S.I. Synthetic Intelligence Phase 04 – Verschollen

Titel:   S.I. Synthetic Intelligence Phase 04 – Verschollen / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 48 min / Sprecher:  Florian Halm, Arianne Borbach, Anke Reitzenstein, Stefan Staudinger, Kai-Henrik Möller, Walter von Hauff

Inhalt:   Meine Welt hatte sich verändert. Alles um mich herum brach zusammen. Längst hatte mich das Schweigen der Unendlichkeit eingeholt und zu einem kreischenden Ungetüm werden lassen. Ich wusste nicht, wer ich war, was ich bin oder wohin ich einmal gehen würde. Und doch weiß ich nicht, was ich wirklich bin. Das, was ich nicht weiß, ist verschollen.


Alles neu macht die nächste Folge von S.I.
Das trifft ziemlich genau auch auf Verschollen zu. Alles, was man in drei Folge meinte, an Erkenntnissen erlangt und verstanden zu haben, wird hier erneut durchgeschüttelt und von Verstehen kann nach wie vor keine Rede sein. Zwar zeigt auch diese Folge auf, dass zwischen allem Zusammenhänge bestehen, nur ist keiner erkenntlich. Spaß macht Verschollen, ohne Frage. Die Handlung ist unterhaltsam, spannend und abwechslungsreich, und bei knapp 48 Minuten Laufzeit ist gar keine Gelegenheit für Längen. Die Frage ist nur, wie lange funktioniert dieses Schema noch? Ich für meinen Teil würde mir inzwischen schon etwas Licht im Dunkel wünschen, es müsste auch gar nicht viel sein.

Auf der Sprecherliste neu dabei ist Donald Arthur als Lucatos. Mit seiner tiefen, voluminösen Stimme lässt er beim Hörer schnell ein Bild von diesem Wesen aufkommen. In den wie üblich wenigen anderen Rollen sind weiterhin Florian Halm, Arianne Borbach, Stefan Staudinger, Anke Reitzenstein, Kai-Henrik Möller und Walter von Hauff zu hören. Sie alle sind erneut in Bestform und so gibt es hier nichts zu bemängeln.

Was die Musikkulisse angeht, hat man für diese Serie wirklich alle Register gezogen. Was einem hier an verschiedenen und ausgefallenen Melodien ganz im Science-Fiction-Stil zu Ohren kommt, ist beachtlich und ich könnte mir kaum einen anderen Soundtrack vorstellen, der besser zu S.I. passen würde.

Ein schickes Cover rundet diese Folge schließlich ab. Dieses Mal sogar wieder mit einem klar erkennbaren Motiv. Ich kann zwar noch immer keine Verbindung vom Covermotiv zur Story erkennen, aber mir gefällt dieser kalte, futuristische SF-Stil einfach sehr.

Fazit:   So unterhaltsam sie ja ist, schön langsam könnte die Story mal in die Puschen kommen und dem Hörer wenigstens ein wenig Verstehen zugestehen. Immerhin ist S.I. eine Serie, und nach vier Folgen wäre ein erkennbarer roter Faden schon ganz nett.

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