Top Secret Akte 006 – Lazarus

Titel:   Top Secret Akte 006 – Lazarus / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca.76 min / 21 Tracks / Sprecher: Christine Pappert, Thomas Karallus, Klaus-Dieter Klebsch, Wolfgang Condrus, Andreas Borcherding, Claudia Burges u.a.

Inhalt:   6600 Grad Celsius. -Heißer selbst als die Oberfläche der Sonne. Leben wie wir es kennen, kann an diesem Ort nicht existieren…darf niemals existieren… Denn die ist…der Abgrund…in dem sich ihre fahlen, augenlosen Leiber winden. In ewiger Agonie. -Die ist…die Grube…wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.


Nanu! War bislang kaum ein wirklicher Zusammenhang zwischen den Ereignissen der einzelnen Folgen zu erkennen, so ändert sich das mit Lazarus ganz entscheidend. Obwohl hier eine sonst ganz eigene Geschichte erzählt wird, tauchen zahlreiche Aspekte der vorigen Folgen wieder auf: das Diadem, die Spinnen, die Tage des Zorns, die Vorkommnisse in Sansibar und das Herz aus Eis. Und es wird offensichtlich, dass dies alles in Verbindung steht. Wie genau, wird noch nicht aufgelöst, aber immerhin weiß man nun, dass es zusammenhängt. Manchmal habe ich ja schon gedacht, die einzelnen Folgen könnten gut auch einzeln für sich stehen. Außerdem wird in Lazarus das Thema Trinity aufgegriffen…und sicher ganz anders als man es sich bislang gedacht hatte, das hat mir prima gefallen.
Mit 76 Minuten Laufzeit ist diese Folge die bislang längste der Serie, langweilig wird es aber nicht. Dafür sorgen neben den oben erwähnten Punkten vor allem auch einige Ortswechsel oder Blicke zurück auf Vorangegangenes in einigen Szenen. Da es nach wie vor keinen Erzähler gibt, muss man schon fein aufpassen um diese Rückblicke zu erkennen, aber Top Secret ist in meinen Augen auch keine der Serien zum Nebenbei-Hören, also geht das schon in Ordnung.
Einziger Kritikpunkt ist für mich Jades und Ashtons Dialog über die gemeinsamen sexuellen Aktivitäten der letzten Nacht. Ich habe ja selbst gesagt, man könnte den beiden Charaktere etwas mehr Menschlichkeit angedeihen lassen, aber in diesem Detailreichtum klingt das nicht nur sperrig, sondern ist auch völlig unpassend.

Bei den Sprechern gibt es weiterhin nichts zu bemängeln, was bei der prominenten Besetzung sicher nicht weiter verwunderlich ist. Hier liefern alle einen überzeugenden Job ab. Allen voran natürlich Thomas Karallus und Chirstine Pappert in den Rollen von Jade Morgrave und Ashton Rawleigh. Aber auch Dietmar Wunder hat mir als Fiesling Madison ausgezeichnet gefallen. Schon nach wenigen Worten sieht man den gefährlichen Killer förmlich vor sich.

Der Soundtrack setzt sich zusammen aus dem verdächtig nach Akte X klingenden Thema und harten Musiken, die gerade in den Actionszenen für das nötige Tempo sorgen. Die Geräuschkulisse kann sich ebenfalls hören lassen, lediglich Schlägereien klingen mir noch immer zu sehr nach Cartoon. In Summe ist aber in dieser Bereich alles okay.

Das Cover dieser Folge gefällt mir sehr, der düstere Hintergrund mit dem feuerroten Leuchten darin, davor die gequälte menschliche Gestalt, das hat was und passt zur Handlung.

Fazit:   So langsam werde mal Zusammenhänge erkennbar, sehr schön. Zu viel wird aber nicht verraten, so dass man neugierig auf die nächsten Folgen bleibt. Da hat man das richtige Maß gefunden. Die Story ist unterhaltsam, spannend und actionreich, also alles, was man von der Serie erwartet. Mir hat die Folge Spaß gemacht.

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