Insignium – Im Zeichen des Kreuzes (02) – 33 Tage weißes Licht

Titel:   Insignium – Im Zeichen des Kreuzes (02) – 33 Tage weißes Licht / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 53 min / Sprecher:   Dietmar Wunder, Helmut Krauss, Bern Vollbrecht, Melanie Fouché, Michael Iwannek u.a.

Inhalt:   Geboren wurde Papst Johannes Pauls I. als Albino Luciani – „Das weiße Licht“. Doch in den Geschichtsbüchern sollte er später nur als der „33-Tage-Papst“ bezeichnet werden. In seinem zweiten Fall wird Sante Della Vigna, der Geistliche und Sonderermittler im Auftrag des Vatikan, mit der Mission konfrontiert, die mysteriösen Todesumstände des 33-Tage-Papstes aufzudecken. Doch seine Gegner, die Kurie -und allen voran Kardinal Saviero Capani, Präfekt des Glaubenskongregation,- sind fest entschlossen, dem Neuankömmling in Rom das Leben zur Hölle zu machen. Dennoch setzt Pater Della Vigna alles daran zu rekonstruieren, was in der Nacht vom 28. zum 29. September 1978 wirklich geschah. Und so stößt er bald auf die kryptischen Prophezeiungen des Heiligen Malachias, die den Schlüssel zu diesem Rätsel zu bergen scheinen. Ohne es jedoch zu ahnen, begibt sich der päpstliche Sonderermittler bei seinen Nachforschungen in höchste Lebensgefahr – denn die blutige Verschwörung um den Tod des damaligen Papstes, darf niemals aufgedeckt werden...


Weißes Licht kommt mit 20 Minuten Laufzeit weniger daher als die erste Folge, was aber hauptsächlich daran liegt, dass man hier nicht mehr erst die Charaktere vorstellen muss. Der Qualität der Geschichte schadet es jedenfalls nicht. Hier hat man sich als Thema den Tod Papst Johannes Paul I. vorgenommen, um den sich einige Verschwörungstheorien ranken. Eine Journalistin hat ein in diesem Zusammenhang wichtiges Artefakt entdeckt und dies gilt es unbeschadet nach Rom zu bringen. Della Vigna ist mit ihrem Schutz beauftragt worden. Doch natürlich gibt es Gegenspieler, die auf keinen Fall wollen, dass das Artefakt nach Rom gelangt. Man ahnt es vielleicht bereits: diese Folge wartet mit mehr Tempo und Action auf als die Vorgänger-Folge und Della Vigna wirkt bei seinem Auftrag weniger wie ein Geistlicher, sondern schon eher wie ein „normaler“ Ermittler in einem Thriller, so richtig mit einer Schießerei, einer wilden Verfolgungsjagd und waghalsigen Fahrmanövern auf der Flucht. Gleich anschließend geht die Handlung dann aber in Rom weiter und schon ist Della Vigna ganz der Geistliche.
Diesen Schnitt fand ich allerdings nicht so gelungen, da habe ich nachgesehen ob mein Player einen Track übersprungen hat. Da hätte eine entsprechende Überleitung nicht geschadet. Das ist aber auch schon das Einzige und im Verhältnis zum Rest ein sehr kleines.

Die Journalistin Gloria wird von Melanie Fouché gesprochen und damit von einer Sprecherin, die man nicht glücklicher hätte wählen können. Denn als Französin fällt es nicht schwer, sich für eine Rolle einen glaubhaften französischen Akzent zuzulegen.
Doch auch die übrigen Sprecher wissen erneut auf ganzer Linie zu überzeugen. Florian Halm gibt einen sehr sympathischen und unterhaltsamen Don Aurelio, und Helmut Krauss bleibt in seiner Rolle als Kardinal Saviero Capani seinem düsteren Ton treu, der einem sofort klar macht, dass er sich so schnell nicht in die Karten schauen lässt.

Der Titelsong Amaranth der Gruppe Nightwish harmoniert sehr gut mit der Handlung und sorgt von Anfang an für die richtige Stimmung zu diesem Hörspiel. Auch die übrige musikalische Untermalung hält diese Atmosphäre gekonnt aufrecht und ist in dieser Folge noch etwas präsenter als in Folge 1, ohne sich dabei aber je in den Vordergrund zu drängen.

Das Cover kann erneut mit Klarheit punkten. Im oberen Bereich das Motiv der Ewigen Stadt mit dem Titel, darunter im größeren Teil des Covers ein eindeutiges Motiv mit direktem Bezug zur Kirche. Das Innere des Booklets ist mit dem der ersten Folge identisch und entsprechend informativ.

Fazit:   33 Tage weißes Licht bietet erneut einen brisanten Fall, der spannend und intelligent daher kommt. Mit Insignium hat Maritim zweifellos eine ganz starke Serie am Start.

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