H2O – Plötzlich Meerjungfrau (05) – Rikki macht fette Beute / Der Filmpreis

Titel:   H2O – Plötzlich Meerjungfrau (05) – Rikki macht fette Beute / Der Filmpreis / VerlagEMI Happy Kids / Laufzeit:   ca. 43 min / Sprecher:   Sonja Stein, Katharina von Keller, Céline Fontanges, Tim Knauer, Robert Missler, Patrick Bach u.a.

Im deutschen TV erlebt die Serie Plötzlich Meerjungfrau bereits seit 2007 einen großen Erfolg, zwei Staffeln gibt es bereits, die dritte steht für 2010 quasi in den Startlöchern.
Nun hat EMI die beliebte Sendung ins Hörspiel-Regal geholt und -auch wenn hier und da ein Satz im Hörspiel fehlt- so handelt es sich klar um O-Ton-Hörspiele, denen man als Erzählerin Cleo „beigemischt“ hat. Ohne sie wäre man auch ziemlich verloren, jedenfalls wenn man die Serie nicht kennt. Es ist nämlich Tatsache, dass die TV-Sendung in weiten Teilen von ihren Bildern lebt. Das fängt bei den wunderschönen Landschaften (die Serie wurde in Australien aufgenommen) an, geht weiter über das Aussehen der Mädchen als Meerjungfrauen und endet beim guten Aussehen der mitwirkenden Kids. Das kann ein Hörspiel ohne einen Erzähler nicht an den Hörer bringen, so gesehen war die Entscheidung absolut richtig, den Hörspielen eine Erzählerin zu geben und Cleo macht das auch wirklich gut.


Inhalt:   (01) Cleo ist untröstlich, denn Pluto, einer ihrer geliebten Fische, ist tot. Also besorgt Rikki im Meer einen neuen Salzwasserfisch für sie. Cleo ist begeistert. Und auch ein Typ namens Barry, der angeblich im Freizeitpark arbeitet. Er sucht nämlich immer nach solch seltenen Fischen. Rikki wittert einen prima Job, denn Barry zahlt großzügig für die Fische.

Zum ersten Mal eine Geschichte, in der es mal nicht darum geht, das Meerjungfrauen-Dasein der Freundinnen zu verheimlichen. Genau genommen spielt hier das zweite Ich mit dem Fischschwanz überhaupt keine Rolle. Rikki macht fette Beute kann man schon eher als eine richtige Abenteuergeschichte bezeichnen mit den Geschäften, die Rikki mit diesem undurchsichtigen Barry macht. Sehr schön übrigens wie sie anfangs so begeistert ist und dann -als sie erfährt, was Barry abzieht- sofort alles in Bewegung setzt um ihm das Handwerk zu legen. Ihre besondere Kraft, die ihr mit dem Meerjungfrauen-Dasein gegeben wurde, spielt hier eine Rolle.


(02) Emma, Cleo, Rikki und Lewis nehmen am „Junioren Filmfestival“ teil und drehen zusammen einen Film über Emmas Mutter. Rikki dreht heimlich ihren eigenen Film über Haie. Lewis lässt sich von Zane kaufen und abreitet an dessen Projekt mit. Zane will nach Mako Island surfen, die Insel umrunden und in neuer Rekordzeit zurück ans Festland. Den alten Rekord hält sein Vater und dem will er es mal so richtig zeigen.

Was für die erste Geschichte gilt, das trifft auch hier zu. Das Leben der Freundinnen als Meerjungfrauen spielt zwar eine Rolle und hilft besonders bei Rikkis Film,  aber im Vordergrund steht es nicht. Der Filmpreis handelt eben auch hauptsächlich von dem Unternehmen, einen eigenen Film zu drehen. Von den Abenteuern dabei und Versuchen, Kontrahenten auszustechen. Schön ist hier, dass Zanes Verhältnis zu seinem Vater beleuchtet wird. Zane mag zwar oft ein Ekel sein, doch in dieser Geschichte wird klar, dass er auch eine andere, sensible Seite hat.


Als Tiffany ist Mia Diekow zu hören und zusammen mit Sonja Stein trifft man hier also zwei Drittel von den Drei !!! an.  Den Part von Fischhändler Barry übernimmt Patrick Bach, der anfangs eigentlich ganz nett und normal klingt, später dann aber -als Barry sein wahres Gesicht zeigt – die fiese Seite herauskehrt. Weitere Rollen übernehmen u.a. Robert Missler, Erik Schäffler und Ela Nitzsche.

Sommerliche Melodien untermalen die Geschichten und sorgen sofort für die passende, „feucht-fröhliche“ Atmosphäre. Dazu noch ein paar passende Geräusche, oft Wassergeräusche, und fertig ist auch die Klangkulisse zu dieser sommerlichen Reihe.

Erneut wurde für das Cover eine Szene aus der ersten Geschichte dieser Folge gewählt. Rikki, wie sie Barry einen Fisch übergibt und von ihm Geld dafür bekommt. Umrahmt von dem schon vertrauten Ring aus Luftblasen und vor dem schlichten Hintergrund eine gute Wahl für das Titelmotiv.

Fazit:   Die beiden Folgen haben mir gefallen, weil sie mal andere Themen boten als immer nur dieses Verheimlichen des Meerjungfrauen-Daseins. Eine schöne Abwechslung.

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