Vanessa, die Freundin der Geister (04) – Das Schloss der Geisterstimmen

Titel: Vanessa, die Freundin der Geister (04) – Das Schloss der Geisterstimmen / VerlagTonstudio Braun / Laufzeit: ca. 48 min  / Sprecher:   Nina Danzeisen,  u.A.

Inhalt:  Es ist Mitternacht. Ein gellender Schrei hallt durch Westwood Manor. Mrs. Hagglon hat ihn ausgestoßen. Ein Geist ist ihr im Schlafzimmer erschienen… fluchtartig verlässt sie das Zimmer, eine unruhige Nacht steht ihr und auch Butler Brady bevor…..


Was man sich bei dem Titel der Folge gedacht hat, das will sich mir beim besten Willen nicht erschließen.
Der kleinste Teil der Handlung spielt überhaupt auf einem Schloss und welche Geisterstimmen gemeint sind, habe ich auch noch nicht ergründet.
Vanessas Abenteuer beginnt auf einem Rummelplatz, was mir an sich immer gut gefällt. Der Gedanke, an einem Ort des Spaßes plötzlich mit schierem Grusel konfrontiert zu werden, der hat einfach etwas.
Doch von Grusel kann hier nicht die Rede sein, auch wenn sich Brady und die Hagglon im Schrank verstecken als das Geistermädchen auftaucht.
Nein, schaurig ist Das Schloss der Geisterstimmen nicht. Doch der Grund, wieso das Mädchen zum Geist wurde, der so lange ruhelos umher wandern und seine Strafe „abarbeiten“ muss, ist immerhin tragisch.
Dafür geht es wieder sehr turbulent zu, denn natürlich wittert die Hagglon auch hier wieder eine Chance, an den Schatz von Westwood Manor zu kommen, und dafür spannt sie selbstverständlich Brady ein. Da muss es einfach hoch her gehen und das tut es auch.

Die Sprecherin des Geistermädchens klingt sehr jung und das ist neu in dieser Serie. Ansonsten waren die Geister von der Stimme her schon älter. Mir gefällt das in dieser Folge aber sehr gut. Durch diesen noch sehr kindlichen Klang, hat die Verzweiflung in der Stimme eine noch bedrückendere Wirkung.

Sogar die Musik wurde den recht turbulenten Szenen entsprechend angepasst, es sind flotte, eingängige Melodien zu hören. Trotzdem wurde aber auf die vertrauten romantischen Musiken nicht verzichtet, sie „umrahmen“ quasi die Geschichte und geben ihr so den bekannten märchenhaften Stil.

Und wieder so ein Cover, das ich gerne mal erklärt hätte. In dieser Folge kommt kein Wald vor, kein Nebel, Vanessa läuft auch vor nichts weg, schon lange nicht vor irgendwelchen nebligen Gestalten, die man klein im Hintergrund sieht, lediglich das Schloss hat seine Berechtigung. Es kommt zumindest im Titel vor. Wobei auch der -wie gesagt- mit der Handlung kaum etwas zu tun hat. Da es sich ja bei den Covers immer um das der Comicvorlage handelt, frage ich mich wirklich, ob die Zeichner damals einfach eine Szene entworfen haben, ohne Rücksicht auf Bezüge zur jeweiligen Handlung. Nirgends in der ganzen Serie wird das deutlicher als bei Folge 4.

Fazit:  Eine gleichermaßen traurige, wie auch turbulente Geschichte. Von Grusel meilenweit entfernt, aber nett anzuhören.

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