Die Wolf-Gäng (05) – Die Rückkehr der Trolle

Titel:    Die Wolf-Gäng (05) – Die Rückkehr der Trolle / Verlag:   EMI Happy Kids / Laufzeit: ca. 60 min  / Sprecher:  Helmut Krauss, Maximilian Artajo, Jodie Blank, Leyla Rohrbeck, Uli Krohm, Klaus Dieter Klebsch u.a.

Inhalt:   Die drei von der Wolf-Gäng sind in heller Panik: Fayes kleine Schwester Hola ist verschwunden! Die kleine Fee war so stinkwütend auf ihre große Schwester, dass sie alleine ein paar Flugversuche in den Crailsfeldener Wald unternommen hat. Dort wird sie von den merkwürdigen Trollen entdeckt, deren größter Wunsch es ist, zu ihren Verwandten im hohen Norden zu fliegen..


Kleine Schwestern können eine echte Plage sein, findet Faye und hat für das elternfreie Wochenende eigens für Hola Stahlketten angeschafft. Dummerweise engagieren die Eltern einen Babysitter und der ist so talentfrei, dass Hola plötzlich durch das Fenster auf und davon ist. Eine aufregende und chaotische Jagd nach der kleinen Elfe beginnt. Was diese Folge auszeichnet, das ist ganz klar die Komik. Ein Möchtegern-Vampir als Babysitter, ein Papagei, der jede Telefonansage aussticht, militante Umwelt-Waldelfen und sangesfreudige Trolle. Und mitten drin nicht nur Faye, Vlad und Wolf, die immer für einen flapsigen Spruch gut sind, sondern auch noch ein nerviger Reporter, der auf Biegen und Brechen zu einer super Story kommen will um seinen Job nicht zu verlieren. Ich habe bei noch keine Folge der Reihe so oft gelacht, wirklich zu schön! Ein wenig Spannung fehlt natürlich auch nicht, denn die Trolle haben trotz ihrer offensichtlich mangelnden Intelligenz finstere Pläne mit Crailsfelden und behandeln die Wolf-Gäng und den Reporter nicht eben freundlich.

Zwar schwingt Fayes kleine Schwester Hola in dieser Folge keine großen Reden, aber man bekommt doch etwas mehr von ihr zu hören als bislang. Und Leyla Rohrbeck spricht die freche kleine Elfe sehr frech und gewitzt und ich konnte mir Hola so richtig vorstellen wie sie durch Crailfelden flattert und ihren Spaß hat. Spaß hat mir auch Gerald Schaale als Telefonansagen-Papagei gemacht. Herrlich wie er die Service-Sprüche krächzt. Und dann sei noch Simon Jäger als Reporter Hugo Ego erwähnt. Irgendwie hat er mich in diesem Rolle an eine männliche Variante von Karla Kolumna erinnert: nett, aber auf der Jagd nach einer Story anhänglich bis lästig und manches Mal fast nervig. Und es hört sich ganz so an, als hätte Jäger daran seinen reinen Spaß gehabt.

Die bereits vertrauten Klänge begleiten diese Folge. Neben dem Titellied der Band Eisblume gibt es auch weiterhin leichte, perlend-klimpernde Orgelmelodien zu hören, die immer ein wenig den „gruseligen“ Charakter der Geschichten vermitteln, gleichzeitig aber auch deutlich machen, dass sich bei der Wolf-Gäng niemand zitternd unter der Bettdecke verstecken muss.

Das erste Cover, das nur ein Mitglied der Wolf-Gäng zeigt: Faye inmitten der Trolle (die ich mir im Verhältnis zu ihr schon deutlich größer vorgestellt hatte). Das passt gut zum Titel und zur Geschichte und wirkt außerdem kindgerecht schauerlich.


Fazit:   Eine ausgesprochen lustige Folge voller verrückter Ideen und skurriler Charaktere, die ich sicher nicht zum letzten Mal gehört habe.

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