Bibi & Tina (64) – Hilfe für die Tierpension

Titel:   Bibi & Tina (64) – Hilfe für die Tierpension / VerlagKiddinx / Laufzeit: ca. 37 min  / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Dorette Hugo, Marius Claren, Oliver Rohrbeck, Margarete Hamm u.a.

Inhalt:   Als Bibi und Tina eine Katze finden, bringen sie diese auf den Martinshof. Doch es gibt so viele herrenlose Tiere! Plötzlich ist der ganze Stall voll. Ein Reiterhof ist aber kein Tierheim. Da erinnert sich Frau Martin an eine alte Dame von früher, die sich in Falkenstein um Tierwaisen kümmerte. Bibi und Tina wollen sie aufsuchen.


Ich habe Folge 63 zwar bisher nicht gehört, aber was ich von der 62 noch weiß und was ich nun in der 64 angetroffen habe, das verleitet mich doch zu der Aussage, dass die Folgen dieser Serie sich thematisch wirklich machen. Hilfe für die Tierpension greift ein trauriges Thema auf, das zur Ferienzeit alle Jahre wieder in die Schlagzeilen gerät: das Aussetzen der ach so geliebten Tiere, weil man nicht weiß wohin mit ihnen, wenn man verreist. Ich hätte es zwar besser gefunden, wenn die Folge im Sommer zur Ferienzeit erschienen wäre, denn da wäre es aktuell gewesen, aber das sehe ich jetzt nicht als so wild an, Hauptsache es kommt überhaupt in einer Folge zur Sprache. Somit geht das Thema dieser Folge also schon mal in Ordnung. Sonderlich spannend ist die Folge nicht, aber es ist ja auch keine Abenteuer-Folge. Dafür hat sie aber ihre lustigen Szenen und Dialoge und mit Hanna, Dr. Eichhorn und einem „neuen“ Adeligen sind auch sehr sympathische Charaktere mit dabei. Tina verzichtet erfreulicherweise auf ihre Zickereien und das Geheule und es macht einfach Spaß, ihr, Bibi, Alex und Freddy bei ihrer Zusammenarbeit zu lauschen.

Die Sprecher der Hauptrollen sind in gewohnt guter Form und so lohnt eher ein Blick auf die Nebenrollen. Hanna Simon, die Besitzerin der Tierpension, wird von Margarete Hamm gesprochen. Mit ihrer warmen, freundlichen Stimme hat sie mir ein gutes Bild von dieser Person vermittelt, der man die Tierliebe sofort abnimmt. Besonders hat mir Frank Arnold als Fürst Hugo von Hohennasen gefallen. Er hat eine sehr sympathische Stimme und ich würde mir wirklich wünschen, ihn in dieser Serie nicht das letzte Mal gehört zu haben.

Neben dem Titellied gibt es wie gewohnt die typischen Reiterhof-Geräusche zu hören, mehr ist nicht drin. Dafür muss man unbedingt lobend erwähnen, dass die zahlreichen Tiere nicht von Menschen „gesprochen“ werden, das hätte die ganze Folge verdorben. Das sollte man beibehalten, unbedingt!

Auf dem Cover sieht man die vier Freunde dabei, wie sie den Schuppen renovieren, und natürlich die Tiere aus der Tierpension. Ich finde, das Motiv bringt das Teamwork von Bibi, Tina, Alex und Freddy prima rüber und die Tiere sind durchweg sehr niedlich geraten. Ein schönes Cover für diese Folge.

Fazit:   Eine wichtiges Thema und eine schöne Geschichte drum herum, so mag ich diese Serie. Für die jungen Hörer geht diese Folge sicher absolut in Ordnung.

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