Vanessa, die Freundin der Geister (02) – Abschied von der Geisterbraut

Titel: Vanessa, die Freundin der Geister (02) – Abschied von der Geisterbraut / VerlagTonstudio Braun / Laufzeit: ca. 55 min. / Sprecher:   Nina Danzeisen,  u.A.

Inhalt:  Vanessa glaubt, einige ungestörte Ferientage verbringen zu können. Aber daraus wird nichts. Der Zufall führt sie in einen verfallenden Tanzpalast, und hier wird sie Zeugin eines Verbrechens, das sich vor 100 Jahren abgespielt hat und dessen tragisches Ende sich zur Strafe für die Täter jede Nacht wiederholt…


Nanu, eine Folge Vanessa, die nicht auf Schloss Westwood Manor bzw in der Umgebung spielt? Das ist selten, aber wenn man bei der Serie brav mit Folge 1 angefangen hat, dann weiß man das ja nicht 😉
Abschied von der Geisterbraut ist das, was ich als eine ganz klassische Gespenstergeschichte einstufen würde. Ein Geisterpärchen, bei dem die Frau davon bedroht ist, niemals ins Geisterreich gelangen zu können, ein Verbrechen, das zu dieser Situation führte, ein verwunschener Tanzpalast, in dem sich Nacht für Nacht Geschehnisse von vor 100 Jahren wiederholen und schlussendlich erlebt man sogar noch eine kleine Schatzsuche um den beiden Liebenden zu helfen.
Wie üblich strotzt die Geschichte vor Romantik, aber das ist hier keine Kritik, es passt eben einfach zu den Personen, zur Zeit, in der die Geschichte spielt.
Gruselig ist es ebenfalls, ganz besonders am Anfang als Vanessa zum ersten Mal den alten Tanzpalast betritt und von Phillip erschreckt wird, da zuckt man als Hörer auch ganz schön zusammen.

Da außer Vanessa niemand von den Personen vom Schloss dabei sind, kann ich nur allgemein und ohne Namen etwas zu den Sprechern sagen.
Der Sprecher des Phillip gefällt mir ausgesprochen gut, er hat eine sehr angenehme, tiefe und warme Stimme, oft voller Trauer und Sehnsucht. Wenn er spricht, bekomme ich regelmäßig eine angenehme Gänsehaut.
Auch Phillips Freundin Cheryl wird sehr gut gesprochen, allerdings noch viel trauriger als Phillip. Sie tut einem beim Hören richtig leid.
Die Sprecherin von Vanessas „Zwangs-Freundin“ für die Ferien, Vicky, leistet ebenfalls gute Arbeit. Sie klingt der Rolle entsprechend sehr hochnäsig und von sich selbst eingenommen.

Meist ruhige, romantische Melodien, wie man es von der Serie kennt, dazu eine sehr ordentliche Geräuschkulissen, Hörspiel-Herz, was willst du mehr?

Das Cover dieser Folge entspricht weitgehend der Handlung. Die Katzen sind darauf, die flüchtende Vanessa, der alte Steg, an dem die Geschichte spielt, und auch die Geisterbraut ist dargestellt. Zwar gibt es keine Szene, in der Vanessa vor ihr flieht, aber ich denke, man hat hier versucht, möglichst viele Aspekte der Story auf das Cover zu bringen. Das ist auch gelungen.

Fazit:  Eine sehr klassische, romantische Spukgeschichte mit Happy End. Man sollte aber schon ein kleines Faible für Liebesgeschichten haben.

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