Benjamin Blümchen (56) – …als Reporter

Titel: Benjamin Blümchen (56) – …als Reporter / VerlagKiddinx / Laufzeit: ca. 39 min   / Sprecher:   Edgar Ott, Katja Primel, Gisela Fritsch, Heinz Giese, Wilfried Herbst u.a.

Inhalt:  Die nächste Ausgabe der Neustädter Zeitung droht auszufallen, denn Karla Kolumna, die rasende Reporterin, ist krank. „Keine Zeitung? – Das darf nicht wahr sein!“ denkt Benjamin und beschließt, Reporter zu werden. Otto will natürlich mitmachen. Aber wo kriegen die beiden die sensationellen Nachrichten her?


Das Wissen, das Karla krank und nicht voll in Action in der Folge mit dabei sein wird, das hat mich lange vom Hören abgehalten.
Später habe ich das zutiefst bereut, denn da ist mir eine klasse Folge lange Zeit entgangen. Die arme kranke Karla ist natürlich doch mit von der Partie und  sie tut einem wirklich sehr leid, wenn sie da krank und hustend und krächzend im Bett liegt und sich Sorgen um die nächste Zeitungsausgabe macht. Denn so viel ist klar: ohne Karlas Artikel kann man es sich gleich sparen, eine Zeitung zu drucken. Natürlich ist es schon etwas sehr weit hergeholt, dass alleine Karlas Artikel das Drucken der Zeitung rechtfertigen. Denn aus früheren Folgen (Benjamin als Bäcker) weiß man schon, dass auch noch andere Leute bei der Zeitung arbeiten.
Benjamin und Otto stürzen sich mit Feuereifer in die neue Aufgabe, doch die ist gar nicht einfach. Immerhin muss sich Karlas ständige Sensation -Benjamin eben- um andere Sensationen kümmern und die findet man eben nicht an jeder Ecke. Ich finde es klasse, dass die beiden dann auf alle möglichen Leute stoßen, die ihnen sagen, was sie in der Zeitung gerne lesen und was sie unter Sensationen verstehen. Denn da ist schon etwas Wahres dran: so ziemlich alles, was in den Zeitungen steht, ist vom Leben normaler Leute doch recht weit weg. Man liest es wohl, aber die Ereignisse aus dem Alltag sind einem eben doch näher, was ja auch logisch ist.
Schön, dass Benjamin und Otto das direkt aufgreifen.
Und auch der Spaß fehlt der Folge nicht. Die arme, kranke Karla ist lustig, Benjamins ärztliche Bemühungen ebenfalls und dann sind da noch der Bürgermeister, der wie üblich um die Wahl besorgt ist, Karls Entsetzen über Benjamin neuen Job und und und…

Edgar Ott durfte sich für diese Folge damit abmühen, so schnell und gehetzt zu sprechen wie Karla Kolumna. Anfangs ist er damit schwer zu ertragen, denn die Stimmlage passt einfach nicht zu ihm. Später in der Folge legt sich das dann aber glücklicherweise. Auch Katja Primel versucht sich in dieser Richtung, das sie aber ohnehin eine sehr helle Stimme hat und es mit dem Tempo nicht so sehr übertreibt, kann man ihr gut zuhören. Gisela Fritsch klingt als kranke Karla Kolumna wirklich zum Erbarmen elend, da möchte man am liebsten ein Hustenbonbon rüber reichen.

Diese Folge braucht an sich wenig an Geräuschen, die Handlungsorte geben das in dem Sinne gar nicht her. Wo es aber gar nicht ohne Geräusche geht, da gibt es auch welche zu hören.

In Sachen Cover-Entwicklung hat sich kaum etwas getan. Wir sehen Benjamin bei einem „Fototermin“ mit einer seiner Sensationen. Ich mag dieses Motiv, denn es zeigt klar und deutlich, um was es in dieser Folge geht.

Fazit:   Eine sehr schöne Folge, lustig und interessant. So mag man die Benjamin-Geschichten.

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