Point Whitmark (07) – Das Grab aus Wüstensand

Titel:   Point Whitmark (07) – Das Grab aus Wüstensand / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 66 min / 8 Tracks / Sprecher:  Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Leopold von Verschuers, Ben Hecker, Andreas Becker u.a.

Inhalt:   Jahrtausende überdauerte er im Sand der großen Wüsten: En-Nabesh – der verschollene könig der Syrer. Der Tyrann, dessen Grausamkeit auch im Tode nicht endete. Als sein Leichnam plötzlich spurlos aus dem Museum von Point Whitmark verschwindet, entdecken Jay, Tom und Derek eine rätselhafte Botschaft aus dunkler Vergangenheit: den Fluch der 5 Tore. Doch zum Entschlüsseln der Nachricht bleibt wenig Zeit…


Unter den ersten Folgen der Reihe ist dies die Folge, die mich am wenigsten überzeugen kann. Das liegt vor allem daran, dass ich immer den Eindruck habe, die drei Freunde vom Leuchtturm haben es hier mit zwei Fällen zu tun. Einmal der um En-Nabesh, dann der um Muriel van Hooges seltsamen Keller. Ein Zusammenhang tut sich da erst zum Ende hin auf, zuvor fühlt es sich einfach an wie zwei getrennte Handlungsstränge. Und selbst am Ende, also bei der Auflösung des Falles, da hat man noch das Gefühl als habe man da mit Gewalt versucht einen Zusammenhang zu bilden.
Ansonsten, das Drumherum der Folge passt: es ist spannend, die Story hat ihre unheimlichen Szenen, der typische Humor fehlt ebenfalls nicht und zudem gibt es sogar ein Wiederhören mit dem Erzfeind der drei Jungs, mit Mr. Hawk. So gesehen ist alles in trockenen Tüchern, wäre da nicht der verkrampft konstruierte Fall.

Die Sprecherliste ist wie üblich recht lang und wie man es von dieser Serie kennt, leistet sich hier niemand große Aussetzer. Einzig Isabella Lewandowsky alias Sera Goodwinter spricht mir oft noch etwas überdeutlich und klingt auch nicht als wäre sie im Alter der Jungs. Bei den übrigen Sprechern gibt es nichts auszusetzen. Luis Fisher in der Rolle des Billy Boy Barks nervt zwar mächtig, aber das entspricht ja auch seiner Rolle, von daher eigentlich eine klasse Leistung.

Von der musikalischen Untermalung der Folgen dieser Serie dürfte sich so manche alt eingesessene Jugend-Serie gerne mal eine Scheibe abschneiden. Schöne, vielfältige Melodien, die stets zur Szene passen und beim Hörer für das entsprechende Feeling sorgen sind zu hören. Dazu kommt noch eine ausgefeilte Geräuschkulisse, was will man mehr?

Das Cover ist erneut klasse gelungen. Mit der schauerlichen Knochenhand, die nach dem Zepter greift, kommt direkt ein Gruselgefühl auf.
Besonders gefallen mir die Ratten unten im Bild (nein, nicht nur weil ich Ratten-Fan bin), sondern wegen dem Scherenschnitt-Look. Ein klasse Kontrast zu den sonst so kräftigen Farben.
Fazit:   Die Story wirkt ziemlich wirr zusammengesponnen, ist also nicht gerade der Renner. Für Fans der Serie ist die Folge aber sicher trotzdem ein Muss, allzu enttäuscht werden sie nicht sein.

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