NYPDead (05) – VX

Titel:   NYPDead (05) – VX / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 50 min / Sprecher: Wolfgang Condrus, Ghadah Al-Akel, Norman Matt, Udo Schenk, Peter Groeger, Karen Schulz-Vobach u.a.

Inhalt:   Richter Malone, genannt „Dirty Harry“ stirbt im Bett einer Hure. Tragisch und moralisch zu hinterfragen. Mehr nicht. Interessanter sind da schon die brutalen Morde an einer Baudezernentin und einer erfolgreichen Architektin.
Mussten beide wegen des Großprojektes „Little Italy“ sterben? Und auch im Todesfall Malone tauchen plötzlich erhebliche Zweifel an der gestellten Erstdiagnose auf. Denn obwohl die Fälle nichts miteinander zu tun haben, führen die Spuren bei beiden nach Little Italy.
Eine Spur, bei der selbst eine Leiche todbringender sein kann, als eine Kugel…


Holla, nun geht es mit der Reihe aber Schlag auf Schlag, was? Jedenfalls war Folge 5 sehr zügig da, gar kein Vergleich mit der Vorgängerfolge. So soll es sein bei dieser Serie, denn ich halte sie noch immer für die beste Reihe, die Maritim aktuell im Programm hat. VX präsentiert wieder zwei interessante und auch illustre Fälle, die einen sofort neugierig machen. Und als es dann auch noch Kyle erwischt und er in der Gerichtsmedizin zusammenklappt, da sitzt man dann schon gebannt am Player. Und auch Owens eher unkonventionellen Ermittlungsmethoden und oft drastischen Ansichten sind gut in Szene gesetzt. Wobei ich ja den Zusammenhang mit der Mafia schon sehr gewagt fand. Ich denke, da hätte man auch viel verhauen können, was hier aber eindeutig nicht der Fall ist. Dazu kommen noch die vertrauten Wortgefechte und Sticheleien innerhalb des Teams von Russel Owen, die ich mittlerweile auch nicht mehr missen möchte. Sie steuern den Unterhaltungswert der Storys bei.

Auch was die Sprecher anlangt lässt man bei NYPDead nichts anbrennen. Wolfgang Condrus, Ghadah Al-Akel und Norman Matt in den Hauptrollen sind mit Elan bei der Sache und können auf ganzer Linie überzeugen. Niels Clausnitzer gibt einen wunderbar kühlen Mafia-Boss  und Eberhard Prüter alias McRae könnte ich ewig lang zuhören mit seiner trockenen Art. Die Nebenrollen warten mit Namen auf wie Udo Schenk, Gisela Fritsch und Stefan Staudinger, was soll da schief gehen? Eben!

Ich habe die Folge beim Autofahren gehört, wo ich den gesprochenen Part immer etwas lauter drehen muss wegen der Fahrgeräusche. Das ist normal, aber sobald ein Musikstück kam, musste ich die Lautstärke sofort etwas runterdrehen. Daraus schließe ich, dass der Soundtrack der Folge insgesamt etwas zu laut ausgefallen ist, teilweise erschlägt einen das schon. Schließlich kommen ja auch sehr harte Musiken zum Einsatz. Etwas leiser darf es nächstens dann wieder ausfallen, das ist ja kein Manko.

Das Cover ist hauptsächlich bedrohlich rot gehalten und mit dem schemenhaften Totenkopf wird man der Wirkung der titelgebenden Substanz mehr als gerecht. Wobei ich ja eingestehen muss, dass mir VX nun mal so gar nichts sagte. Somit habe ich bei der Folge sogar etwas gelernt. Persönlich hätte ich mir den Titel hier in etwas größerer Schrift gewünscht. Es sind immerhin nur zwei Buchstaben. Ob das jeder als Titel erkennt?

Fazit:   Erneut eine sehr gute, spannende und unterhaltsame Folge. Jetzt bitte noch den etwas zügigeren VÖ-Rhythmus beibehalten, dann bin ich höchst zufrieden.

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