Professor van Dusen (11) – …in der Höhle des Löwen

Titel: Professor van Dusen (11) – …in der Höhle des Löwen / Verlag: Allscore / Spielzeit: ca. 61 min / Sprecher: Peter Weis, Nicolai Tegeler, Christian Rode, Bernd Vollbrecht ua

Inhalt: Richter Max Mallowan staunt nicht schlecht, als er beim Studieren dreier Gerichtsakten erkennt, dass einer der zum Tode Verurteilten unschuldig ist. In seiner Aufregung bittet er Staatsanwalt Kirk zu sich. Doch dieser kommt zu spät, das Haus des Richters ist explodiert. Seitdem beschäftigt Kirk die Frage: Welcher der drei gefährlichen Mörder sitzt zu Unrecht im Gefängnis? Zusammen mit Professor van Dusen wagt er ein außergewöhnliches Experiment: in Begleitung eines Seelsorgers und der drei Mörder begeben sie sich auf eine einsame Insel vor der Küste New Yorks, wo die „Denkmaschine“ den Unschuldigen ermitteln soll. Doch dort draußen, fernab jeglicher Zivilisation, entwickeln sich die Dinge plötzlich ganz anders als geplant!


Ich hätte es ja anfangs nie für möglich gehalten, aber  diese Reihe hat sich unmerklich zu einer meiner Favoriten gemausert und ich freue mich über jede neue Folge. Einfach, weil ich den Professor und seine listige und auch ein wenig bissige Art so gerne mag. Davon bekommt man auch dieses Mal wieder eine ganze Menge geboten.
Der Professor soll aus einem Kreis von drei Verbrechern den zu Unrecht verurteilten ermitteln. Auf einer einsamen Insel und somit an einem eher unwirtlichen Ort. Diese Kombination alleine sorgt schon für Spannung, denn die kleine Gruppe um den Professor ist mit den zwei (oder doch drei?) Mördern alleine. Und die sind ihrerseits auch nicht gerade auf den Kopf gefallen und jeder hat so seine List, van Dusen, Hatch und Co. von sich und ihrer Unschuld überzeugen zu wollen. Da kann man man auch gut ein bisschen mitknobeln, wer wohl die Wahrheit sagt und wer eher nicht.
van Dusen geht natürlich einmal mehr auf seine ganz eigene Art an die Sache heran und es gibt mehrere Szenen zwischen ihm und den Ganoven, bei denen man nie genau sagen kann, wer da gerade wen hinters Licht zu führen versucht. Gerade diese Schläue schätze ich an dem Professor so, denn sie macht obendrein auch noch ganz ordentlich Spass. Während ich sont für lange Monologe kaum etwas übrig habe, so lausche ich dem Professor immer wieder mit allergrößtem Vergnügen.

Christian Rode mal in der Rolle eines Verbrechers zu hören, ist eine interessante Abwechslung. Und ja, er hat auch dafür den passenden Ton auf Lager. Da schaudert man auch schon mal. Peter Weis ist als Fiesling ein benso großer Hörgenuss. Marieke Oeffinger vervollständigt das Sprechertrio der Verbrecher und eine Frau bringt da nochmal eine gewisse Würze mit rein. Bern Vollbrecht und Nicolai Tegeler sind wie gewohnt in Bestform und es macht einfach Spass, ihnen zu lauschen.

Wie in dieser Reihe üblich hält sich die Musik sehr zurück. Hier und da sind einige stimmige Klänge zu hören, doch sie fallen kaum auf. So bleibt das Augenmerk auf die Handlung und das Rätsel gerichtet.

Das Cover ist im vertrauten Stil gehalten. Ein Motiv wie eine Bleistiftzeichnung, rot umrahmt. Zu sehen ist eine Szene zu Beginn der Geschichte. Es geht offenkundig stürmisch zu. Von einem Löwen ist natürlich nichts zu sehen, somit fragt man sich automatisch, inwiefern die sprichtwörtliche Höhle des Löwen aus dem Titel gemeint ist.

Fazit:  Ein spannender neuer Fall, der zum Miträtseln einlödt und neben einem bestens aufgelegten van Dusen auch eine super tolles Ganoven-Trio ins Rennen schickt. Eine Folge, die Spass macht. Vom Anfang bis zum Ende.

Holy Klassiker (04) – Tom Sawyer

Titel: Holy Klassiker (04) – Tom Sawyer / Verlag: Holysoft Studios / Spielzeit: ca. 70 min / Sprecher: Patrick Keller, Katja Brügger, Bert Stevens, Julian Rehrl, Klaus Schaefer ua

Inhalt: Mark Twains Lausbub Tom Sawyer und sein Freund, der Straßenjunge Huckleberry Finn, begeistern bis heute ebenso junge wie alte Leser. Ob es darum geht, sich um das Streichen eines Zaunes zu drücken, das Herz der schönen Becky zu gewinnen, oder ein Leben als Pirat zu beginnen – der gewitzte Tom hat immer eine Idee auf Lager! Doch das lustige Leben endet, als die beiden Freunde eines Nachts auf dem Friedhof zufällig einen Mord beobachten.


Ich habe „Tom Sawyer“ nie gelesen. Mir sind nur noch Bruchstücke einer TV-Serie dazu im Gedächtnis. Die habe ich damals sehr gerne geschaut, weil ich die Abenteuer von Tom und seinen Freunden mochte. Die haben mir auch hier wieder gefallen. Sie sind spannend und machen einfach Spass, weil Tom und Co. einfach eine ganz gewitzte, clevere Bande sind. Um solche Figuren sorgt man sich auch mal, mit denen fiebert man mit, mit denen hofft man. So wie es eben sein sollte bei guten Geschichten.
Allerdings hat das Hörspiel bei mir keinen zusammenhängenden Eindruck hinterlassen. Es wirkt eher so als würden viele von Toms Abenteuern hintereinander weg erzählt. Man hat nicht zu Beginn ein Problem oÄ, das bis zum Ende bewältigt wird. Einmal sucht Tom Möglichkeiten, sich davor zu drücken, einen Zaun zu streichen. Dann verliebt er sich. Dann wieder ist er mit Huck Verbrechern auf der Spur. Dann wieder wird er mit Freunden zum Pirat. usw usw
Das ist nicht schlecht und so lässt sich das Hörspiel speziell für junge Hörer gut in Häppchen hören, aber es ist schon ungewöhnlich. Ich musste mich daran tatsächlich erst gewöhnen. Man kennt es sonst halt anders.

Als Tom ist Patrick Keller zu hören. Seine Stimme hat mir prima gefallen, allerdings lässt er Tom eine ganze Ecke älter klingen als die Figur dem Cover aussieht. Damit habe ich persönlich gar kein Problem, aber es ist gut zu wissen.  Julian Rehrl übernimmt den Part von Huck und lässt ihn passend rebellisch, ein bisschen aufmüpfig, aber immer sympathisch klingen. Gabrielle Pietermann gibt eine durch und durch süße und naive Becky.

Begleitet werden die Abenteuer von Tom und seinen Freunden mit stimmigen, meist sehr munteren und fröhlichen Musikstücken, die auch schnell Abenterfeeling aufkommen lassen. Ein bisschen altmodisch angehaucht, aber „Tom Sawyer“ hat ja auch bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel.

Das Covermotiv vermittelt einem sofort den Eindruck von einem abteuerlustigen, liebenswerten Bengel. Im Hintergrund ist der Mississippi zu sehen, samt Dampfschiff. Der Fluss spielt in der Erzählung oft eine Rolle, daher hat er seinen Platz auf dem Cover mit Fug und Recht.

Fazit:  Dieses Hörspiel kann man gut in Etappen hören, denn es erzählt eine Vielzahl an Abenteuern, statt einem großen Abenteuer vom Anfang bis zum Ende. Das ist ungewöhnlich. Dank liebenswerter Figuren findet man sich im Nu ein, freut sich mit ihnen, fürchtet sich mit ihnen, hofft und bangt mit ihnen und um und für sie.

Die drei ??? Special – Das kalte Auge

Titel: Die drei ??? Special – Das kalte Auge / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 84 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Traudel Sperber, Robert Missler, Katja Brügger, Andreas von der Meden ua

Inhalt: Eine rätselhafte Diebstahlserie erschüttert Rocky Beach! Der Dieb hat offenbar eine Botschaft: CROATOAN schmiert er in blutigen Buchstaben an die Wände der Tatorte. Kennt er die schreckliche, jahrhundertalte Geschichte, die sich hinter diesem Wort verbirgt? Und wer ist der Indianer mit den kalten Augen, der immer wieder auftaucht? Höchste Zeit, dass die drei ??? Licht ins Dunkel bringen.


Da haben wir nun also den dritten Spezial-Fall der drei Detektive aus Rocky Beach. Ebenfalls einst als Hörspiel zur Präsentation in Planetarien produziert. Mir haben die beiden vorigen Specials ja durchweg ganz gut gefallen. Leider ging es nun mit diesem dritten Special ziemlich bergab. Dabei klingt die Story vom Klappentext her gar nicht mal verkehrt, auch spannend und mysteriös, keine Frage. Insgesamt war es für mich dann aber leider der berühmte Lärm um Nichts.
Um genauer zu sein: es begann schon recht früh damit, dass gleich eine ganze Schar Figuren ins Rennen geschickt wurden und es dauerte nicht lange bis ich fürchtete, im entscheidenden Moment nicht zu wissen, mit wem ich es gerade zu tun habe. Zum Glück stellte sich dann später heraus, dass man gar nicht alle Figuren immer parat haben muss, was mich sehr erleichterte. Widerum frage ich mich dann aber, wieso sie denn alle so Schlag auf Schlag eingeführt werden mussten? Einige davon obendrein für ein paar wenige Sätze überhaupt in der ganzen Geschichte.
Dann die Sache mit dem Indianer. Indianer hier, Phantom da, eine seltsame Geschichte von anno Schnee und…nachher ist all das kaum mehr der Rede wert. Schade, denn genau daraus hätte die Story das im Klappentext vermittelte Mystische ziehen können.
Zuletzt muss man dann leider noch sagen, dass der Fall schon ziemlich vorhersehbar ist. Da habe ich mich schon hin und wieder gefragt, wie sich die drei Detektive mit ihrer Erfahrung so lange an der Nase herumführen lassen können. Und die Auflösung kommt so natürlich auch nicht mehr überraschend und ist -vor dem Hintergrund einer Story über zwei CDs- doch arg dürftig und dünn.

Neben den drei Freunden wird die Geschichte überwiegend von Mystikern bevölkert und irgendwo muss sich jemand gedacht haben, die müssen stimmlich ausgefallen daherkommen. So ist Santiago Ziesmer gleich in zwei Rollen zu hören, was mich aber gefreut hat. Ich höre ihn einfach so gerne. Traudel Sperber ist ebenfalls zu hören und ihre Figur mochte ich auf Anhieb wirklich gerne. Trotz ihrer schrillen Stimme. Doch die passt zu MacKenzie.

Musik und Geräusche sind mir auch nach mehrmaligen Hören irgendwie nicht im Ohr geblieben. Daraus schließe ich, dass sich beides nicht allzu sehr hervortut. Was schade bis ärgerlich ist, denn wenn man schon so eine Indianerstory in der Hinterhand hat, ein Phantom usw, dann kann man doch ein paar stimmungsvolle Stücke dafür hervorholen. Das kann der Sache doch nur dienlich sein.

Das Cover reiht sich nahtlos in die Serie ein mit dem düsteren Einschlag in Kombination mit kräftigen Farben. Der Blick des Indianers ist nicht gerade freundlich und generell gibt seine Gestalt Rätsel auf. Man sollte sich davon aber nicht verleiten lassen. So schrecklich viel Indianer wird auf den beiden CDs nun nicht geboten.

Fazit:  Für mich der schwächste Fall unter den drei Specials. Er hätte ruhig eine ganze Ecke kürzer sein dürfen. Das Mystische an den Mystikern kommt so gut wie gar nicht rüber, was der Story Flair nimmt. Und spannend ist es Dank einer recht vorhersehbaren Geschichte auch nie so wirklich. Schade.

Die drei !!! (50) – Freundinnen in Gefahr

Titel: Die drei !!! (50) – Freundinnen in Gefahr / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 206 min / Sprecher: Sonja Stein, Sona Pages, Patrick Bach, Achim Buch, Robin Brosch ua

Inhalt: Der bekannte Popsänger Tom Jeremias verschwindet spurlos nach dem Kim, Franzi und Marie ihn bei seinem Konzert besucht haben. Kaum zu fassen: Alle Indizien sprechen gegen die drei !!!.Ganz auf sich allein gestellt müssen die Freundinnen ein gefährliches Abenteuer bestehen, damit dieser Fall nicht zum Letzten der drei Detektivinnen wird.


Ich mag diese Serie heute wirklich gerne. Aber ich muss zugeben, dass ich bei ihrem Start nicht erwartet habe, dass sie irgendwann mal das 50-Folgen-Jubiläum erleben würde. Da freut es mich umso mehr, dass es nun soweit ist. Würdig gefeiert mit einem Fall über drei CDs.
Wobei man schon sagen muss, dass es an sich auch drei Fälle für sich sind. Man kann das tatsächlich so sehen. Aber es sind eben immer Figuren und / oder Details in diesen Fällen vorhanden, die sie miteinander verknüpfen, sodass man es widerum als einen großen Fall verstehen kann. Diese Verknüpfungen sind geschickt gemacht und wirken nie erzwungen. Das ist gut gemacht.
Spannend geht es ebenfalls zu, wobei ich den Fall vom Anfang schon etwas albern fand. Aber jede gute Story braucht nun mal einen Auftakt. Aber spannend ist es, anschließend auf den beiden weiteren CDs erst recht.  Vor allem, weil sich das Geschehen hier gegen die drei Freundinnen wendet. Plötzlich sind sie Verdächtige! Wie sollen sie aus dieser Situation nur herauskommen?
Für Abwechslung ist ebenfalls gesorgt. Für die drei Mädchen geht es beispielsweise in die Vogesen. Sie bekommen es mit Dieben, Entführern, Autoschiebern und Erpressern zu tun. Was kann ein Krimi sonst noch mehr aufbieten?
Eines allerdings hat mir gar nicht gefallen, bzw ich fand es wahnsinnig unglaubwürdig. Und das ist das Verhalten und die Theorien von Kommissar Peters. Das ist dermaßen überzogen gemacht, dass es schon zum Fremdschämen reicht.

Eine solch lange Story hat natürlich auch eine umfangreiche Sprecherliste zur Folge. Die drei Hauptsprecherinnen sind mit richtig viel Spass und Elan bei der Sache. Alex Grimm gibt einen sympathischen Ton Jeremias, der dessen Launen glaubhaft rüberbringt. Es gibt außerdem ein Widerhören mit Figuren aus früheren Folgen. So ist zB Flemming Stein alias Blake mit von der Partie. Darüber habe ich mich wirklich gefreut.

Musik und Geräusche sind nun nicht gerade ein Jubiläumsaushängeschild. In diesem Bereich klingt die Folge genauso wie die 49 zuvor. Andererseits denke ich, dass es -mich zumindest- gestört hätte, wenn man hier nun eine komplett andere Klangkulisse eingesetzt hätte. Somit sehe ich es nicht als Kritikpunkt an. Diese grauenvolle Schnulze allerdings…die geht nun mal echt gar nicht!

Das Covermotiv sieht wunderbar nach Abenteuer aus mit den drei Mädels und ihren Rädern, der Karte und dem urwaldartigen Grün rundherum. Um was es in dem Fall / den Fällen genau geht, kann man daran jedoch nicht erkennen. So ist für Überraschung gesorgt.

Fazit: Ob man die 50. Folge nun als einen Fall ansieht, oder als drei durch Figuren und Details verbundene, aber doch eigenständig Fälle, muss jeder für sich entscheiden. Spannend ist es jedenfalls immer und die Mädchen haben wirklich ihr bislang größtes Abenteuer zu bestehen. Mir hat das Jubiläum gefallen und ich finde, es verdient diese Bezeichnung auch.

Die drei ??? Special – Der Tornadojäger

Titel: Die drei ??? Special – Der Tornadojäger / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 71 min  / Sprecher: Andreas Fröhlich, Stephan Schad, Birte Kretschmer, Oliver Böttchen, Tim Kreuer ua

Inhalt: Der bekannte Tornadojäger Dylan Harvey kommt zu einer Fotoshow nach Rocky Beach. Das lassen sich Justus, Peter und Bob natürlich nicht entgehen. Doch kurz vor dem angekündigten Auftritt werden dem Tornadojäger wichtige Aufnahmen gestohlen. Die drei Detektive ermitteln für Harvey, wer hinter dem Diebstahl steckt, und warum diese Fotos so wichtig sind. Aber plötzlich wirkt ihr Auftraggeber gar nicht mehr so unschuldig. Ist der Tornadojäger nur ein windiger Betrüger?


Angesichts dieser bereits zweiten Special-Folge, soll nun auch mal gesagt werden, das das Spezielle daran ist.  Es ist so, dass diese drei (eines erscheint noch) Hörspiele für Veranstaltungen in Planetarien produziert wurden. Das ist dort vor Ort sicher klanglich ein ganz anderes Erlebnis als zuhause mit der CD im Player. Somit ist das Spezielle -zumindest für mich- nicht unbedingt erkennbar und auch nicht allzu Erwähnenswert. Das Klangerlebnis kommt dem in einem Planetarium nun einmal nicht annähernd nahe.
Davon abgesehen aber geht es mir mit dieser Episode genauso wie mit der vorigen Special-Folge: sie hat mir wirklich sehr gut gefallen! Punkten konnte sie bei mir vor allem durch ein interessantes und spannendes Thema (die Tornadojagd), einem angenehm geradlinigen Verlauf, woran auch die eine oder andere Wendung nichts ändert, und reichlich Möglichkeiten selber mitzurätseln. Das macht Spass und Langeweile hat so einfach keine Chance. Einige Gelegenheiten zum Schmunzeln gibt es auch wieder. Auch das gefällt mir immer wieder. Ich habe nämlich immer schon den Eindruck, die Reihe und ihre Fans nehmen sich selber und einander einfach viel zu ernst. Da mag ich es, wenn man sich mal selbst ein bisschen auf die Schippe nimmt.

Vielleicht ist es ja der Tatsache geschuldet, dass der Klang -was für mich die Stimmen einschließt- für die CD ins Stereo gezwungen wurde, aber anfangs klang mir Oliver Rohrbeck einige Male gar nicht nach Justus Jonas. Genauso hat Peter (Jens Wawrczeck) einmal einen ganz seltsamen, ganz anderen Ton. Das hat mich verblüfft. Als Tornadojäger ist Stephan Schad zu hören und für mich hätte es da ruhig eine etwas markantere Stimme sein dürfen. Er klingt mir zu „glatt“, wodurch ich mir von der Figur kein klares Bild machen konnte. Birte Kretschmer alias Violet hat mir da schon deutlich besser gefallen. Sie hat mir sofort eine Vorstellung von Violet verschafft.

Dem Soundtrack hört man es nicht wirklich an, dass er für die Vorführung in Planetarien gedacht war. Da ist sicher auf dem Weg auf die CD einiges auf der Strecke geblieben. Es sind aber immer noch passende und stimmige Stücke zu hören, mal moderner, mal im Stil der Musik früher Folgen. Die Mischung stimmt.

Das Covermotiv ist genau nach meinem Geschmack. Ich finde Tornados super spannend, daher hatte es mich sofort am Haken. Davor die dunle Gestalt, die einem sofort Rätsel aufgibt, was es mit ihr auf sich hat und was sie womöglich im Schilde führt. Im Hörspiel gibt es solch eine Szene zwar allenfalls auf einem Dia, aber zur Story passt es einwandfrei.

Fazit: Mir hat auch diese zweite Special-Folge wieder gefallen. Genau wie ihr Vorgänger überzeugte sie mich mit einem interessanten Thema und eine angenehm geradlinigen Handlung, der man trotz einiger Wendungen immer gut folgen kann. Das sorgt für mich dreimal mehr für Spannung als eine verworrene Story. Von daher: empfehlenswert!

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