Die kleine Schnecke Monika Häuschen (10) – Warum schlafen Siebenschläfer so lang?

Titel:   Die kleine Schnecke Monika Häuschen (10) – Warum schlafen Siebenschläfer so lang? / Verlag:   Karussell / Universal / Laufzeit:   ca. 45 min / Sprecher:   Kathrin Bachmann, Tobias Künzel, Freddy Holzapfel, Tom Deininger, Steffen Lukas

Inhalt: Endlich scheint der schlechtgelaunte Regenwurm Schorsch auch einmal Glück zu haben! Mitten auf der Wiese findet er ein vierblättriges Kleeblatt! Doch bevor er es stolz seiner Freundin, der kleinen Schnirkelschnecke Monika Häuschen, zeigen kann, hat es sich der Graugänserich Günter geschnappt und einfach aufgefuttert. Der laute Streit, der nun ausbricht, weckt den kleinen Siebenschläfer Murmel, der im Baum über ihnen geschlummert hat. Nun müssen ihm Monika und ihre Freunde helfen, schnell wieder einzuschlafen, denn ihm ist kalt und eigentlich verträumt Murmel doch mehr als sieben Monate des Jahres!


Dieses Mal ist es also ein Siebenschläfer, den die drei eigentlich-ja-doch-Freunde Monika, Schorsch und der Gänserich Günter im Garten antreffen.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Folgen, in denen es ja wirklich nur um eine Frage geht, befasst sich diese Episode nicht alleine mit dem Siebenschläfer und seinen Schlaf- und Lebensgewohnheiten. Es wird auch erzählt, wie andere Tiere schlafen und wieso Schlaf überhaupt so wichtig ist. Günter darf sich hier also mal so richtig austoben und die Bandbreite seines Wissens deutlich machen. Sehr lustig ist der Streit um das vierblättrige Kleeblatt, das Schorsch gefunden und voll Stolz Monika zeigen will, das dann aber von Günter beim genauen „Ansehen“ ratzeputz aufgefressen wird. Schorsch ist natürlich sehr verärgert, vor allem auch, weil der Ganter standhaft behauptet, das Kleeblatt wäre gar nicht vierblättrig gewesen. Günter klebt dann zwei normale Kleestängel zusammen und will sie als vierblättriges Kleeblatt „verkaufen“, was aber von Monika entdeckt wird. Mir hat gefallen, dass hier auch mal der naseweise Ganter seine Schuld eingestehen und sich entschuldigen muss. Sonst stellt er es ja sonst immer so dar als mache es nie Fehler.

Freddy Holzapfel leiht dem Siebenschläfer Murmel (ein schöner Name übrigens, süß!) seine Stimme. Schön gemütlich tief und träge, das passt zu dem verschlafenen Kerlchen ganz prima. Ansonsten sind alle lieb gewonnenen Stimmen wieder mit von der Partie und auch wenn ich nach wie vor kein Fan des sächsischen Dialekts bin, mausert sich Tobias Künzel alias Regenwurm Schorsch zu meinem Lieblingssprecher der Serie. Die sächselnde große Klappe ist genial!

Neben dem Titellied ist auch hier sonst von weiterer Musik nichts zu hören. Dafür passt aber die Geräuschkulisse wieder ganz prima. Nicht überfrachtet, aber wichtige Geräusche sind vorhanden und sehr schön umgesetzt.

Zugegeben, ich wusste auch nicht so genau wie ein Siebenschläfer eigentlich aussieht, also habe ich mal nach Bildern gesucht. Und sonderlich viel Ähnlichkeit mit dem Murmel auf dem Cover habe ich nicht entdecken können. Süß ist das Motiv aber auf jeden Fall wieder ausgefallen.

Fazit:  Eine schöne Folge, die sich nicht nur auf das Titel gebende Tier beschränkt, sondern auch Themen drum herum aufgreift und behandelt.

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