Die drei ??? (126) – Schrecken aus dem Moor

Titel:   Die drei ??? (126) – Schrecken aus dem Moor / Verlag Europa / Laufzeit:   ca. 66 min / 11 Tracks / Sprecher:  Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich, Jens Wawrczeck, Thomas Fritsch, Patrick Bach, Wolf Pahlke u.a.

Inhalt:   Glücklicherweise ruht der tote Körper aus der vorgeschichtlichen Eisenzeit als Ausstellungsstück in einem Glaskasten im Steadman Museum. Doch ausgerechnet während Peters Schicht als Nachtwächter scheint die gruselige Moorleiche zu erwachen und ihr Unwesen in den verlassenen Gängen des Museums zu treiben. An die plötzliche Auferstehung einer Jahrtausende alten Leiche können Justus, Peter und Bob natürlich nicht glauben – auch wenn alle Indizien genau darauf hinweisen…


Man kennt das ja von dieser Serie: da versprechen Titel und Covermotiv gruselige Spannung und dann ist schon nach kurzer Zeit alles vorbei mit Grusel. Nicht so bei dieser Folge und deshalb hat sie mir auch richtig Spaß gemacht. Hier sieht wirklich alles nach übernatürlichen Ereignissen im Museum aus, und zwar wirklich bis fast zu Ende hin. Da steht nicht Justus schon nach 15 Minuten mit einer plausiblen Erklärung da. Entsprechend gibt es natürlich auch so manche unheimliche Szene, die ihre Wirkung ganz besonders im Dunklen z.B. vor dem Einschlafen entfaltet.
Ein Rätsel gilt es natürlich ebenfalls zu lösen. Das ist zwar ungewöhnlich kompliziert und wäre somit auch sehr interessant, aber irgendwie beherrscht eben die gespenstische Geschichte um die Moorleiche die Folge, glücklicherweise, da wirkt das Rätsel wie ein an sich unnötiges Anhängsel. Natürlich steht nachher beides in Zusammenhang, aber dieser „angehängte“ Eindruck ist mir trotzdem im Kopf geblieben.
Sehr schön sind auch die verschiedenen Anspielungen auf frühere Folgen, was sicher besonders Fans der ersten Stunde gefallen dürfte, was der Folge aber auch sonst etwas Nostalgisches gibt.

Die Sprecherliste ist -im Vergleich mit vielen anderen Folgen- auffällig kurz, doch die beteiligten Sprecher liefern einen sehr guten Job ab, wie gewöhnlich gibt es hier nichts zu beanstanden. Neben den drei Hauptsprechern und Thomas Fritsch als Erzähler sind unter Anderem Sven Dahlem, Patrick Bach und Jochen Regelin zu hören.

An Untermalung gibt es eine sehr gelungene Mischung zu hören. Da sind sehr schöne Melodien zu hören, die insbesondere die gruseligen Szenen passend untermalen, aber auch neuere Stücke, die prima die übrige Handlung begleiten und für das Detektiv-Flair sorgen.

Mit der Geschichte hat das Covermotiv zwar herzlich wenig zu tun, denn nach einer wandelnden Moorleiche sieht die Gestalt nun wirklich nicht aus, aber unheimlich sieht das Motiv trotzdem aus mit den gedeckte, aber trotzdem kräftigen Farben, dem knorrigen Baum und der schattenhaften Gestalt.

Fazit:   So sollten viel mehr Folgen dieser Serie sein, so wirklich schauerlich. Mir hat der Schrecken aus dem Moor jedenfalls sehr gut gefallen. Egal ob Fan seit Serienstart oder als Neueinsteiger, hier kann jeder gerne zugreifen.

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