Bibi Blocksberg (73) – (Der) Freitag, der 13.

Titel: Bibi Blocksberg (73) – (Der) Freitag, der 13. / VerlagKiddinx / Laufzeit: ca. 38 min  / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Hallgerd Bruckhaus, Guido Weber, Gisela Fritsch, Heinz Giese, Luise Lunow u.a.

Inhalt:   Beim Zeitunglesen entdeckt Vater Blocksberg: heute ist Freitag, der 13. Ein Pechtag, denkt er abergläubisch. Und tatsächlich: Sein Auto springt nicht an, Karla Kolumnas Fotoapparat streikt, die Rathausuhr geht völlig falsch. Bibi will mit Hexsprüchen helfen. Aber die halten nur wenige Minuten. Was ist passiert?


Nach dem Verhexten Kalender ist erneut ein spezielles Datum der Anlass für diese Geschichte, nämlich der allseits gefürchtete Freitag, der 13.
Ich bin dieser Folge gegenüber sehr unentschlossen. Das Thema gefällt mir, Aberglaube passt gut zu einer Hexengeschichte, das Chaos in Neustadt macht Spaß, Karla Kolumna und der Bürgermeister sind mit dabei, was alleine schon für ordentlich Witz sorgt und dass ausgerechnet die oberschlaue Uralt-Hexe Mania mal etwas vergeigt hat, das hat sie mir gleich ein ganzes Stück sympathischer gemacht.
Trotzdem, die Geschichte trägt auch schon unverkennbar den modernen Anstrich, der mir in dieser Serie einfach nicht gefallen will. Es ist etwas schief gegangen und natürlich bedarf es einer Junghexe, die die Sache rausreißt, dann gibt es eine Schulszene mit Frau Müller-Riebensehl, was mir jede Folge schon von Hause aus verdirbt, zumal die Atmosphäre einfach steril und unterkühlt rüberkommt und außerdem werden Schubia und Flauipaui erwähnt  als gehörten sie seit Urzeiten zum Blocksberg-Universum.
Und dann -und nichts für Ungut, Bibi ist zweifellos clever-, aber dass ihr urplötzlich ein Hexspruch einfällt, auf den Generationen von Hexen nicht gekommen sind und der den Fluch für alle Ewigkeiten bannt, das finde ich auch reichlich unglaubwürdig.

Auf der Sprecherliste tummeln sich ausschließlich Namen, die man seit je her aus der Serie kennt, ausgenommen vielleicht Eva-Maria Werth alias Frau Müller-Riebensehl, der ja erst später ein größerer Part in der Serie zuteil wurde. Mit dabei sind Susanna Bonasewicz, Guido Weber, Hallgerd Bruckhaus, Gisela Fritsch, Heinz Giese, Wilfried Herbst und Luise Lunow. Allesamt prima aufgelegt und gut anzuhören.

Untermalung und Geräusche kommen gewohnt kurz, aber das Nötigste ist gegeben, damit kann man als Fan durchaus zufrieden sein.

Auf dem Cover ist die 13 unübersehbar Thema, aber ganz besonders gefällt mir, dass Karla und der Bürgermeister hier so groß zu sehen sind. Sie sind einfach prägende Charaktere der Serie, da steht ihnen das allemal zu.
Es gibt übrigens eine Feinheit bei dem Titel der Folge, denn die hieß eigentlich Freitag, der 13. , es gibt aber CDs und MCs, da heißt sie Der Freitag, der 13.

Fazit:   Schlecht ist die Folge auf keinen Fall, aber es ist hier eben doch schon die „Modernisierung“ der Serie zu spüren. Glücklicherweise erst mal nur leicht, weshalb ich diese Folge als die letzte wirklich solide Folge ansehe, die noch das typische Blocksberg-Flair mitbringt.

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