Jack Slaughter (7) – Dr. Jekyll & Mrs. Hyde

Titel:   Jack Slaughter (7) – Dr. Jekyll & Mrs. Hyde / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 62 min / 13 Tracks / Sprecher:  Simon Jäger, David Nathan, Arianne Borbach, Klaus – Dieter Klebsch, Gisela Fritsch, Hasso Zorn, Tobias Kluckert u.a.

Inhalt:  Bikinimodel Kim Novak, die im Team von Feierabend-Dämonenjäger Jack Slaughter gegen die Finsternis kämpft, fällt einem heimtückischen Anschlag zum Opfer. Ihr brillanter Geist wird aus ihrer sterblichen Hülle gerissen und in der Tiefe versteckt. Können Jack und sein Freund Tony Kim retten? Es hat sich nämlich bereits ein nervtötendes Biest in Kims wunderschönem Körper eingenistet und die Kontrolle übernommen…


Die super intelligente Kim plötzlich eine hirnlose Tussi, die nur noch an Aussehen und Surfer-Typen denkt? Einen krasseren Gegensatz hätte man sich wohl kaum ausdenken können. Die Idee hat mir schon mal prima gefallen.
Allerdings zieht es sich schon ehe die Geschichte überhaupt in die Gänge kommt. Nicht, dass es nicht unterhaltsam wäre, aber das vertraute Chaos hat mir hier gefehlt.
Glücklicherweise hält das sofort wieder Einzug nachdem Kim sich mit einem Energy-Drink in einen Paris Hilton-Klon verwandelt hat und Jack und Tony alle Hebel in Bewegung setzen um ihre Intelligenzbestie zurückzubekommen. Auf dieser Odyssee, die wie üblich von Chaos, schrägen Ideen und dem Einsatz einer Pumpgun geprägt ist, geht es hoch her und man erlebt so manche Überraschung.
Professor Doom hat nur eine kurze Szene via Telefon, denn er weilt noch immer im Blutdruck fördernden Urlaub auf der Kaffeeplantage, aber immerhin ist er mit von der Partie. Das gilt bei dieser Folge für viele Charaktere, denn hier sind alle wichtigen Charaktere mit dabei: Professor Doom, Basil Creeper, Chuck Novak, Reverend Black…eben alle, die unverzichtbar für die Serie sind.

Arianne Borbach beweist mit dieser Folge, dass sie problemlos auch die verschiedensten Charaktere glaubhaft rüberbringen kann. Die superintelligente Kim kauft man ihr ebenso ab, wie die Tussi, die sich gerne rosa kleidet und unbedingt einen Chihuahua haben möchte. Da sträubt sich einem alles, wenn man „Madison“ bei ihrem geistlosen Gebrabbel zuhört.
Eine wichtige Rolle kommt in dieser Folge Stefan Staudinger alias Dr. William Murphy zu und auch hier hat mir gefallen, wie gegensätzlich er seine Szenen spricht. Einmal als verpeilter Inhaber des Print-Shops, dann wieder als durchgedrehter Chemiker.

Die Musik kommt meist locker daher, mal rockiger, mal ruhiger, bei Bedarf auch mal düster. Aber eben immer so, wie es zu einer Serie gehört, die sich als Grusel-Reihe versteht, sich aber selber so überhaupt nicht ernst nimmt.

Mit dem Schminktisch und dem niedlichen Hund, alles ganz in lila und rosa gehalten, hat mich das Cover irgendwie an Barbie erinnert. Jedenfalls passt es prima zur Folge und da die Farben auch wieder sehr grell sind, ergänzt es die Reihe einwandfrei.

Fazit:  Nach Anlaufschwierigkeiten wird auch diese Folge wieder zu einem typischen Jack Slaughter – Vergnügen!

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