Die drei ??? (131) – Haus des Schreckens

Titel:   Die drei ??? (131) – Haus des Schreckens / Verlag Europa / Laufzeit:   ca. 70 min / 9 Tracks / Sprecher:  Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich, Jens Wawrczeck, Peter Weis, Jörg Gillner, Roman Kretschmer u.a.

Inhalt:   Was geht im Mariott House, dem gruseligen alten Gebäude draußen auf einer einsamen Insel, vor sich? Spukt es dort tatsächlich? Als eine Person entführt wird und unheimliche Spuren Böses ahnen lassen, ist schnell klar: Die ist ein Fall für die drei ???.
Wer oder was hat den berühmten Musikproduzenten Lloyd Scavenger in seiner Gewalt?
Justus, Peter und Bob, die drei erfolgreichen Detektive aus Rocky Beach, nehmen die Spur auf – und geraten in ein Labyrinth, in dem hinter jeder Ecke ein neues Rätsel wartet.


Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Das jedenfalls habe ich mir beim Hören der Folge 131 immer wieder gedacht. Denn im Gegensatz zu so vielen der neuen Folgen, lässt Haus des Schreckens tatsächlich so etwas wie Nostalgie aufkommen. So kenne und mag ich die Geschichten um die drei Jungs aus Rocky Beach. Mit einem ordentlich spannenden Fall, einer seltsamen und unheimlichen Szenerie, einer Gruppe undurchschaubarer Charaktere, mit Geheimgängen und richtiger Ermittlungsarbeit ohne technischen Schnickschnack.
Die Atmosphäre in dem alten, einsamen Haus ist sehr gut umgesetzt und stellenweise sogar richtig gruselig, auch etwas, das mir lange gefehlt hat. In Dunklen gehört kann da tatsächlich eine Gänsehaut aufkommen. Und so macht es gleich noch mal so viel Spaß, mit den drei Detektiven und den anderen Personen durch das Haus zu laufen.
Interessant ist auch, dass man anfangs als Hörer so überhaupt nicht versteht, was da gerade vor sich geht. Wer ein wenig krimierprobt ist, wird es sich schnell denken können, aber im ersten Moment ist man schon ratlos, ein schöner und gelungener „Gag“.

Bei den Sprechern tanzt wie gewohnt niemand aus der Reihe, auch wenn es hier nicht ganz so prominent zugeht wie in einigen anderen Folgen. Dennoch, alle liefern einen sehr guten Job ab, das gibt es nichts zu meckern. Namentlich sind u.a. mit dabei: Peter Weis, Karin Abicht, Stefan Benson und Jörg Gillner.

Erwähnte Atmosphäre verdankt die Folge nicht zuletzt auch ihrer musikalischen Untermalung. Für die Nostalgiker gibt es orchestrale Stücke, die an frühere Zeiten der Reihe erinnern, für die Fans von heute werden moderne Melodien mit z.B. Gitarrenklängen geboten. Mal kommt der Soundtrack düster und schleichend daher, mal laut und eindringlich, je nach Szene und dort immer zu 100 Prozent passend.

Ein sehr gelungenes Cover, das mit dem düsteren Haus, der aufgewühlten See und dahinter dem eigentümlich gefärbten Himmel gut punkten kann. Alles wirkt düster und unheimlich und passt so gut zur Geschichte.

Fazit:   Ein wenig hat die Geschichte mich an die Story zum bekannten Spiel Cluedo erinnert. Und sie macht mindestens genauso viel Spaß. Sehr spannend, sachte gruselig und ganz schön oldschool.

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