Sherlock Holmes (42) – Das Rätsel von Boscombe Valley

Titel:   Sherlock Holmes (42) – Das Rätsel von Boscombe Valley / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 50 min / Sprecher:   Christian Rode, Peter Groeger, Donald Arthur, Volker Brandt, Susnne Meikl, Jo Kern u.a.

Inhalt:   Im Wald von Boscombe Valley wird die Leiche von Charles McCarthy gefunden. Er ist mit einem stumpfen Gegenstand ermordet worden. Der Tat verdächtigt wird zunächst sein Sohn James, der kurz zuvor einen heftigen Streit mit seinem Vater hatte. Doch der Schein trügt. Die Spuren führen vielmehr weit in die Vergangenheit zurück nach Australien. Dort ist zwanzig Jahre zuvor ein Goldtransport auf dem Weg nach Melbourne überfallen worden. Eine Tatsache, die das Leben der Beteiligten für immer veränderte. Sherlock Holmes und Doktor Watson gelingt es selbstverständlich, auch diesen Fall zu lösen.


50 Minuten Laufzeit , eigentlich lässt das auf einen spannenden Fall hoffen, der zwar kurz aber knackig daher kommt. Leider trifft das auf Das Rätsel von Boscombe Valley nicht uneingeschränkt zu. Der Fall ist spannend und auch ganz interessant, das steht außer Zweifel. Nur zieht sich die Auflösung für meinen Geschmack sehr, trotz der Rückblenden, die sonst immer für Auflockerung gut sind. Hauptsächlich schiebe ich das auf die hier wirklich auffallend zahlreichen und langen Dialoge zwischen Holmes und Watson, die vorwiegend daraus bestehen, dass Holmes nach Watsons Meinung fragt, dieser sie kund tut, nur damit Holmes ihn daraufhin eines Besseren belehren kann. Auf die Dauer wirkt so etwas dann doch ganz schön zäh. Da geht einem irgendwann auch die Bewunderung von Holmes Scharfsinn verloren.

Auf der Sprecherliste ist mächtig was los, insgesamt 14 Sprecher sind hier aufgeführt und jeder Name bürgt für eine tadellose Leistung. Allerdings fand ich schon, dass Susanne Meikl für die Rolle der vierzehnjährigen Patience zu erwachsen klingt. Sie hört sich hier einfach nicht nach einem Teenager an. Im Vergleich zur restlichen Sprecher-Darbietung fällt das zwar nicht groß ins Gewicht, aber man hört es halt.

Mit der Musik liegt man wie gewohnt richtig. Klänge, die zu einem historischen Krimi passen und sofort die entsprechende Atmosphäre heraufbeschwören, dazu  gut eingesetzte Geräusche, doch hier ist alles in bester Ordnung.

Mit dem Covermotiv hat man mich nun auch nicht gerade vom Hocker gerissen. Es macht einen nicht unbedingt neugierig auf den Fall. Holmes-Fans wird das die Sache aber sicher nicht verderben, da bin ich sicher.

Fazit:   50 Minuten, die sich erstaunlich lang anfühlen. Für Fans aber sicher trotzdem Pflicht und ich denke, sie werden sich auch gut unterhalten fühlen.

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