Die Morde des Émile Poiret (05) – Vanisia

Titel:   Die Morde des Émile Poiret (05) – Vanisia / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 67 min / Sprecher:   Donald Arthur, Christine Pappert, Walter von Hauff, Michael Habeck, Philipp Brammer u.a.

Inhalt:   Eine Reihe mysteriöser Todesfälle, die zunächst in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, versetzt ganz Paris in Aufruhr: Ein wohlhabender Bankier, ein Clochard und eine verführerische Burlesque-Tänzerin kommen unter rätselhaften Umständen ums Leben. Doch Émile Poiret, der eigentlich nur ein Wochenende in der »Stadt der Liebe« verbringen will, wittert bereits einen neuen Fall. Welches gemeinsame Geheimnis verbindet die drei Opfer, die so grausam sterben mussten? Und welche Rolle spielt dabei das gefeierte Cabaret »Secret de séduction«? Schon bald entbrennt eine mörderische Hetzjagd durch die Gassen von Paris. Und Émile Poiret, dem belgischen Meisterdetektiv, bleibt nur eine letzte Chance: Vanisia.


Nachdem mir ja schon die vorige Folge wirklich gut gefallen hat, war ich gespannt, ob das mit Vanisia so bleiben würde. Und ja, das bleibt so. Dass Poiret mal nicht in England ermittelt, sondern in Paris, und dass ihm dabei ein ganz normaler Pariser Polizist zur Seite steht, das lockert die Geschichte sofort auf. Das ist einfach mal etwas anderes und hält Poirets klugschwätzerische Monologe im Rahmen. Zudem sind die Mordopfer wirklich unterschiedlich wie Tag und Nacht, so dass man leicht ins Grübeln darüber kommt, wer hinter den Anschlägen steckt. Einige humorige Szenen runden die Geschichte schließlich ab. Poirets unfreiwilliges Bad hat mich da ganz besonders zum Lachen gebracht.
Die Auflösung ist dann allerdings schon so eine Sache. Ich habe erst kürzlich wieder einen Bericht darüber gesehen, dass so etwas nicht möglich ist. Andere Quellen behaupten, es ginge doch. Das hat offenbar etwas mit Glauben zu tun. Ich glaube nicht daran, auch wenn ich es spannend fände, wenn so etwas möglich wäre. Doch darüber soll besser jeder für sich entscheiden.

Donald Arthur alias Poiret und Walter von Hauff, der den französischen Inspektor Audric Savaign spricht, geben ein klasse Gespann ab. Ihren Unterhaltungen und kleinen Disputen würde ich irgendwann gerne mal wieder lauschen. Sandra Schwittau schlüpft in die Rolle der Lorraine Martinet, die Poiret besucht. Mit ihrer markanten Stimme gibt sie eine gute Millionenerbin ab, die als etwas exzentrisch geschildert wird. Das passt zusammen.
Weitere Rollen übernehmen beispielsweise Norbert Gastell, Melanie Manstein und Christine Pappert, eben die typischen Martim-Stimmen.

Die Geschichte spielt in Paris, da wundert es nicht, dass die Musikkulisse sehr französisch daher kommt und die Handlung so ergänzt. An den Geräuschen lässt sich ebenfalls nichts bemängeln. So kennt man die Hörspiele der Serie und so möchte man es hören.

Mit dem kräftig goldenen Covermotiv mit dem Eiffelturm fällt einem die CD leicht ins Auge. Auf jeden Fall ist es auffälliger als die bisherigen Motive, weshalb es mir gut gefällt.
Fazit:   Eine spannende und abwechslungsreiche Folge, die mir Spaß gemacht hat. Die Auflösung, darüber soll -wie gesagt- jeder für sich sein Urteil fällen. Ich fand es etwas arg weit hergeholt.

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