Pater Brown (24) – Pater Browns Auferstehung

Titel:   Peter Brown (24) – Pater Browns Auferstehung / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 55 min / Sprecher:   Volker Brandt, Udo Schenk, Melanie Fouché,  Stefan Staudinger, Peter Groeger u.A.

Inhalt:   Als Pater Brown arglos in den Vorschlag eines Journalisten einwilligt, einen Zeitungsartikel über seine Arbeit zu veröffentlichen, ahnt er nicht, welche Wellen dessen Bericht schlagen wird. Pater Brown avanciert innerhalb kürzester Zeit zur neuesten Sensationsmeldung der Yellow Press. Das Publikum verlangt nach immer mehr Schlagzeilen über den ungewöhnlichen Geistlichen, dessen Popularität von Tag zu Tag wächst – und die Presse liebt den unscheinbaren Pater, der ihr regelmäßig hohe Auflagen beschert.
Doch da geschieht plötzlich die unfassbare Tragödie – der fromme Pater, der im Laufe der Jahre unzählige Kriminalfälle aufgeklärt hat, gerät eines nachts selbst in einen Hinterhalt und wird von zwei maskierten Männern auf grausame Weise ermordet…


Ich werde aus dieser Serie einfach nicht schlau. Der Titel hatte mir sofort gefallen, immerhin steckt ja dahinter, dass Pater Brown stirbt. Da es Auferstehungen nicht gibt und ich nicht davon ausging, dass er wirklich sterben würde (schließlich geht die Reihe ja noch weiter) hatte ich mich schon auf eine interessante und auch spannende Folge gefreut. Zumindest weit über die Hälfte hinaus war davon allerdings nichts zu spüren. Für Detektiv-Geschichten ist Pater Brown bemerkenswert unspektakulär. Die Story plätschert vor sich hin, es wird unglaublich viel und ausschweifend erzählt, aber es passiert eben nicht großartig etwas. Etwas Pfiff kam dann in die Sache als der Pater tatsächlich tot zu sein scheint. Und die Szene seiner Auferstehung fand ich ausgesprochen lustig. Wenn man sich das mal bildlich vorstellt, dann hat das wirklich was. Nur als der Pater der Sache auf den Grund geht, da versiegt der Reiz schnell wieder. Von Ermittlungen möchte ich hier nämlich nicht sprechen, zumal die Auflösung quasi zack-bumm geliefert wird. Mercedes spricht ihre Gedanken aus und schon ist die Sache gelöst und alles löst sich in Gelächter und Wohlgefallen auf.

Wenn ich noch einmal mehr Pater Browns oder auch Volker Brandts samtig weiches „Merthedeth“ oder „Mendotha“ gehört hätte, hätte ich in den Tisch gebissen, glaube ich. Davon mal abgesehen meistert er aber auch diese Folge souverän wie eh und je. Mercedes Rolle übernimmt Melanie Fouché, die die junge Frau sehr sympathisch und liebenswürdig wirken lässt. Weitere Stimmen steuern u.A. Niels Claunitzer, Dietmar Wunder und Norman Matt bei, wodurch sich in dieser Hinsicht ein rundes Bild ergibt.

Wie gewohnt wird die Geschichte von eher dezenten Melodien begleitet, die aber prima dazu passen. Gut eingesetzt zwischen den Szenen und zu den Stellen, an denen sie für Stimmung und Atmosphäre sorgen soll.  Die Geräuschkulisse dagegen fällt etwas mager aus, davon dürfte es gerne mal mehr sein.

Eine eher schlichtes Motiv ziert dieses Mal das Cover und verrät so nichts über die Story. Mit dem lächelnden und dem schelmisch dreinschauenden Heinz Rühmann, hat mir das Cover aber trotzdem gut gefallen.


Fazit:   Nett und mit einer ganz lustigen Szene, mehr leider nicht.

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