Pumuckl (06) – Pumuckl und der Schnupfen / Pumuckl und der Wollpullover (Ellis Kaut / Stefan Kaminski)

Titel:   Pumuckl (06) – Pumuckl und der Schnupfen / Pumuckl und der Wollpullover / Verlag:   USM Audio / Laufzeit:   ca. 58 min / 10 Tracks / Buch:   Ellis Kaut / gelesen von:   Stefan Kaminski

Inhalt:   Der Pumuckl liebt es, bei schlechtem Wetter in Pfützen herumzuspringen. Meister Eder findet das gar nicht gut. Und tatsächlich hat der Kobold einen Tag später eine schlimme Erkältung. Meister Eder ruft seinen Arzt an. Aber kann Dr. Schredlbach auch unsichtbare Klabautermänner behandeln?


Mit Pumuckl und der Schnupfen ist Ellis Kaut eine Geschichte gelungen, die sicher sowohl Kinder als auch die Eltern ansprechen dürfte. Denn Kinder springen schließlich genau wie wie Pumuckl auch gerne durch Pfützen und haben sich dabei vielleicht auch schon mal einen Schnupfen geholt. Und den Eltern dürfte bekannt vorkommen, was Eder mit seinem kranken Kobold durchmacht, zumal eine Erkältung bei Kindern auch keine leichte Zeit für sie ist. Und trotzdem kommt man nicht umhin, so manches Mal herzlich zu lachen, wenn Pumuckl eine Tablette nehmen soll (aber nicht nehmen will) oder wenn der ebenfalls kranke Eder seinem Arzt klarzumachen versucht, dass der Patient unsichtbar ist.

Pumuckl und der Wollpullover schließt nahezu nahtlos an die erste Geschichte an, denn Pumuckl hat nicht vergessen, wie sehr er bei seinem Schnupfen gefroren hat. Nun zittert er schon beim kleinsten kühlen Lufthauch und Eder kommt nicht umhin, sich nach einem warmen Pulli für den Kobold umzusehen. Und dabei geht es nicht weniger turbulent zu als bei der ersten Geschichte. Denn erst führt der Spielzeugladen keinen passenden Pullover, dann wird einer gestrickt, der nicht passt und den Pumuckl mit der Schere passend macht und zuletzt wird einer nicht fertig gestrickt und der Kobold flitzt in einem Pulli herum, dem ein Ärmel fehlt.

In diesem beiden Geschichten muss Stefan Kaminski neben dem Erzählen an sich gleich mehreren Charakteren neben Eder und dem Kobold seine Stimme leihen: dem Arzt, der Spielzeugverkäuferin, einer Bekannten von Eder, einem kleinen Mädchen…und wie gewohnt meistert er auch diese Aufgaben mit Bravour. Manchmal hat man wirklich das Gefühl, man höre kein Hörbuch, sondern tatsächlich ein Hörspiel.

Mit den leichten, fröhlichen Melodien wird man den Geschichten sehr gerecht. Ich könnte mir vorstellen, dass sie für viele -erwachsene- Hörer weit angenehmer sind als das Lied aus der Hörspiel-Serie. Zudem muss man auch sehen, dass die Geschichten, die Stefan Kaminski hier vorträgt, die ursprünglichen Pumuckl-Geschichten sind, und die haben eben bereits einige Jahre auf dem Buckel. Da würde ein solch modernes Lied auch gar nicht wirklich passen.

Das Layout kann erneut mit bunten, fröhlichen Farben und einer lustigen Darstellung der Kobolds punkten.

Fazit Hier haben wir zwei sehr amüsante Geschichten, die Groß und Klein Spaß machen werden und sich leicht und vergnüglich hören.

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