Jack Slaughter (6) – Im Land der Vampire

Titel:   Jack Slaughter (6) – Im Land der Vampire / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 63 min / 13 Tracks / Sprecher:  Simon Jäger, David Nathan, Arianne Borbach, Klaus – Dieter Klebsch, Dennis Schmidt-Foss, Marcel Collé, Hasso Zorn u.A

Inhalt:  Etwas unvorstellbar Böses taucht plötzlich in Jacksonville auf. Der alte Feind wandelt abermals auf Gottes Erden. Die Todesfälle häufen sich und das Unheil breitet sich aus. Freizeit-Dämonenjäger Jack Slaughter und seine tollkühnen Mitstreiter stellen sich dem Kampf gegen den gefährlichsten Vampir der Welt. Denn selbst Sonnenlicht und Weihwasser können den durstigen Blutsauger nichts anhaben. Wie kann man den gierigen Untoten bloß vernichten?


Für mich als kleinen großen Vampir-Fan hatte die Folge schon einen Stein im Brett noch ehe ich sie überhaupt gehört hatte.
Dass es sich bei dieser Serie nicht um einen gewöhnlichen blutsaugenden Vampir handeln konnte, das war schon irgendwie klar, bei Jack Slaughter ist nichts normal.
Aber auf einen Kaffee-Vampir war ich dann doch nicht vorbereitet…obwohl, dass Kaffee in Mengen nicht gesund sein kann, das weiß man ja schon.
Diese Folge lässt einem keine Minute um mal kurz durchzuatmen. Ein auf Erden wandelnder, mordender Kaffee-Vampir ruft unweigerlich Hobby-Dämonenjäger Jack Slaughter und seine Bande auf den Plan. Nun ist Tony ja filmisch gebildet und weiß entsprechend, wie man einen handelsüblichen Vampir erledigt, aber dieses spezielle Exemplar gibt ihm Rätsel auf.
Mit viel gutem Willen, aber eben leider keiner Ahnung davon, wie man den Sauger erledigen könnte, schliddern Jack und Tony von einer absurden Situation in die nächste.
Ein wirklich rasantes Abenteuer voller verrückte Ideen, aber auch mit einem guten Quentchen Spannung. Denn erstens sieht es lange nicht danach aus als könnten sie den Vampir überhaupt erledigen und zweitens liegt ausgerechnet ihr Superhirn Kim nach einem Angriff der Kreatur im Krankenhaus und droht, selber zu einem Kaffee-Vampir zu werden.
Die Zeit drängt also und wen wundert es da, dass Im Land der Vampire gegenüber den vorigen Folgen nochmal eine Schippe an Tempo drauflegt? Als Oktavian Brasov, der zum Kaffee-Vampir wird, ist Marcel Collé zu hören, der in seiner Rolle so richtig aufzugehen scheint und einem schon nach wenigen Sätzen ein gutes Bild des koffeinsüchtigen Saugers vermittelt.
Nachdem mir der Charakter des Chuck Novak schon in der vorigen Folge so gut gefallen hat, hat es mich sehr gefreut, dass es hier direkt ein Widerhören mit Tobias Kluckert in dieser Rolle gibt. Wenn man ihm zuhört, kann man sich Chuck gut vorstellen, wie er als stets prügelbereiter „Rammbock“ durch die Geschichte pflügt.
Ein wenig schade finde ich, dass die Szenen mit Klaus-Dieter Klebsch in den Folgen 5 und 6 so kurz ausfallen, denn er gibt einen so herrlich, liebenswert-bösen Professor Doom, dass ich gerne wieder mehr von ihm hören würde.

In Sachen Musik und Geräusche spielt auch diese Folge wieder in der ersten Liga, hier stimmt einfach alles. Manche Musikstücke kennt man schon, andere kommen neu dazu, aber sie alle untermalen die Handlung einwandfrei und sehr stimmig. Ich stelle es mir schwierig vor, für eine solch abstruse Serie die richtige Klangkulisse auf die Beine zu stellen, aber Andy Matern gelingt dies wunderbar.

Ein Vampirgebiss mit einer Kaffeebohne zwischen den spitzen Hauern, ein besseres Motiv kann ich mir für diese Folge gar nicht vorstellen.
Im Gegensatz zum Klappentext, der einen ja schon sehr in die Irre führt, macht das Cover so sofort klar, womit Jack und Co. es in dieser Folge zu tun bekommen.
Ansonsten bleibt man beim Layout dem vertrauten Comicstil mit den grellen Farben treu, der die Jack Slaughter-Serie auch im Regal so unverkennbar macht.

Fazit: Was für ein Quatsch! So muss eine Jack Slaughter-Folge klingen. Für mich ist Im Land der Vampire bislang eine der stärksten Folgen der Serie. Aber wer weiß schon, was das Dämonenjäger-Team erst erwartet, wenn Doom von seinem Urlaub auf der Kaffeeplantage zurück ist, sehr wahrscheinlich vollgepumpt mit Koffein? Man darf gespannt sein.

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