Raumstation Alpha-Base (06) – Die Romani

Titel:   Raumstation Alpha-Base (06) – Die Romani / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 45 min / Sprecher:   Gertie Honeck, Dietmar Wunder, Stefan Staudinger, Anke Reitzenstein, Anita Hopt u.a.

Inhalt:   Ein Komet rast auf die Alpha-Base zu! Der Versuch, den Kometen von seiner Laufbahn abzulenken, birgt eine Gefahr, die die Crew der Alpha Base noch nicht abschätzen konnte. Denn auf dem Kometen existiert Leben. Tilala, die Romani, trägt ein Geheimnis mit sich. Ein Geheimnis, dass das Ende der Alpha Base bedeuten kann.


45 Minuten Spielzeit ist auffallend wenig für ein Hörspiel von heute, da war ich schon sehr verblüfft und habe mich gefragt, ob das für eine „richtige“ Story reichen würde. Kurz: es reicht. Dafür darf sich die Handlung aber nicht mit großen Vorreden aufhalten, was sie hier auch nicht tut. Ganz im Gegenteil muss man schon spitz aufpassen um bei dieser Folge alles mitzubekommen. Ich habe sie mir gleich mehrmals anhören müssen, was man an sich von einer solch kurzen Story eher nicht erwarten würde. Aber es gibt einfach zu viele Ereignisse, zu viele unterschiedliche Handlungsstränge um die Besatzung der Alpha Base und natürlich auch noch um die neue außerirdische Rasse der Romani um das alles beim einmaligen Hören zu erfassen. Jetzt wünsche ich mir nur, dass man in Fortlauf der Reihe auch Handlungsfäden sorgfältig mit einander verbunden bekommt, denn mit dem Verdacht gegenüber Scott Fish, Nicole Schwings seltsamer „Besessenheit“ und dem Geheimnis um die Duplikaten, mit dem Carmen di Machento zu kämpfen hat, sind schon eine ganze Menge interessanter Ansatzpunkte gegeben. Und das sind gerade mal drei von den Aspekten, die in dieser Folge Thema sind, längst nicht alle also.

Mit Anita Hopt hat man eine gute Wahl getroffen für die Rolle der Romani Tilala. Sie lässt diese „Person“ und damit natürlich auch ihre ganze Rasse sympathisch und locker wirken und es macht großen Spaß ihr zuzuhören. Allerdings ist mir diese lockere Art doch etwas zu wenig speziell für eine Außerirdischen-Rasse. An den übrigen Sprecher gibt es nichts zu meckern, sie verstehen unüberhörbar ihr Handwerk und machen einem die Charaktere sehr leicht vorstellbar.

Der Soundtrack der Serie ist nach wie vor ungeschlagen. Imposante, wuchtige Musiken begleiten die Handlung und auch einige temporeichere Stücke sind zu hören, was den rasanten Stil der Geschichte noch zusätzlich unterstreicht.

Mit dem Covermotiv ist nun nicht gerade den großen Wurf gelungen, mehr als den glühenden Asteroiden gibt es nichts zu sehen, das kann die Serie eigentlich besser.

Fazit:   Tief durchgeatmet und hineingestürzt in dieses neue Abenteuer um die Alpha Base. Hier geht es 45 Minuten wirklich rund und Fans der Serie werden allemal auf ihre Kosten kommen.

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