Sherlock Holmes (45) – Das Verschwinden der Lady Carfax

Titel:   Sherlock Holmes (45) – Das Verschwinden der Lady Carfax / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 56 min / Sprecher:   Christian Rode, Peter Groeger, Donald Arthur, Volker Brandt, Susnne Meikl, Jo Kern u.a.

Inhalt:   Sherlock Holmes erhält von der ehemaligen Gouvernante der Lady Frances Carfax Nachricht, dass ihre frühere Herrin spurlos verschwunden ist. Ihr letztes Lebenszeichen kam aus einem Hotel in Lausanne, aus dem sie abgereist ist, ohne eine neue Adresse zu hinterlassen. Holmes schickt Watson an den Genfer See, um der Sache nachzugehen. Dieser findet heraus, dass sich Lady Carfax mit dem dubiosen Dr. Schlesinger und dessen Frau angefreundet hat und mit ihnen zusammen weitergereist ist… Offensichtlich hat es das zwielichtige Paar vor allem auf den Schmuck von Lady Carfax abgesehen.


Wenn ich den Namen Sherlock Holmes höre, dann erwarte ich gepflegte, altmodisch angehauchte und stilvolle Geschichten. Folge 45 erfüllt diese Erwartung vollkommen, auch wenn das Verschwinden einer Dame nicht unbedingt ein neuartiger Start in eine Geschichte ist. Glücklicherweise mausert sie sich nach und nach und wird durchaus spannend und interessant. Mir hat besonders Watsons „Alleingang“ am Anfang gefallen, der für so manche erheiternde Szene sorgt, vor allem auch als Holmes unerwartet auftaucht. Anschließend ermitteln sie gemeinsam weiter, begegnen zwielichtigen Personen und machen so manche interessante Entdeckung, die es zu verbinden gilt um dem Verschwinden der Lady Carfax auf die Spur zu kommen. Eben einfach ein typischer Fall des Sherlock Holmes, der eine knappe Stunde gute Unterhaltung bietet.

Bei den Sprechern gibt es nichts zu beanstanden. In der Rolle des Sir Phillip Green ist Klaus Dittmann zu hören, der einen mit seiner rauen und groben Art zunächst auf eine falsche Fährte lockt, so dass er wie der typische Bösewicht schlechthin klingt. Ähnlich klingt es auch bei Peter Weis als Mr. Schlesinger, nur dass einen der erste Eindruck hier nicht täuscht. Zu meiner Freude gibt es auch ein Wiederhören mit Miss Hudson, gesprochen von Gisela Fritsch, die mit ihrer tiefen und rauen Stimme ein sehr klares Bild von Holmes Sekretärin vermittelt.

Der Soundtrack präsentiert sich mit stimmungsvollen Musiken, die sofort das Flair alter Krimis heraufbeschwört. Die Geräusche sind gut gewählt und passend eingesetzt, klingen mir hier und da allerdings etwas zu steril. Trotzdem, insgesamt findet man auch in dieser Hinsicht nichts großartig auszusetzen.

Das Cover gefällt mir ausnehmend gut, vor allem weil hier mal ein paar leuchtende Farben mit im Spiel sind, das kennt man in dieser Serie ja eigentlich so nicht. Und wie man sieht, passt auch ein solch farbenfrohes Motiv gut zum schlichten Rahmen.

Fazit:   Das Verschwinden der Lady Cox hat mir ganz gut gefallen, ein typischer Sherlock Holmes, wie die Fans es mögen.

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