Jack Slaughter (8) – Das Heer der Finsternis

Titel:   Jack Slaughter (8) – Das Heer der Finsternis / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 65 min / 13 Tracks / Sprecher:  Simon Jäger, David Nathan, Arianne Borbach, Klaus – Dieter Klebsch, Gisela Fritsch, Santiago Ziesmer, Marianne Groß u.a.

Inhalt:    Der Geist einer mächtigen Hexe wird durch Professor Doom befreit und beschwört eine Streitmacht des Bösen herauf. Die Lage scheint hoffnungslos. Tapfere Freiwillige treten in einer blutigen Schlacht gegen die erbarmungslose Armee an. Doch die mutigen Kämpfer haben keine Chance gegen die grausamen Wesen der Hölle. Teilzeit-Dämonenjäger Jack Slaughter begibt sich in die Hände des Schicksals, um seine Freunde und Feinde zu retten…


Im Gegensatz zu der vorigen Folge hat Das Heer der Finsternis keine Anflugprobleme, hier geht es gleich von Anfang an rund mit einer Geisteraustreibung, die Reverend Black vornehmen möchte. Doch wie so ziemlich alle Bewohner Jacksonvilles ist auch er zwar voller Motivation, aber selten so richtig erfolgreich. Er wird den Geist zwar los, doch für die restliche Stadt hat das mächtig üble Folgen, da ist nicht mal der Dämon mit den goldenen Hörnchen ausgenommen. Jedenfalls mischt der ausgetrieben Geist die Stadt mächtig auf.
Mich hat die Folge überrascht, denn im Verhältnis zu den bisherigen Folgen kann man tatsächlich schon sagen, dass hier eine recht derbe Story geboten wird. Das Heer der Finsternis hat mich an Hitchcocks Die Vögel erinnert. Und auch sonst wird die Folge dem Grusel-Aspekt gerecht. Sei es die Geisteraustreibung, sei es Dooms und Basils „Besuch“ in der Gruft der Hexe oder eben der blutige Kampf gegen die Vögel. Doch es bleibt natürlich auch hier dabei, dass die Folge einen ebenso großen Hang zur Comedy hat und entsprechend gibt es auch wieder reichlich Gelegenheit zum Schmunzeln.

Die ausgetriebene Hexe, die niemand in Jacksonville und noch nicht mal der Teufel in der Hölle haben will, wird von Marianne Groß gesprochen. Zunächst klingt sie nur ziemlich arrogant und reichlich aufmüpfig, doch als sie später die Stimme des Krähenschwarms ist, da kann ihr bedrohlicher Klang einem schon eine Gänsehaut bereiten.
Außerdem bekommt Frogi Oektree in dieser Folge endlich eine Gestalt, die für so manchen Lacher gut ist. Die Stimme von Santiago Ziesmer passt einwandfrei zu diesem Charakter und ich hoffe, der „kleine Mann“ bleibt der Serie auch weiterhin erhalten.

Der Soundtrack ist eine ähnlich bunte Mischung wie die Folgen der Serie. Grundsätzlich geht es rockig zu, natürlich mit vertrauten Melodien, die den Widererkennungswert der Serie sichern, aber auch mit passenden neuen Klängen. Langeweile ist da ausgeschlossen.

Seit ich es zum ersten Mal gesehen hatte ist das Cover dieser Folge mein Favorit der Reihe. Der schwarze, blutbefleckte Vogel ist klasse gezeichnet und einfach ein Hingucker. Der Hintergrund präsentiert sich in grellen Farben und mit eigentümlichen Mustern, wie man es von der Serie kennt.

Fazit:   Angemessen gruselig, actionreich und nicht ganz so amüsant wie die bisherigen Folgen sticht Das Heer der Finsternis deutlich aus der Serie heraus.

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