Vanessa, die Freundin der Geister (07) – Die Geister-Prinzessin

Titel: Vanessa, die Freundin der Geister (07) – Die Geister-Prinzessin / VerlagTonstudio Braun / Laufzeit: ca. 54 min. / Sprecher:   Nina Danzeisen, Helmut Winkelmann, Erwin Scherschel u.A.

Inhalt:  Unvermutet hat Vanessa ein schreckliches Erlebnis. Sie wird in eine Geschichte verstrickt, die vor 100 Jahren in einem englischen Herrenhaus geschehen ist. Prinzessin Alice, die Stieftochter des Hauses, muss ein grausames Schicksal erdulden. Als Vanessa ihr helfen will, gerät sie selbst in große Gefahr.


Vanessa kann reisen, wohin sie will…ein Geist ist niemals weit. In dieser Folge stößt sie bei ihrer Freundin Angie auf eine solch traurige Seele.
Die Story an sich ist gar nicht mal so übel, am Anfang als Vanessa mitten in der Nacht an der Tür des verfallenen Herrenhauses klopft und ihr von einem unheimlichen Mann geöffnet wird, da kommt sogar mal eine richtige kleine Gänsehaut auf. Und auch die Szene aus dem Leben der Geister-Prinzessin ist nicht ohne.
Was mich allerdings doch ziemlich „nervt“, das sind die Szenen, in denen Vanessa, Angie und deren Cousin Ernie zusammen sind. Vanessa ist sonst zwar auch manchmal vorlaut, aber gemeinsam mit Angie verwandelt sie sich in genauso ein albern kicherndes Huhn wie es ihre Freundin ist. Ernie hält sich für Gottes Geschenk an die Frauenwelt und startet bei jeder Gelegenheit seine Flirtattacken. Wenn die nur nicht so platt wären! Solche Sprüche mögen ja in den 80ern als cool gegolten haben, heute tun sie einem schier in den Ohren weh.
Und wieso Vanessa, Angie und Ernie am Ende des Hörspiels plötzlich berlinern (immerhin spielt Vanessa ja in England), das werde ich auch nie verstehen.

Die Sprecherleistungen kann man hier allesamt durchwinken, das geht in Ordnung. Höchstens, dass auch Angie etwas älter klingt als es ihre Rolle erfordert, könnte man ankreiden.
Doch das scheint in dieser Serie ein häufiges „Problem“ zu sein. Aber eben nur ein kleines, mit dem man wohl leben kann.

Geräusche und Musik sind auf gewohntem Niveau, machen die Handlung anschaulich und verleihen der Geschichte den schönen altertümlichen, leicht märchenhaften Charme.

Das Cover zeigt den Sprung der Geister-Prinzessin durch das Fenster als das Haus brennt. Für mich sieht es eher so aus als fliege da eine Hexe zum Fenster hinaus, die Haltung passt einwandfrei, es fehlt gerade mal der Besen. Zudem hat die Geister-Prinzessin auch nicht gerade einen liebreizenden Gesichtsausdruck.

Fazit:   Eine ordentliche und für die Reihe auch gruselige Geschichte. Allerdings hätte man sich das alberne Teenager-Getue sparen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: