Die drei ??? (134) – Der tote Mönch

Titel:   Die drei ??? (134) – Der tote Mönch / Verlag Europa / Laufzeit:   ca. 67 min / 13 Tracks / Sprecher:  Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich, Jens Wawrczeck, Inken Sommer, Wolfgang Pampel, Holger Mahlich u.a.

Inhalt:   Ein böser Geist will Christine Harkinson von ihrem Anwesen vertreiben! Davon ist zumindest ihr Gärtner überzeugt. Lo Wang bangt um das Leben seiner Arbeitgeberin. Justus, Peter und Bob, die drei erfolgreichen Detektive aus Rocky Beach, machen sich auf die Suche nach dem ominösen Geist. Wer oder was steckt hinter der gruseligen Kapuzengestalt, die nachts ihr Unwesen im Garten treibt? Als die drei ??? ein offenes, altes Grab entdecken, ist sich Peter ganz sicher: ein toter Mönch verfolgt Christine! Doch worauf hat er es abgesehen?


Ein toter Mönch hält die drei Detektive in dieser Folge auf Trab und wie üblich verspricht der Titel mal wieder weit mehr Grusel als das Hörspiel dann nachher bietet.
Dennoch, ansonsten gibt es hier nichts zu Meckern. Die Geschichte ist spannend, hat ihre leicht unheimlichen Szenen und mich eine gute Stunde lang prima unterhalten.
Da ich lange keine Folge der drei Jungs aus Rocky Beach gehört hatte, hat es mich sehr gefreut, dass die drei ihre Fälle offenbar immer noch so lösen wie vor Jahren. Inzwischen sind sie zwar mit Computer und Digitalkamera ausgerüstet, aber die Ermittlungsarbeit bleibt bodenständig und solide mit Beobachtungen, Befragungen, nächtlichen Touren im Wald und diese sogar mit -man höre und staune, wo sich heute schon Grundschulkinder ohne Handy nackt fühlen- mit Walkie-Talikies.
Besonders gefallen hat es mir, dass man gut miträtseln und auf die Auflösung kommen konnte. Das spricht für einen logischen, durchdachten Fall und so gefallen mir (Jugend)detektivserien.

Bei den Sprechern gibt es ebenfalls wenig zu beanstanden.
Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich und Jens Wawrczeck sind wie gewohnt in Bestform und auch wenn die Serie in Sachen Folgen die 100 bereits deutlich überschritten hat, sind sie noch immer hörbar begeistert und engagiert bei der Sache.
In der Rolle ihrer Auftraggeberin Christine Harkinson ist Inken Sommer zu hören und es gelingt ihr vortrefflich, gleichermaßen liebenswert wie auch energisch rüberzukommen.
Meine Schwierigkeiten hatte ich dagegen mit Dae Joon Yoo alias Gärtner Lo Wang. Von ihm hätte ich mir schon etwas mehr Dynamik erwartet. Nach seinem Unfall am Anfang sehe ich das ja noch ein, aber wieso man später bei seiner Rolle an dem fast betonungslosen Genuschel festgehalten hat, verstehe ich nicht.

Die Musik hat mir ebenfalls gefallen, passend eingesetzt und gut anzuhören. Ihr ist es zu verdanken, dass wenigstens die Szenen mit dem Mönch einen Hauch von Grusel haben.
Dass man in Sachen Effekte bei dieser Serie nichts zu befürchten hat, das dürfte wohl klar sein. Hier passt alles.

Das Cover präsentiert sich -wie passend- in warmen, teilweise aber auch düsteren Herbstfarben und der Mönch, dessen Gesicht man unter der Kapuze nicht sehen kann, wirkt tatsächlich ein wenig unheimlich. Zur Geschichte passt dieses Motiv allemal, von daher ist auch hier alles in Ordnung.

Fazit:   Spannend, unterhaltsam, kurzweilig, mir hat „Der tote Mönch“ ganz gut gefallen.

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