H2O – Plötzlich Meerjungfrau (04) – Emma und der Vollmond / Dr. Baywatch

Titel:   H2O – Plötzlich Meerjungfrau (04) – Emma und der Vollmond / Dr. Baywatch / VerlagEMI Happy Kids / Laufzeit:   ca. 43 min / Sprecher:   Sonja Stein, Katharina von Keller, Céline Fontanges, Tim Knauer, Stephanie Kirchberger u.a.

Im deutschen TV erlebt die Serie Plötzlich Meerjungfrau bereits seit 2007 einen großen Erfolg, zwei Staffeln gibt es bereits, die dritte steht für 2010 quasi in den Startlöchern.
Nun hat EMI die beliebte Sendung ins Hörspiel-Regal geholt und -auch wenn hier und da ein Satz im Hörspiel fehlt- so handelt es sich klar um O-Ton-Hörspiele, denen man als Erzählerin Cleo „beigemischt“ hat. Ohne sie wäre man auch ziemlich verloren, jedenfalls wenn man die Serie nicht kennt. Es ist nämlich Tatsache, dass die TV-Sendung in weiten Teilen von ihren Bildern lebt. Das fängt bei den wunderschönen Landschaften (die Serie wurde in Australien aufgenommen) an, geht weiter über das Aussehen der Mädchen als Meerjungfrauen und endet beim guten Aussehen der mitwirkenden Kids. Das kann ein Hörspiel ohne einen Erzähler nicht an den Hörer bringen, so gesehen war die Entscheidung absolut richtig, den Hörspielen eine Erzählerin zu geben und Cleo macht das auch wirklich gut.


Inhalt:   (01) Emma plant die perfekte Geburtstagsparty für ihren Vater. Unglücklicherweise ist genau an diesem Abend Vollmond und eine geheimnisvolle ältere Dame erscheint um die Mädchen ausdrücklich davor zu warnen. Sie dürfen ihn oder sein Spiegelbild auf keinen Fall anschauen. Am Abend sieht Emma versehentlich den Mond im Spiegel – mit fatalen Folge. Sie verliert völlig die Kontrolle. Rikki, Cleo und Lewis versuchen, die Situation zu retten

Der Vollmond ist offenbar nicht nur für Werwölfe ein Problem, sondern auch für frisch gebackene Meerjungfrauen. Jedenfalls verändert er Emma schon mächtig als sie ihn ansieht. Sie wird übermäßig direkt und ehrlich und sehr wild. Da haben ihre Freunde alle Hände voll zu tun um Emma zur Räson zu bringen und die Sache vor den Leuten zu verbergen. Ich muss gestehen, sonderlich einfallsreich finde ich die Idee mit dem Vollmond nicht. Was mir aber gefallen hat ist, dass diese sonderbare Frau wieder aufgetaucht ist und ihre unheimlichen Ratschläge gibt.


(02) Die berühmte Meeresbiologin Dr. Denman betreibt ihre Forschungen im Freizeitpark. Lewis freut sich angesichts der Aussicht, mit Hilfe ihrer wissenschaftlichen Geräte mehr über die Verwandlung seiner Freundinnen zu erfahren. Rikki, Emma und Cleo machen sich Sorgen, dass Lewis ihr Geheimnis  bei der Wissenschaftlerin verraten könnte. Erst recht, als er eine DNA-Probe  von Cleo im Labor von Dr. Denman vergisst und diese dadurch auf die Spur der „Meerjungfrauen“ lockt.

In dieser Geschichte geht es zum ersten Mal nicht nur darum, das Geheimnis der Freundinnen zu wahren. Hier geht es auch um Eifersucht, Mut und Vertrauen. Denn nicht nur, dass man zittern muss ob Lewis die Mädchen wirklich verrät, nein, er scheint sich auch immer mehr von den Mädchen zu entfernen, was besonders Cleo stört. Am Ende wird es dann noch mal richtig spannend, denn Dr. Denman lädt Lewis zu einer ihrer Forschungsreisen ein und er zieht das ehrlich in Erwägung. Gibt es bald einen Vertrauten der Mädchen weniger?


Neben dem vertrauten Sprecher-Trio bestehend aus Sonja, Stein, Katharina von Keller und Celine Fontanges, sind in diesen Folgen u.a. auch Sascha Draeger, Tim Knauer und Stephanie Kirchberger zu hören. Da es sich bei diesen Hörspielen ja um O-Ton-Hörspiele zur Fernsehserie handelt, ist in Sachen Sprecherleistung kaum etwas zu befürchten. Die drei genannten hebe ich hier einzig hervor, da man sie ja auch aus zahlreichen „normalen“ Hörspielreihen kennt.

Sommerliche Melodien untermalen die Geschichten und sorgen sofort für die passende, „feucht-fröhliche“ Atmosphäre. Dazu noch ein paar passende Geräusche, oft Wassergeräusche, und fertig ist auch die Klangkulisse zu dieser sommerlichen Reihe.

Die Szene auf dem Cover stammt aus der ersten Geschichte: Emma, verkorkst vom Vollmond, liebt plötzlich Sardinen. Die Freunde betrachten das mit einigem Ekel. Die Idee mit den Blubberblasen rundum die Szene gefällt mir immer noch prima und auch die übrige Aufmachung kann sich sehen lassen. Schön sommerlich bunt mit vielen Meeressymbolen.

Fazit:   Emma und der Vollmond war mir etwas zu überzogen, Emma Gebaren schon richtig gehend albern, so etwas mag ich nicht sonderlich. Dr. Baywatch dagegen hat Spaß gemacht, vor allem, weil es ja so aussieht als würde man nun etwas darüber erfahren, was es mit der Verwandlung der Mädchen auf sich hat.

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