H2O – Plötzlich Meerjungfrau (02) – Im Netz / Übernachtung bei Emma

Titel:   H2O – Plötzlich Meerjungfrau (02) – Im Netz / Übernachtung bei Emma / VerlagEMI Happy Kids / Laufzeit:   ca. 43 min / Sprecher:   Sonja Stein, Katharina von Keller, Céline Fontanges, Leonard Mahlich, Tim Knauer u.a.

Im deutschen TV erlebt die Serie Plötzlich Meerjungfrau bereits seit 2007 einen großen Erfolg, zwei Staffeln gibt es bereits, die dritte steht für 2010 quasi in den Startlöchern.
Nun hat EMI die beliebte Sendung ins Hörspiel-Regal geholt und -auch wenn hier und da ein Satz im Hörspiel fehlt- so handelt es sich klar um O-Ton-Hörspiele, denen man als Erzählerin Cleo „beigemischt“ hat. Ohne sie wäre man auch ziemlich verloren, jedenfalls wenn man die Serie nicht kennt. Es ist nämlich Tatsache, dass die TV-Sendung in weiten Teilen von ihren Bildern lebt. Das fängt bei den wunderschönen Landschaften (die Serie wurde in Australien aufgenommen) an, geht weiter über das Aussehen der Mädchen als Meerjungfrauen und endet beim guten Aussehen der mitwirkenden Kids. Das kann ein Hörspiel ohne einen Erzähler nicht an den Hörer bringen, so gesehen war die Entscheidung absolut richtig, den Hörspielen eine Erzählerin zu geben und Cleo macht das auch wirklich gut.


Inhalt:   (01) Im Gegensatz zu Emma und Rikki kann Cleo nicht akzeptieren, dass sie zu einer Teilzeit-Meerjungfrau geworden ist. Zu allem Überfluss erzählen Emma und Rikki Cleo auch noch, dass ihr Vater in der Sperrzone fischt und falsche Netze benutzt. Er soll dabei sogar eine Meeresschildkröte gefangen haben, die Emma und Rikki in letzter Minute befreit haben. Cleo weiß nicht mehr, was sie glauben soll.

Cleo kann sich noch immer nicht damit abfinden, dass sie bei Kontakt mit Wasser zu einer Meerjungfrau wird. Ich denke, deshalb musste ein Aufhänger her um ihr die Sache etwas schmackhafter zu machen und ihr aufzuzeigen, dass es auch Vorteile haben kann. Dieser Aufhänger ist der Verdacht unter dem ausgerechnet ihr eigener Vater plötzlich steht. Die Geschichte ist sehr vorhersehbar, wird aber wenigstens zum Ende hin noch ein wenig spannend, denn Cleo gerät in größte Gefahr. Trotzdem eine dünne Story. Aber immerhin ist Cleo am Ende ein wenig mit ihrem Meerjungfrauen-Dasein versöhnt.


(02) Emma will die Übernachtungsparty, die ihre Muter alljährlich für sie gibt, ausfallen lassen. Aber Cleo und Rikki überreden Emma zur Party. Zusammen mit Cleo trifft sie Vorsichtsmaßnahmen, damit sich keine der drei Freundinnen während der Party in eine Meerjungfrau verwandelt. Doch schon der Anfang der Party verläuft unglücklich. Zane und Miriam tauchen auf – obwohl sie gar nicht eingeladen waren.

Übernachtung bei Emma bietet dagegen schon wesentlich mehr. Hier wird erstens das Thema in Angriff genommen, wie es auf Mako Island zu der wundersamen Verwandlung der Mädchen kommen konnte. Aufgeklärt wird es jedoch noch nicht, sie finden lediglich ein Amulett im See auf der Insel. Doch das wird sicher weiterhin Thema sein, denn es ist heiß begehrt, vor allem von Zane und Miriam. Zweitens erfährt man, dass Cleo einen Job angenommen hat, ausgerechnet in einem Delphinarium. Da ist die Gefahr mit Wasser in Kontakt zu kommen allgegenwärtig. Zudem taucht eines Tages eine seltsame Frau dort auf, die etwas über Cleos zweites Ich zu wissen scheint. Die Story um die Pyjamaparty selbst ist ganz nett, turbulent und lustig.


O-Ton-Hörspiele nach einer TV-Serie, was soll da in Sachen Sprecher schief gehen? Entsprechend hat man es auch bei H2O mit einer -noch- kleinen Garde wirklich guter Sprecher zu tun. Allen voran natürlich Céline Fontanges, Sonja Stein und Katharina von Keller, doch auch die Nebenrollen sind ausgezeichnet besetzt.

Der Titelsong entwickelt seine Ohrwurm-Qualität tatsächlich erst nach mehrmaligem Hören. Mir gefällt vor allem, dass es nicht bei einer einfachen Titelmelodie geblieben ist. Der Song klingt modern und rockig wie es sich für eine Serie für Kids und Teenies gehört. In dieser Folge findet man nun auch die Wassergeräusche, die in der Fernsehserie die Szenen trennen.
Sie wirken im Hörspiel ebenso gut und passen einfach prima dazu.

Das Cover zeigt Emma mit der Kette, die sie im See auf Mako Island findet und somit ist der Bezug zu Übernachtung bei Emma hergestellt.

Fazit:   Im Netz ist eine dieser Folgen einer Reihe, bei der ein Punkt der Geschichte durchaus wichtig ist, das Drumherum aber sehr dünn ausfällt.  Übernachtung bei Emma dagegen ist eine Geschichte, die in vielerlei Hinsicht interessant ist und Vorarbeit für die nächsten Folgen leistet.

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