Bibi Blocksberg (09) – …verliebt sich

Titel:   Bibi Blocksberg (09) – …verliebt sich / VerlagKiddinx / Laufzeit: ca. 40 min  / Sprecher:   Susanna Bonasewicz, Hallgerd Bruckhaus, Guido Weber, Florian Hollfelder, Manfred Grote u.a.

Inhalt:  Nanu, warum wird Bibi Blocksberg, unsere kleine Hexe, plötzlich so rot im Gesicht? Joachim, der Junge aus der anderen Klasse, hat sie doch nur gefragt ob er mal in ihr Pausenbrot beißen dürfe! Warum schaut sie ihn an, als käme er von einem anderen Stern? Und warum redet sie nun so wirres Zeug? Hat er sie vielleicht verhext? Ach nein, Jungen können ja nicht hexen. Oder doch?


Bibi ist ein Teenager und da gehört auch eine Folge um das erste Verliebtsein dazu, das ist ganz klar. Und erfreulicherweise geht es in dieser Episode sehr bodenständig zu. Denn Bibi verguckt sich nicht in einen Schauspieler oder Sänger und sonst einen Star, sondern in einen ganz normalen Jungen, ganz normal auf dem Schulhof. Wobei ich es schon etwas merkwürdig finde, dass jemand einfach mal fragt, ob er vom Pausenbrot von jemand anderem abbeißen darf. Aber gut, der Aufhänger ist ja nicht so wichtig. Nach dem traurigen Anfang der Geschichte geht es mit dieser Liebelei jedenfalls fröhlich und lustig weiter. Schön ist auch, dass Joachim sich nicht sofort stehenden Fußes ebenfalls in Bibi verliebt, denn so läuft das im echten Leben ja auch nur selten. Außerdem sind Bibis Bemühungen um ihn ja das Salz in der Suppe. Ihre Versuche, Joachim mal schön und mal hässlich zu gefallen und als sie ihn später in einen schmalzigen Galan verhext, das alles ist schon sehr lustig. Das Ende musste natürlich so ausfallen, wie es ausfällt…ein fester Freund für Bibi hätte der Serie nicht gut getan.

Mit Florian Hollfelder als Sprecher für Joachim hat man eine gute Wahl getroffen. Seine Stimme klingt passend jugendlich und sehr sympathisch. Er dürfte bei der Szene, in der er Bibi anschmachtet seine helle Freude gehabt haben. Neben den drei Blocksbergs ist er aber auch schon die einzige wirklich wichtige Rolle der Folge. In den kleineren Nebenrollen hört man wie üblich typische Kiosk-Sprecher und entsprechend ist in dieser Hinsicht alles in bester Ordnung.

Ein wenig Untermalung hier und da, mehr ist es nicht. Ich kann es nicht begründen, aber am meisten hat es mir das Rascheln von Joachims Blumenstrauß angetan, denn das klingt schon nach eine wirklich üppigen Strauch.

Alle Cover sind schon sehr niedlich geraten mit den Herzchen und Bibis verträumten Blicken. Wieso man Joachim bei der Erstauflage ein „J“ auf den Pulli hat malen müssen, verstehe ich dagegen nicht. Dass dies der Junge ist, auf den Bibi ein Auge geworfen hat, kann man sich denken…was tut da sein Name zur Sache? Sollte man raten, wie der Bengel heißt?

Fazit:   Eine schöne kleine Liebesgeschichte um unsere Lieblingshexe. Erfreulich solide und nahe an der Wirklichkeit.

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