem wirklich Positiven anfangen, das auch ich gefunden habe.
Abgesehen davon, dass die Auftraggeber dieses Mal ein paar Kinder sind -sorry, aber mir sind Erwachsene da doch deutlich lieber-, beginnt die Geschichte bzw der Fall nämlich gar nicht übel. Ich war durchaus neugierig, was es mit dem Verschwinden des Zauberers auf sich hat. Und ich habe die Nachforschungen der drei Detektive zunächst auch interessiert verfolgt. Schon alleine, weil sie zwar nicht allzu spektakulär sind, aber eben sehr klassisch detektivisch. So mag ich das wirklich gerne.
Aber nun kommt eben auch das große Aber: mir dauerte das mit den Ermittlungen erheblich zu lange. Noch eine Erkenntnis, noch eine Erkenntns und noch eine Erkenntnis und noch…irgendwann habe ich mich ehrlich gefragt, wann das wohl endlich mal ein Ende finden würde. Die Sache zieht sich mächtig. Knapp 73 Minuten Spielzeit sind schon nicht ohne.
Und dann kam das Ende und ich konnte wieder nur den Kopf schütteln. Nachdem die Handlung bis dahin zwar langatmig, aber wenigstens schlüssig war, versinkt die Auflösung im verwirrenden Chaos. Plötzlich sind gewisse Gegenstände eigentlich etwas ganz anderes, Personen sind nicht die, für die man sie bis dahin gehalten hat und die Zusammenhänge dazwischen wirken wie mit der heißen Nadel gestrickt. Wirr, auf Biegen und Brechen zusammengereimt und wenig schlüssig.

An den Sprechern gibt es weiter nichts auszusetzen. Die Hauptsprecher sind souverän dabei, was man nach so vielen Folgen auch nicht anders zu erwarten hat. Und Tobias Diakow hat mir als Quinn ebenfalls wirklich gut gefallen. Er bildet eine prima Ergänzung zu den drei Detektiven. Weiterhin sind besispielsweise Volker Bogdan, Jürgen Thormann und Karin Lienweg mit von der Partie.

Musikalisch ist mir die Folge weder besonders positiv, noch negativ aufgefallen. Die eingesetzen Stücke fügen sich gut ein und verleihen gewissen Szenen durchaus Flair. Große Musiken und Effekte sucht man allerdings vergeblich, was ich nicht weiter schlimm finde. Was die Geräusche angeht, frage ich mich vor allem, was das für ein Knirschen im Hintergrund sein soll als Justus sein Telefon als „Journalist“ führt. Ich habe die Folge im Auto gehört und panisch leiser gedreht, weil ich dachte, das Auto macht dieses Geräusch. Was soll das bitte darstellen?

Das Covermotiv gefällt mir. Es ist schön düster mit kräftigen Farben als Kontrast dazu. Und mit dem Zauberer ist auch die Figur zu sehen, die im Mittelpuntk dieses Falles steht.

Fazit:  Die Folge fing eigentlich ganz interessant und spannend an, zog sich dann aber für mein Empfinden ewig in die Länge um zu einem -im Vergleich zum Rest- wirren Ende zu finden. Somit kann ich mich den mehrheitlich positiven Stimmen zu der Story nicht anschließen.

Darkmouth – Der Legendenjäger (Shane Hegarty / Peter Kaempfe)

Titel: Darkmouth – Der Legendenjäger / Verlag: Oetinger Audio / Spielzeit: ca. 281 min / Buch: Shane Hegarty / gelesen von: Peter Kaempfe

darkmouthInhalt: Legendenjäger wider Willen – das Leben des 12-jährigen Finn ist wahrlich nicht langweilig. Als Sohn des letzten amtierenden Legendenjägers von Darkmouth hat er es mit Riesen, Trollen, dreiköpfigen Höllenhunden und Minotauren zu tun. Dumm nur, dass Finn mit diesen ganzen Monstern nichts zu tun haben will und sich in ihrer Bekämpfung auch als ziemlich talentfrei erweist. Doch Emmie, die gerade erst in die Stadt gezogen ist, steht ihm bei und wird zu seiner wichtigsten Mitstreiterin im Kampf gegen das Böse. Denn was Finn nicht weiß: Der finstere Führer der Legenden plant eine Invasion in Darkmouth.


Sicher bin ich nicht die einzige, die vor allem durch das tolle Cover auf dieses Hörbuch / Buch aufmerksam wurde. So kam es, dass ich es hören musste, obwohl ich es mit Legenden nicht so unbedingt habe. Aber es ist eine Kindergeschichte, da würde man mich also wohl nicht sonderlich langweilen.
Und das stimmte dann auch. Finn gefiel mir sofort und ich er tat mir ziemlich leid, weil er eine Aufgabe quasi aufgedrückt bekommt, mit der er 1. nichts anfangen kann und bei der er 2. auch nicht das größte Talent beweist. Ich konnte nur zu gut verstehen, dass er recht verzweifelt ist. Trotzdem geht es oft auch ziemlich witzig zu. Vor allem durch die Legenden selber. Das hat mir ganz besonders gefallen. Wären das alles so trockene Gestalten gewesen, wäre ich wohl nicht bei der Sache geblieben. Aber so sind sie wirklich unterhaltsam. Viele Legenden kennt man, aber ein paar neue habe ich auch kennengelernt. Es gelingt Shane Hegarty gut, einem ein gutes Bild von ihnen zu vermitteln.
Als dann Emmie auf der Bildfläche erschien, kamen mir kurz wieder Zweifel. Dieses Mädchen ist zwar schön vorwitzig und kommt vor Neugierde auf Finns Geheimnis fast um, aber sie ist zunächst auch recht undurchschaubar. So wusste ich erst nicht, ob ich sie nun mag oder eben nicht.
Mit Finn zusammen ergibt sie aber ein wirklich tolles Gespann und ihr Abenteuer bietet alles, was eine solche Geschichte in petto haben sollte. Es geht spannend zu und man hat gut Gelegenheit, mit ihnen mitzufiebern, es ist ab und zu (kindgerecht) gruselig, sodass auch mal eine Gänsehaut drin ist, und der Spass kommt ebenfalls nicht zu kurz.
So ist es ein reines Vergnügen der Geschichte zu lauschen.

Das Hörbuch wird von Peter Kaempfe gelesen, den ich wirklich sehr gerne höre. Ich mag seine markante Stimme und die zahlreichen Stimmen, die er für die einzelnen Figuren auf Lager hat. Das hilft zusätzlich, sich ein Bild von ihnen zu machen. Und natürlich lassen sie sich so wunderbar leicht unterscheiden.

Ich liebe einfach solche Farbkontraste wie bei diesem Cover. Dieses Giftgrün zum Schwarz ist ein absoluter Hingucker und eine tolle Kombination, die sofort einen leicht schaurigen Eindruck vermittelt. Monstergrün halt. Etwas schade finde ich es, dass das Booklet inhaltlich so schlicht gehalten ist. Ich habe auch das Buch hier und hätte gerne wenigstens ein paar der schönen Illustrationen im Booklet wiedergefunden.

Fazit: Mir hat „Darkmouth“ richtig gut gefallen. Eine rundum spannenden, leicht schaurige und auch witzige Geschichte. Durch und durch unterhaltsam eben mit einer liebenswerten Hauptfigur. Das Ende ist aber fies und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Da muss man doch einfach wissen, wie es weitergeht!

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