Bibi Blocksberg (98) – Die Prinzessinnen von Thunderstorm

Titel: Bibi Blocksberg (98) – Die Prinzessinnen von Thunderstorm / VerlagKiddinx /Laufzeit: ca. 40 min  / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Erich Räuker, Maximilian Artajo, Bern Vollbrecht, Kornelia Boje u.a.

Inhalt:   Bibi besucht ihre Cousine Margie auf Schloss Thunderstorm. Beim Essen erzählt Tante Cecilie vom Großen Ball, der früher regelmäßig auf dem Schloss veranstaltet wurde. Als Margie Bibi eine Kiste mit Prinzessinnenkleidern zeigt, hat die eine Idee. Sie könnten die Kleider auf dem Großen Ball tragen! Flugs hexen sie sich in die Vergangenheit.


Konnte die vorige Folge vor allem durch neue, ungewöhnliche Charaktere punkten, so gelingt das dieser Folge mit einer Familie, die vor allem den Fans der ersten Stunde sehr vertraut ist: den Thunderstorms. Nach langer Zeit steht mal wieder ein Besuch auf dem irischen Schloss an und Bibi unternimmt diese Reise alleine. Überraschenderweise, aber eben auch glücklicherweise, hat die Geschichte am Anfang etwas mit der Folge 8 gemeinsam: die Hexerei um dem Stau am Flughafen zu entgehen. Es ist genau der gleiche Spruch wie damals, das lässt einen als Bibi-Nostalgiker glänzende Augen bekommen. Kaum im Schloss angekommen, erfahren Bibi und Margie vom Großen Ball und setzen ihren Wunsch, auch einmal dort gewesen zu sein, mit einer Zeithexerei sofort in die Tat um. Die anschließende Geschichte hat mir wirklich prima gefallen, denn mit diesem Sprung in die Vergangenheit fehlt ihr einfach jede Chance auf Modernität. Somit kommt fast ein wenig das Flair früherer Folgen auf. Ehe es auf den Großen Ball geht, gilt es noch die eine oder andere Schwierigkeit zu meistern, was Bibi und Margie mit kleinen Hexereien leicht hinbekommen, und natürlich Freundschaften zu schließen, nämlich mit Jamie und Henry, den beiden Jungs im Schloss.
Das Finale gehört dann natürlich dem Ball, der schön in Szene gesetzt wird, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Und zuletzt wird noch aufgeklärt, wieso Lady Margaret den Beinamen „die Fortschrittliche“ trägt, denn daran sind die beiden Hexen nicht ganz unebteiligt.

Im Gegensatz zur Handlung hat die Sprecherbsetzung mit der achten Folge der Reihe nichts mehr gemeinsam. Was aber nichts Schlechtes heißen will. Denn Antje von der Ahes Stimme kommt der der damaligen Margie schon recht nahe, ist sogar etwas wenig schrill, was mir gut gefallen hat. Das gilt auch für Monica Bielenstein und Erick Räuker, die die Rollen der Cecilie und des Patrick Thunderstorm übernehmen. Auch hier ist eine gewisse Ähnlichkeit nicht abzustreiten, so dass die Folge auch in dieser Hinsicht etwas an Die Schlossgespenster erinnert.
Die Rollen der Charaktere in der Vergangenheit sind durchweg prominent besetzt mit Kornelia Boje, Maximilian Artajo, Bern Vollbrecht, und Filipe Pril. Erfreulicherweise hat man bei ihnen auch auf den so gar nicht irischen Akzent verzichtet, mit sich die Thunderstorms unterhalten.

Was Musik- und Geräuschkulisse anlangt, hat man bei dieser Folge ganze Arbeit geleistet. Die Geräusche klingen echt und sind sorgfältig eingefügt worden. Und die Musik auf dem Ball kann sich hören lassen und zaubert sofort die entsprechende Atmosphäre für die Szene.

Das Cover fällt sehr detailverliebt aus und hat eindeutig Charme mit den beiden „Prinzessinnen“ und ihren Tanzpartnern Henry und Jamie.

Fazit:   Eine wirklich schöne Folge, die ich sicher noch öfter hören werde. Sie beweist, dass es der Serie auch heute nicht schadet, sich dann und wann mal auf Personen oder Geschichten vom Anfang der Serie zurück zu besinnen. Damals wurden so viele Optionen offen gehalten, da kann man ruhig mal einem folgen. Es lohnt sich!

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