Elea Eluanda (26) – Zechy in der Krise

Titel:   Elea Eluanda (26) – Zechy in der Krise / VerlagKiddinx / Laufzeit: ca. 42 min / 8 Tracks / Sprecher:  Giuliana Jakobeit, Gerrit Schmidt-Foß, Tobias Müller, Heidrun Bartholomäus, Helmut Krauss, Kostas Papanastasiou u.a.

Inhalt:   Elea freut sich riesig auf das Rollstuhl-Basketball-Turnier in Athen. Ravi und Opi Kopi werden sie begleite. Sie trainiert so eifrig, dass sie gar keine Zeit mehr für ihre Tröstereule Ezechiel. Und vom Trösten will Elea schon gar nichts wissen. Da fasst Zechy einen Entschluss: er will eine normale Eule werden. In Athen gibt es ja genügend davon. Und dann ist er plötzlich verschwunden.


Frankreich, Italien, nun ist es Griechenland. Elea kommt gut herum in der Welt.
Allerdings finde ich, dass es diese Griechenland-Reise für diese Folge gar nicht gebraucht hätte. Rollstuhl-Basketball-Turniere gibt es sicher auch in Deutschland.
Und auch die Geschichte rund um Zechys Krise hätte man problemlos in Altenberg Umgebung spielen lassen können. Wälder und Eulen gibt es auch in Deutschland.
Also eine Griechenland-Reise nur um mittelt des Sprichworts „Eulen nach Athen tragen“ einen Aufhänger für die Geschichte zu finden, das ist irgendwo schon eine ganze Nummer zu groß.
Eine Folge, die sich vornehmlich um Ezechiel dreht, da muss man auch einen Blick auf den „Nerv-Faktor“ dieser Eule werfen. Ich muss sagen, als normale Eule mit „Schuhu“ und Gepiepse hat er mir ganz gut gefallen, doch natürlich bleibt er trotzdem die bekannte Tröstereule. Und so hat er auch in dieser Folge Szenen mit Gekreische, die das Trommelfell auf eine harte Probe stellen.
Vielleicht habe ich deshalb so herzlich lachen müssen als er seine Begegnung mit der wilden Eule, ihren Kindern und deren Futter in Gestalt einer toten Maus hat. Mama Eule geht mit ihm nicht gerade zimperlich um. Da ist mit mir dann wohl die Schadenfreude durchgegangen,  denn gerade während seiner Erlebnisse im dunklen Wald plärrt er mächtig.

Giuliana Jakobeit, Gerrit Schmidt-Foß, Tobias Müller, Heidrun Bartholomäus, Helmut Kraus, Lutz Mackensy. Die Sprecherliste ist kurz und beinhaltet die aus der Serie vertrauten Sprecher, die alle mit der gewohnten Souveränität bei der Sache sind.
In der kleinen Nebenrolle des griechischen Wirts Costas ist Kostas Papanastasiou zu hören, den viele sicher als Wirt Sarikakis aus der Lindenstraße kennen. Es ehrt die Elea-Serie sehr, dass man für die Rolle eines Griechen mit entsprechendem Akzent auch einen „echten“ Griechen gewählt hat, denn nur so klingt ein solcher Charakter auch echt.

Neben dem Titellied hätte ich ganz gerne auch hier und da mal griechischen Musiken gehört. Das hätte der Folge die entsprechende Griechenland-Atmosphäre gegeben, denn die fehlt leider völlig.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt Elea, Ravi und Opi Kopi, nachdem sie Zechy nach seinem nächtlichen Abenteuer im Wald gefunden haben. Schöne große Figuren, ein recht detailreicher Hintergrund, doch, sehr schön! Aber eben auch hier: das könnte genauso gut ein deutscher Wald sein.

Fazit Mit den anderen Reise-Folgen kann Zechy in der Krise nicht mithalten, dafür ist die Griechenland-Reise einfach viel zu überflüssig. Dafür zeigt die Geschichte auf, wie leicht man jemandem mit einem unbedachten Wort verletzen und welche Folgen das haben kann. Dazu noch klasse Sprecher und eine sehr ordentliche Produktion, damit ist eigentlich abgedeckt, was man von einer Elea-Geschichte erwartet. Für Fans eine ganz nette Folge, Zechy-Freunden wird es halbwegs das Herz brechen.

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