Die Wolf-Gäng (03) – Der Wächter der Wahrheit

Titel:    Die Wolf-Gäng (03) – Der Wächter der Wahrheit / Verlag:   EMI Happy Kids / Laufzeit: ca. 60 min  / Sprecher:  Helmut Krauss, Maximilian Artajo, Jodie Blank, Constantin Seidenstücker, Uli Krohm, Klaus-Dieter Klebsch, Kerstin Sanders-Dornseif u.a

Inhalt:  Warum glauben Vlad und Wolf, Faye hätte mit der fiesen Schweinebande Krötenmemory am Trauernichttümpel gespielt – obwohl sie sich selbst überhaupt nicht daran erinnern kann? Faye ist stinksauer. Und weshalb schicken alle Eltern ihre Kinder mitten in der Nacht zur Schule, weil sie glauben, dass schon früher Morgen ist? In Crailsfelden ist die Welt aus den Fugen geraten. Faye und ihre Freunde Wolf und Vlad wollen wissen, wer sie auf den Kopf gestellt hat …


Mit der Wahrheit ist das so eine Sache, dies müssen Vlad, Wolf und Faye in dieser Folge feststellen. Vor allem ist die Frage, gibt es wirklich nur eine Wahrheit, oder doch mehrere? Und wenn es mehrere gibt, wo kommen die anderen Wahrheiten her?
Für mich ist Der Wächter der Wahrheit bisher die stärkste Folge der Serie. Das liegt zunächst mal an dieser Idee mit den verschiedenen Wahrheiten, die mir sehr gefallen hat. Das ist mal etwas Neues und somit sehr interessant. Hinzu kommt noch ein guter Schuss Spannung als die Freunde sich auf die Suche nach dem Grund für die diversen Wahrheiten machen. Denn ihre Suche ist weder leicht, noch ungefährlich. Sie müssen Rätsel lösen um den Weg zu finden, geraten in große Gefahr und dann taucht auch noch die Schweinebande auf um das Unternehmen zu sabotieren. Einige unerwartete Wendungen bekommt man ebenfalls noch geboten und damit ist diese Folge wohl auch die Spannendste der Reihe.
Einige neue skurrile Charaktere lernt man auch noch kennen. Da wäre beispielsweise Nathan, der Halbwaise, der nette Mirabellengeist, aber eben auch der böse Hausmeister Kirke Schpock und die (modebewussten) Dunkelelfen. So langsam hat die Reihe eine ganz ansehnliche und sehr unterhaltsame Truppe an Charakteren beisammen, die hoffentlich immer mal wieder in der Reihe auftauchen werden.

Besagte neue Charaktere sind nicht minder prominent besetzt wie die bisherigen Figuren. Als Nathan, der Halbwaise ist Klaus-Dieter Klebsch zu hören und er haucht diesem kauzigen, aber andererseits sehr bodenständigen Charakter gekonnt Leben ein. An seiner Seite treffen die Freunde die Dunkelelfe Cosma an, die von Kerstin Sanders-Dornseif gesprochen wird, böse und eitel leichzeitig und damit für manchen Lacher gut. Uli Krohm übernimmt den Part des Hausmeister Kirke Schpock und spricht ihn so gekonnt undurchsichtig, dass man aus dieser Person bis zuletzt nicht richtig schlau wird. In weiteren Rollen sind unter Anderem Michael Pan, Leyla Rohrbeck, Detlef Bierstedt und Gisela Fritsch zu hören.

Der Soundtrack wird wie gehabt von leichten, lockeren Melodien beherrscht, doch an spannenden oder unheimlichen Szenen sind auch mal düstere Klänge zu hören, doch immer in einem Rahmen wie er sich für ein Kinderhörspiel gehört. Bei den Geräuschen gibt es ebenfalls nicht zu bemängeln, auch hier hat man sich größte Mühe gegeben und so machen sie das Gehörte zusätzlich anschaulich.

Kamen die Covers bisher noch recht hell daher, so bringt diese Folge erstmals eher düsteres Cover mit. Zusammen mit den „Fledermäusen“ und den recht ängstlichen Blicken der Kinder verspricht dieses Motiv eine besonders spannende Geschichte.

Fazit:   Die bislang spannendste Folge der Serie, dazu eine Reihe neuer, spaßiger Charaktere und die vertraut gelungene Inszenierung, eine absolut runde Sache!

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