Die letzten Helden (02) – Die Katakomben von Danbar

Titel:   Die letzten Helden (02) – Die Katakomben von Danbar / Verlag:   Holysoft / Laufzeit: / Sprecher:   Thomas Nero Wolff, Wolfgang Bahro, Dietmar Wunder, Kim Hasper, Klaus-Dieter Klebsch, Santiago Ziesmer u.a.

Inhalt:   Das sagenumwobene Konzil der Elemente wird nur der finden, der sich einem geheimen Ritual unterzieht und durch eine mit einem Dolch gezogene Runenzeichnung auf dem Körper einen Seelenvertrauten erschafft. Nach ihrer Ankunft in Danbar steckt der Magier X in Schwierigkeiten, denn die blutigen Runen auf seinem Arm wachsen und zeigen ihm in immer gefährlicheren Visionen den weiteren Weg zum Konzil der Elemente. Währenddessen lernt der junge Krieger Amon von Falkenfels den zwielichtigen Draco kennen, der die Gefährten durch das meilenweite Labyrinth der unterirdischen Katakomben Danbars führen soll. Doch die Expedition in die Unterwelt ist gefährlicher als sie ahnen, denn in den Katakomben warten nicht nur lebensgefährliche Fallen und Rätsel auf die Helden, sondern auch die Geißel der Stadt: Ein riesiger Drache!


Der zweite Teil der neuen Serie kommt im Gegensatz zur Einstandsfolge nur auf einer CD daher. Was nun aber nicht heißt, dass die Geschichte weniger spannend, weniger phantasievoll oder weniger unterhaltsam ist. Ganz im Gegenteil kommt bei mir Die Katakomben von Danbar sogar noch einen Tacken besser weg als der Vorgänger. Denn mit Sir X.‘ und Amons Abenteuer in Danbar und den Katakomben ist die Handlung sehr viel überschaubarer, was bei mir für mehr Spannung gesorgt hat als des der ersten Folge gelungen ist. An fantasytypischer Action mangelt es ebenfalls nicht und -was bei mir noch immer der größte Pluspunkt der Reihe ist- es darf auch mal gelacht werden. Eyes boshafte Kommentare lassen mich immer wieder mindestens grinsen, die Dialoge zwischen Amon und Sir X. sind auch immer für einen Schmunzeln gut und wenn dann plötzlich eine Truppe von Dunklen Zwergen, fröhlich das Schneewittchen-Zwergenlied „Hei-Ho-Hei-Ho“ intonieren (wenn auch mit etwas abgewandeltem Text), dann bin ich jedes Mal froh, dass sich diese Geschichte selbst gerne mal auf den Arm nimmt.

Nun aber mal ein genauerer Blick auf einige der zahlreichen Sprecher. Da wäre natürlich zunächst Dietmar Wunder, der für alle Lebenslagen von Sir X. den passenden Ton parat hat. Mal energisch, mal clever-listig und dann auch wieder wunderbar trocken und ironisch. Letzteres vor allem in den Unterhaltungen mit dem jungen Amon, gesprochen von Kim Hasper. Normalerweise würde mir solch ein übereifriger junger Kerl schnell auf den Geist gehen, aber er klingt dabei so sympathisch, dass dafür keine Chance besteht. Meinem Liebling Eye leiht Engelbert von Nordhausen seine Stimme, immer schön boshaft und voller Sarkasmus. Und dann haben wir da noch Wolfgang Bahro, der dem Katakombenführer Draco Leben einhaucht. Und das auf so leutselige Art, dass ich zwar immer ahnte, dass mit ihm etwas nicht stimmt, im nächsten Moment aber schon wieder dachte: ach nö, kann gar nicht sein.

Ein stimmungsvoller Soundtrack begleitet auch diese Folge. Eine gelungene Mischung aus bombastischen Klängen, leisen und ein wenig mystischen Tönen und exotischen Melodien, die sofort für Kopfkino und Atmosphäre sorgt. Die Geräuschkulisse kann sich ebenfalls hören lassen, auch lässt man nichts anbrennen. Jede Szene ist mit passenden Effekten ausgestattet, die sich sorgsam einfügen.

Das Covermotiv macht sofort deutlich, welche Gefahr in den Katakomben von Danbar auf Sir X und Amon lauert und macht so neugierig auf die Geschichte. Ich bin kein sonderlich großer Drachen-Fan, aber diesen hier finde ich wirklich gut getroffen und vor allem wirklich bösartig.

Fazit:   Wie gesagt, durch die weniger verzweigte Geschichte hat mir Die Katakomben von Danbar noch etwas besser gefallen als der Vorgänger. Eine spannende und sehr unterhaltsame Geschichte, die sich nicht beim Fantasy-Mainstream bedient und entsprechend frisch wirkt.

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