Die Morde des Émile Poiret (03) – Der Fluch der weißen Rose

Titel:   Die Morde des Émile Poiret (03) – Der Fluch der weißen Rose / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 69 min / Sprecher: Donald Arthur, Andreas von der Meden, Ghadad Al-Akel, Gisela Fritsch, Wolfgang Condrus, Arianne Borbach u.a.

Inhalt:   Auf der Luxusyacht eines exzentrischen Multimillionärs werden Émile Poiret und Chiefinspekter Jennings von Scotland Yard mit einem rätselhaften Verbrechen konfrontiert. Der belgische Meisterdetektiv setzt sofort alles Menschenmögliche daran, die geheimnisvolle Bluttat aufzuklären. Und schon bald steht er vor der alles entscheidenden Frage: wer verbirgt sich hinter der weißen Rose, deren mörderischen Fluch Ronan Landor auf sich gezogen hat?


Der Fluch der weißen Rose ist einer dieser Fälle, in denen es sich sich Poiret nicht nehmen lässt, stolz geschwellt über seine europaweite Bekanntheit und seine unglaubliche Intelligenz zu schwadronieren. Ob dieses Verhalten nun beim Hörer für Sympathie sorgt, oder auch nicht, eines muss man zugeben: auch diesen Fall löst er wieder mit viel Köpfchen, Neugier und auch einer Prise Humor.
Mir hat gefallen, dass dieser Fall zügig begann und dieses Tempo auch weiterhin beibehalten wird. Die Geschichte geht zügig voran, was unter Anderem daran liegt, dass Poiret mal in Cornwall, mal in seinem Büro ist, mal Tracy Walsh besucht und mal die Carrigans. Da ist Abwechslung und Bewegung drin, das ist unterhaltsam und da hört man dann auch gerne zu.
Da kann man dann auch mal über einen längeren Vortrag Poirets
Die Chance zur gleichen Auflösung zu kommen wie Poiret hat man allerdings nicht. Doch das muss schließlich auch so sein, sonst könnten ja Zweifel an Poirets Genialität aufkommen.

Ganz besonders habe ich mich über ein Widerhören mit Gisela Fritsch in der Rolle von Poirets Sekretärin Ms. Levén gefreut. Auch wenn ihr Auftritt kurz ist, so macht er doch Spaß wie immer. Genauso gefallen hat mir Arianne Borbach in der Rolle der jungen Tracy Walsh. Sie klingt so nett und sympathisch, dass ich mir ernstliche Sorgen gemacht habe, ob sie etwas mit dem Mord zu tun haben könnte.
Nicht ganz so erbaut war ich dagegen von Claudia Burges alias Blanche Carrigan. Etwas weniger Arroganz in der Stimme hätte der Glaubhaftigkeit sehr gut getan.

Die Musik verleiht der Folge den passenden und eindeutigen Anstrich. Bei diesen Klängen fühlt man sich sofort nach 1920 zurückversetzt und die französischen Melodien sorgen für zusätzliches Flair; obwohl Poiret aus Belgien stammt.

Das schönste Covermotiv der Serie, meiner Meinung nach. Notenblatt, Rose und Füllfeder passen zur Geschichte und wirken obendrein noch romantisch, was ebenfalls sehr passig ist.

Fazit:   Ein schöner, spannender Krimi, der erfreulicherweise ohne Längen auskommt und so mehr als eine Stunde gute Unterhaltung bietet.

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