Elea Eluanda (012) – Ferien am wilden Fluss

Titel:   Elea Eluanda (012) – Ferien am wilden Fluss / VerlagKiddinx / Laufzeit: ca. 35 min / Sprecher:  Giuliana Jakobeit, Gerrit Schmidt-Foß, Tobias Müller, Heidrun Bartholomäus, Helmut Krauss, u.a.

Inhalt:   Elea hatte sich schon darauf gefreut, ihre Ferien gemeinsam mit Ravi zu verbringen. Doch der verreist überraschend in ein Ferienlager nur für Jungen. Kurz entschlossen fährt Elea mit ihrer Freundin Rosa in ein Tipizeltlager nur für Mädchen. Bald stellt sich heraus, dass das Lager der Jungen ganz in der Nähe liegt. Als Olli in große Gefahr gerät, beginnt eine spannende Rettungsaktion.


Mit Ferien am wilden Fluss legt die Serie -wie es der Titel schon verrät- die erste Ferien-Folge vor. Genauer gesagt, Ferien in einem Zeltlager. Na, wenn das nicht schon für Spannung bürgt. Wo Elea und ihre Freunde sind, da ist schließlich immer etwas los.
Und in Sachen Spannung wird den jungen Hörern in dieser Folge auch wirklich einiges geboten. Zum Beispiel die Fahrt im Heißluftballon und erst recht Ollis Rettung aus dem reißenden Fluss. Hier müssen die Kinder mal wieder beweisen, dass sie wirkliche Freunde sind, die einander nicht im Stich lassen.
Von Arambolien hört man in dieser Folge nichts und auch Ezechiel hat keine sonderlich groß Rolle, was wiederum bedeutet, dass sich sein arambolisches, kreischendes „Geschnabel“ im vertretbaren Rahmen hält. Ein paar Mal die Zähne zusammengebissen und schon ist es auch ausgestanden.
Zwei Kleinigkeiten haben mich dann aber doch gestört.
Erstens: Elea Mischnik, Rosa König, Otto Kopnick…offenbar traut man der jungen Hörerschaft durchaus zu, mit normalen Nachnamen zurecht zu kommen. Da frage ich mich in dieser Folge doch, wieso die Leiterin von Elea Tipi-Camp Frau „Munter-Drauflos“ heißen muss. Und wieso trägt die Frauengruppe, die dieses Camp durchführt bitte „Die Kratzekatzen“?
Ich dachte wirklich, über solche Albernheiten wäre die Reihe erhaben.
Zweitens: seit 11 Folgen wird immer wieder deutlich gemacht, wie gut Elea im Rollstuhl zurecht kommt und dass sie sich auf keinen Fall unterkriegen lassen soll. Aber hier wird aus der Sache mit dem Rolli plötzlich solch ein Akt gemacht?

An den Sprechern gibt es wie gewohnt nichts auszusetzen, alle sind mit hörbarer Begeisterung bei der Sache.
Erst jetzt habe ich festgestellt, dass Tessa von Bianca Krahl gesprochen wird. Das macht sie mir in ihrer Rolle zwar nicht sympathischer, aber ich hätte da niemals die „Joyce Kramer“ aus Gabriel Burns herausgehört.

Außerdem Titellied herrscht musikalisch auch in dieser Folge eine absolute Flaute. Ich finde immer noch, dass gerade dieser Serie auch Musik während der Handlung gut stehen würde.
Das erlebt man ja schon in den Folgen, in denen die Nationalhymne von Arambolien gesungen wird. Es passt einfach wunderbar.
Dafür wird man mit einer Geräuschkulisse vom Feinsten entschädigt und das ist schließlich eine Menge wert, gerade wenn man an die großen Kiddinx-Reihen Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen denkt.

Das Cover zeigt eine der schönsten Szenen der Folge mit Elea und Rosa im Ballon. Sehr goldig ist der ängstliche Zechy getroffen.
Fazit:   Eine sehr schöne und spannende Folge, genau richtig für Kids ab 7 Jahren. Für mich hat sie trotzdem die zwei erwähnten „Schönheitsfehler“.

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