Point Whitmark (04) – Das Haus der vergifteten Bilder

Titel:   Point Whitmark (04) – Das Haus der vergifteten Bilder / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 60 min / 7 Tracks / Sprecher:  Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Helga Uthmann, Jürgen Uter, Hans Paetsch u.a

Inhalt:   Das gespenstische Eigenleben eines Gemäldes führt Jay, Tom und Derek in die Villa der alten Mrs. Floyd am Rande der Stadt. Doch können sie den Erzählungen der verängstigten alten Dame trauen? Und welche Rolle spielt dabei der mysteriöse Geisterbeschwörer Mr. Hawk? Alle Zweifel werden jäh beseitigt, als die drei Jungs auf den finsteren Belonogaster treffen.. Die Spur führt sie zum Haus der elf Weisheiten…


Es ist einfach die Mischung aus Jugend-Krimi, einem Hauch Übersinnlichkeit, ein wenig Action und interessanten, mitunter illustren, Charakteren. Dies ist gilt uneingeschränkt auch für den vierten Teil der Serie. Ein unheimliches Gemälde im Haus der alten Mrs. Floyd stellt die drei Freunde vom Radio dieses Mal vor ein spannendes Rätsel. Ihre Nachforschungen führen sie nicht nur in Zeitungsarchive und Läden mit obskuren Artikeln, sondern auch in dunkle Keller, was für eine wohlige Gänsehaut sorgt. Hinzu kommt hier noch die gruselige Gestalt des Belonogaster und schon ist der schauerliche Aspekt gesichert. Außerdem hat in dieser Folge eine Person ihnen ersten Auftritt, mit denen die drei Jungs sich auch später noch manches Mal herum ärgern müssen: Wayne Hancock, ein dubioser Kerl, der bereits allerlei Untaten auf dem Gewissen hat. Dennoch will er mir nicht so richtig unsympathisch werden, zumal er andererseits auch eine sehr schillernde Person ist.

In Sachen Sprecher geht hier wie gewohnt ebenfalls alles in Ordnung, da hat man sich bei dieser Serie noch nie lumpen lassen. Allen voran natürlich Sven Plate, Kim Hasper und Gerrit Schmidt-Foss, aber auch in den Nebenrollen findet man keine Aussetzer. Allerdings -und auch das scheint bei der Reihe üblich zu sein- gibt es eine Stimme, die besonders markant ist. Nämlich die von Esther Floyd, gesprochen von Helga Uthmann. Sicher lässt sie einem sofort ein Bild der Frau vor den Augen aufsteigen, aber insbesondere wenn sie sich aufregt, kann ihr schriller Ton an den Nerven sägen. Weitere Rollen übernehmen u.a. Jürgen Uter, Hans Paetsch, Konrad Halver und Leopold von Verschuer.

Eine gelungene, stimmungsvolle und abwechslungsreiche Musikkulisse rundet den ohnehin positiven Eindruck dann schließlich ab. Schon bei den ersten Klängen fühlt man sich in die kleine Küstenstadt versetzt und auch die Krimi-Atmosphäre ist -zumindest anteilsweise- den Melodien zu verdanken.

Das Cover dieser Folge gehört zu meinen Favoriten, zum einen natürlich wegen der kräftigen Farben, zum anderen aber auch, weil hier mit dem unheimlichen Haus, der gefährlichen Schlange und der pinselnden Knochenhand gleich mehrere Details auf eine gruselige Geschichte schließen lassen.

Fazit:   Sehr spannend und gruselig, ganz sicher eine der stärksten Folgen unter den ersten zehn Episoden, die damals noch bei Edel erschienen.

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