Die drei ??? (121) – Spur ins Nichts

Titel:   Die drei ??? (121) – Spur ins Nichts / Verlag Europa / Laufzeit:   ca. 62 min / Sprecher:  Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich, Jens Wawrczeck, Michael Lott, Robin Brosch, Susanne Sternberg u.a.

Inhalt: Justus sitzt in der Falle! Orientierungslos und ohne Erinnerung erwacht er in einer dunklen, kalten, verschlossenen Kammer. Wurde der Erste Detektiv entführt und in ein geheimes Versteck gebracht? Und wer ist der junge Mann, der mit ihm eingeschlossen ist? Kann er sich tatsächlich auch an nichts erinnern? Oder weiß er mehr, als er Justus verraten will? Die drei ??? werden in einen höchst mysteriösen fall verwickelt, in dem sie scharf kombinieren müssen, um dem Gegner auf die Spur zu kommen. Und dieser schreckt vor nichts zurück.


Eine sehr spezielle Folge, wie ich finde. Dadurch, dass Justus, Peter und Bob hier getrennt voneinander sind, wirkt die Sache irgendwie seltsam zerrissen. Justus mit seinem Mitgefangenen, Peter und seine Mitgefangene und außerhalb Bob und Jelena. Das hat man in dieser Serie selten, sonst sind die drei Detektive ja meist zusammen, oder in Absprache getrennt. Allerdings hat mir genau das die Folge interessant und spannend gemacht, denn es stellt sich ja ständig die Frage, in welcher Verbindung Peters und Justus Gefangenschaft mit den Entdeckungen von Bob und Jelena stehen. Und man merkt bei dieser Geschichte auch ganz deutlich, dass die drei ??? auch getrennt jeder für sich gute Arbeit leisten. Natürlich sorgt auch die Gefangenschaft in diesem seltsamen, unheimlichen Keller mit den versteckten Kameras an sich für Spannung. Der Gedanke, was da mit den Eingesperrten veranstaltet wird, liegt zwar nicht so weit entfernt, zumal die Serie ja nahe der Film-Stadt Los Angeles spielt, aber das Ende hat mich dank einer netten Wendung dann schon überrascht.

Erzähler Thomas Fritsch ist in dieser Folge eher selten und wenn, dann zurückhaltend zu hören, was aber gut zur Handlung passt. Ich hatte dabei ohnehin den Eindruck, dass man diese Geschichte im Wesentlichen den Charakteren überlassen wollte.
Über die übrigen Sprecher lässt sich zusammenfassend eigentlich nur sagen, dass sie allesamt einen wirklich guten Job abliefern, da tanzt niemand aus der Reihe. Gefreut habe ich mich über den „Auftritt“ von Michael Lott, den ich ja erst seit Kurzem als Mark Brandis kenne.

Eine schöne und stimmungsvolle Musikkulisse rundet den guten Eindruck ab. Neben recht modernen Stücken, sind auch einige altmodisch anmutende Melodien und Klänge dabei, die mich dann und wann an  solche alten Gruselfilm-Klassiker erinnert haben.

Das Cover gewährt einen Blick in einen der Räume, in denen die Freunde gefangen sind. Mit den kalten Fliesenwänden, den Rissen in Decke und Wänden und den düsteren Farben wirkt das Motiv angemessen unheimlich.
Fazit:    Auch wenn es dabei bleibt, dass in dieser Folge wieder ein spannender Fall gelöst werden muss, so hat Spur ins Nichts doch seine ungewöhnlichen Ansätze und eine sehr spezielle Atmosphäre. Mir hat’s gefallen, mal etwas anderes in dieser Serie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: