Die 13. Stunde (Richard Doetsch / Matthias Koeberlin)

Titel:   Die 13. Stunde /  Verlag:   Lübbe AudioLaufzeit:   ca. 453 min. / 6 CDs /  Buch:   Richard Doetsch   gelesen von:   Matthias Koeberlin

Inhalt:   11:00 Uhr. Ein Passagierflugzeug stürzt ab. 212 Menschen sterben 18:00 Uhr. Deine Frau wird ermordet. Sie kannte die Absturzursache 20:00 Uhr. Man hält dich für ihren Mörder. Du bist unschuldig Was wäre, wenn du alles ungeschehen machen könntest? 21:00 Uhr. Du machst dich auf den Weg Nicholas Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Seine Frau wurde ermordet, und man hält ihn für den Täter. Doch er ist unschuldig. Ihr Tod ist mit einem Flugzeugabsturz verbunden – denn eigentlich sollte Nicholas‘ Frau an Bord dieser Maschine sein. Doch aus irgendeinem Grund hat sie die Maschine in letzter Minute verlassen. Dann betritt ein Fremder das Verhörzimmer und überreicht Nicholas eine goldene Uhr. Ihre Frau ist nicht tot. Sie lebt noch. Und mit dieser Uhr können Sie sie retten.


Auf Die 13. Stunde bin ich in einem Buchladen aufmerksam geworden, wo ich mir zunächst das Buch näher angesehen habe. Da ich gerade aber genug zum Lesen habe, habe ich mich auf die Suche nach dem Hörbuch gemacht und war offensichtlich erfolgreich 🙂 Mich hat der Rückentext sofort angesprochen und ich war sehr neugierig, was die Geschichte aus der Idee machen würde. Kurz gesagt: mir hat es sehr gut gefallen. Wobei die Idee, in der Zeit zurückzureisen und etwas zu unternehmen um ein Ereignis in der Zukunft zu verhindern sicher nicht neu ist. Dafür ist dieses Ereignis in Die 13. Stunde mit dem Flugzeugabsturz, dem Tod der 212 Insassen und dem Mord an Nicks Frau schon sehr dramatisch, daher kann ich nicht sagen, dass es mich gestört hat, dass die Idee schon einige Male verarbeitet wurde. Allerdings muss ich schon sagen, dass man bei diesem Hörbuch immer bei der Sache sein sollte, mal ein paar Minuten weghören, das kann gefährlich werden. Denn Nicks Sprünge in der Zeit kommen relativ unregelmäßig und jeder Sprung gibt neue Rätsel auf. Ist man anfangs gemeinsam mit Nick darauf aus, lediglich den Mord an seiner Frau zu verhindern, stellt man sehr bald fest, dass daran noch andere Ereignisse und Personen geknüpft sind, an denen ebenfalls etwas „geändert“ werden müsste um letztlich den Mord zu vereiteln. Und wirklich jeder Sprung zeigt neue Verbindungen auf. Trotzdem bleibt es aber -wenn man sorgfältig hört- schon nachvollziehbar und gut zu verfolgen und natürlich machen diese immer neuen Aspekte die Geschichte mächtig spannend und sorgen für zahlreiche Überraschungen und Wendungen.

Irgendwann mache ich mir mal eine Liste der Sprecher, die ich nun schon mal gehört habe. Einfach um zu sehen, wie viele es sind. Ich glaube nämlich, ich lerne ständig neue kennen. Auch Matthias Koeberlin ist mir mit Die 13. Stunde zum ersten Mal aus den Lautsprechern entgegen geschallt. Mir hat sehr gut gefallen, wie viele Stimmen er für die einzelnen Charaktere bereit hält. Man weiß wirklich immer, wer da gerade das Wort ergriffen hat. Dabei übertreibt Matthias Koeberlin es jedoch nie. Die Variationen liegen bei ihm hauptsächlich in der Redegeschwindigkeit oder dem Tonfall. Ich fand, das erleichtert einem auch das Zuhören und konzentrierte Folgen der Story.

Das Layout des Digipacks – was bin ich froh, dass andere Verlage auch noch Jewelcases rausbringen- ist recht schlicht. Der einzige Eyecatcher ist der gelbe Schriftzug, mit dem mir sowohl Buch als auch Hörbuch im Regal direkt aufgefallen sind. Im Inneren findet man dann noch ein paar Informationen zum Autor und Sprecher und außerdem Werbung für weitere Hörbücher von Lübbe Audio.

Fazit:   Die 13. Stunde ist kein Hörbuch zum Nebenbeihören. Man sollte sich schon Zeit und Muße dafür nehmen, denn dann bekommt man hier wirklich einen sehr spannenden Thriller geboten, der voller Überraschungen steckt.

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