Sherlock Holmes (47) – Der Mazarin-Stein

Titel:   Sherlock Holmes (47) – Der Mazarin-Stein / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 60 min / Sprecher:   Christian Rode, Peter Groeger, Sascha Draeger, Udo Schenk, Jan Pnczak, Helmut Krauss u.a.

Inhalt:   Hoher Besuch in der Baker Street 221 B: Der Premierminister und der Innenminister von Großbritannien bitten Holmes um Hilfe in einem äußerst delikaten Fall: Aus der Krone der englischen Königin wurde ein wertvoller Diamant gestohlen – der Mazarin-Stein. Scotland Yard ist ratlos. Holmes begibt sich auf die Suche nach den Dieben und gerät schon bald in die Schusslinie der gerissenen Verbrecher.


Wenn das nicht mal ein Fall ist, der dem großartigen Meisterdetektiv gerecht wird: aus der königlichen Krone wurde der wertvollste Stein gestohlen! Das sollte doch für eine ordentliche Folge bürgen, oder? Ja, tut es. Mir hat es gefallen, dass es hier mal einen richtigen Ablauf gibt. Das Verbrechen wird geschildert, Holmes beginnt mit seinen Ermittlungen und gerät dadurch gemeinsam mit Watson in ernste Gefahr. Abschließend wird der Fall dann in gewohnt intelligenter Art von Holmes gelöst. Das habe ich bei der Reihe sonst oft vermisst, da kam oft einer dieser Teile etwas kurz. In dieser Folge passt das jedenfalls alles sehr gut und Holmes kann wieder mehrmals mit seinem klugen Köpfchen brillieren. Hier und da ein amüsanter Dialog zwischen ihm und Watson steuert schließlich noch den nötigen Unterhaltungswert bei und fertig ist eine gute Holmes-Geschichte.

Christian Rode und Peter Groeger als Sherlock Holmes und Dr. Watson sind unüberhörbar ein eingespieltes Team, es macht immer wieder Spaß ihnen bei ihrem Überlegungen, aber auch bei ihren kleinen Disputen zu lauschen. Und auch Volker Brandt als Inspektor Lestrade ist hier mit von der Partie.
In der Rolle des Charles Winterbottom ist Dietmar Wunder zu hören, der einem ein gutes Bild von dem verantwortungsbewussten Hofangestellten vermittelt. Weiter Rollen übernehmen u.a. Udo Schenk, Lutz Riedel und Sascha Draeger.

Die typischen Klänge der Reihe im Stile altmodischer Krimis begleiten die Geschichte und sorgen für die passende Atmosphäre. Gut eingesetzt Geräusche runden den Eindruck in diesem Bereich ab.

Das Covermotiv zeigt eine Nahansicht des wertvollen Steins und die gespiegelten Hände, die nach dem Stein zu greifen scheinen, machen deutlich, dass das edle Stück in dieser Geschichte bedroht ist. Mir ist das Motiv zu einfarbig, aber zur Story passt es.

Fazit:   Eine ordentliche Folge um den Meisterdetektiv mit einem spannenden und unterhaltsamen Verlauf. Mir haben die Geschichte ja immer zu viel Gerede, aber das ist offenbar ein Markenzeichen der Holmes-Erzählungen und wird Fans wohl kaum stören.

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