Jack Slaughter (09) – Die Wurzel des Bösen

Titel:   Jack Slaughter (09) – Die Wurzel des Bösen / Verlag:  Universal / Laufzeit:   ca. 63 min / Sprecher:  Simon Jäger, David Nathan, Arianne Borbach, Klaus – Dieter Klebsch, Gisela Fritsch, Eva Kryll, Ulrike Stürzbecher u.a.

Inhalt:    Der teuflische Professor Doom ist endlich von der Bildfläche verschwunden. Doch einer schrecklichen Dämonin fällt sein mächtiges Zauberbuch in ihre botanischen Hände. Durch schwarze Magie erschafft sie sich neue Nahrung für ihr widerliches Laster. Monster-Jäger Jack Slaughter hat keine andere Wahl. Er muss mit einem alten Erzfeind zusammenarbeiten. Können die mutigen Kämpfer, die wie Feuer und Wasser sind, die tyrannische Bedrohung stoppen?


Nachdem Professor Doom verschwunden ist, langweilen Jack und seine Freunde sich doch tatsächlich, so ganz ohne Erzfeind und den dazu gehörigen chaotischen und blutigen Kämpfen. Doch da ist ja noch des Dooms „Assistent“ Creeper, der seinen Meister ganz gerne zurück haben möchte und in diesem Vorhaben prompt eine neue Gefahr für Jacksonville entfesselt. Familienbande ist eben immer so eine Sache.
Jedenfalls treibt diese neue Gefahr wortwörtlich seltsame Blüten und einmal mehr müssen sich Jack und Co. für die Menschheit in den Kampf werfen. Natürlich wie gewohnt mit so viel Enthusiasmus, dass es unweigerlich in einem weiteren Chaos enden muss, so mancher ungewöhnlichen Methode und einer ganzen Reihe flapsiger Sprüche. Gefreut habe ich mich besonders über den Auftritt der hexenden Hebamme White Silk, die noch mal eine ganz andere Art Humor mit ins Spiel bringt, und der großen Rolle, die Basil Creeper in dieser Folge übernimmt. Ebenso wie sein „Meister“ will er mir einfach nicht wirklich unsympathisch werden und so macht es mächtig Spaß, ihm bei den Gesprächen mit seinem Nachtschattengewächs von Mutter zu lauschen.

Mutter Creeper wird von Eva Kryll gesprochen und klingt ihrer Rolle entsprechend einerseits wirklich sehr dämonisch-böse, aber auch mütterlich herrisch ihrem kriecherischen Sohnemann gegenüber. Als homöopathische Hexe ist auch hier Ulrike Stürzbecher zu hören und ihre eher leise und sanfte Stimme passt wirklich prima zu dieser Rolle. Dennis Schmidt-Foss übernimmt den Part von Surfer Rick Silver und selbst als dieser die Weisheit quasi mit Löffeln gefressen hat, klingt er noch immer ziemlich dämlich, was für spaßige Szenen sorgt.

Musikalisch ist die Folge ebenso ausgefallen und schräg wie die Story und genau deshalb harmoniert beides auch so gut. Doch trotz aller Ausgefallenheit versteht die Musikkulisse es sehr gut, für die nötige Atmosphäre beim Hören zu sorgen.

Das Cover zeigt Basils Mutter, die pflanzliche Dämonin, die in dieser Folge ihr Unwesen treibt. Mit den leeren, weißen Augen und den Auswüchsen wirkt sie angemessen schaurig. Im Booklet findet man dieses Mal einen lustigen „Beipackzettel“ zum Thema Homöopathie…bedenklich, sehr bedenklich, was es hier zu lesen gibt.

Fazit:   Das neunte Abenteuer um Jack Slaughter und seine Freunde ist kaputt und verrückt wie eh und je, dabei aber durchaus auch spannend. Diese Mischung bekommt die Reihe hin wie kaum eine sonst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: