Bibi Blocksberg (67) – Der weiße Kakadu

Titel: Bibi Blocksberg (67) – Der weiße Kakadu / VerlagKiddinx / Laufzeit: ca. 40 min  / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Hallgerd Bruckhaus, Ghada Al-Akel, Tilly Lauenstein u.a.

Inhalt:   Ein Vogel, der hexen kann? So was gibt’s doch nicht! Aber der hübsche weiße Kakadu, der Bibi zugeflogen ist, plappert alles nach, auch die Hexsprüche. Vielleicht ist der krächzende Vogel ein verhexter Mensch? Aber wer? Das verrät eine Mitschülerin aus der Hexenschule Bibi ein großes Geheimnis.


Da haben wir sie also, die Folge, die uns die Hexenschule und das Trio Bibi, Schubia und Flauipaui bescherte.
Aber um fair zu sein, die Geschichte an sich ist nicht die Schlechteste. Fast jedes Kind wird wohl unter den Lehrern einen oder eine haben, die recht streng ist und bei der man Bammel hat, wenn man etwas nicht gelernt hat bzw nicht kann. Da werden sich Kinder also sicher wiederfinden. Zudem dürfen sie hier ein wenig davon träumen, wie es wäre eben ihren eigenen Lehrer zu verhexen um ihm einen Denkzettel zu verpassen. Denn genau genommen passiert Mania genau das. Sie wird versehentlich verhext, merkt aber während ihrer Zeit als Kakadu offenbar, dass ihre Strenge zu dieser Gestalt geführt hat. Und am Ende nimmt sie sich dann vor, nicht mehr so streng zu sein und gewisse Sprüche zu vermeiden. Auch das lässt sich einwandfrei ins normale Schulleben übertragen.
Klingt alles soweit prima, jedoch gibt es an dieser Folge ein dickes ABER, nämlich den Kakadu. So unverzichtbar er -zugegeben- ist, so nervtötend ist er mit seinem Krächzen aber auch. Dreimal gekrächzt und schon möchte man ihn am liebsten in der der nächsten Hähnchenbraterei am Spieß sehen. Ganz übel wird er in Kombination mit Abaraxas‘ Krächzen. Aua!
Da hält man ja Schubia noch besser aus.

Als Mania ist die „mittlere“ Sprecherin zu hören, nämlich Tilly Lauenstein, die diese Rolle von Folge 35 bis Folge 71 sprach. Für meinen Geschmack die beste Sprecherin für Mania, denn sie klingt tatsächlich nach einer gar nicht so liebenswerten Märchenhexe, was zu ihrer Rolle schließlich auch passt.
Ansonsten ist die Sprecherliste nicht sonderlich umfangreich. Ich möchte aber noch Ghada Al-Akel alias Schubia lobend erwähnen, denn in dieser Folge ist sie noch nicht so überzogen krächzig und cool unterwegs wie in den späteren Folgen.

In Sachen Geräusche ist diese Folge eine Standard-Folge. Hex-Plingpling, Besenfliegegeräusch, einige wenige Alltags-Geräusche, Ende im Gelände.

Das Cover hat man gut gewählt. Fröhliche, helle Farben, detailreich, ein niedlicher Kakadu und unsere liebe, lachende Bibi. Zwar kann man keine Rückschlüsse auf die Handlung ziehen, doch dafür ist der Klappentext schließlich da. Im Regal jedenfalls wirkt das Cover sicher sehr ansprechend.

Fazit:   Eine schöne Geschichte, da gibt es nichts. Die Frage ist nur, wieso gerade Vögel in den meisten Hörspielen nervig sein müssen? Etwas weniger Hysterie in mancher Szene hätte dem Vogel und dem Trommelfell der Hörer gut getan.

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