Point Whitmark (02) – Die rote Hand des Teufels

Titel:   Point Whitmark (02) – Die rote Hand des Teufels / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 60 min / 8 Tracks / Sprecher:  Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Heinz Ostermann, Isabella Lewandowski, Hans Paetsch u.a.

Inhalt:   Seltsame Elfenerscheinungen locken eine Schar Schaulustiger in das friedliche Städtchen Point Whitmark – denn alles beginnt zunächst ganz harmlos. Doch als aus dem Dunkel der Nacht der geheimnisvolle Oxman auftaucht, schlägt die Stimmung um: denn er ist der Herrscher der Schlangen und verbreitet Angst und Schrecken.
Als der Oxman Jagd auf Jay, Tom und Derek macht, geraten diese in allerhöchste Gefahr…


Die rote Hand des Teufels kommt weniger krimimäßig daher als Folge 1. Spannend ist Folge 2 zwar zweifellos auch, kann darin Die Bucht der 22 Schreie aber leider nicht ganz das Wasser reichen. Dafür unternimmt Die rote Hand des Teufels zu viele Ausflüge in andere Genres.
Mit den Elfenerscheinungen streckt die Reihe die Fühler in Richtung Fantasy aus und die Gestalt des Oxmans lehrt nicht nur Jay, Tom und Derek das Gruseln, sondern in so mancher Szene auch den Hörer.
Das ist zwar unterhaltsam, auf seine Art auch spannend, aber im Gegensatz zur vorigen Folge wirkt es zerrissen oder anders gesagt, nicht geradlinig. Als hätte man nicht recht gewusst, in welche Richtung die Geschichte gehen soll. Vielleicht ein Versuch, mal anzutesten, wie Genres wie Fantasy und / oder Grusel bei den jungen Hörern ankommt.

In der Sprecherriege ist ja immer jemand dabei, der mit seiner Stimme aus den anderen heraussticht. In diesem Falle ist das Helga Uthmann alias Mrs. Chapman. Ja, Mrs. Chapman ist eine sehr exzentrische Person, aber das wäre auch ohne diese fürchterlich hohe und grelle Stimme klar geworden. Spätestens wenn Mrs. Chapman sich aufregt, habe ich immer das Bedürfnis, mir die Ohren zuzuhalten.
An den übrigen Sprechern gibt es wie gewohnt rein gar nichts auszusetzen.

Der Titelmelodie könnte ich Stunden lang lauschen, sie ist einfach wunderschön. Aber auch die Melodien während des Hörspiels können sich durch die Bank hören lassen.
Was diese Jugendserie in dieser Hinsicht bietet, das läuft so mancher „erwachsenen“ Serie problemlos den Rang ab.

Auf dem Cover ist die rote Hand aus dem Titel der Folge zu sehen wie sie nach einem der ersten Siedler der Gegend greift. Die Szene passt sehr gut zum Intro des Hörspiels und lässt bereits erahnen, dass es in dieser Folge durchaus auch gruselig zugehen wird.

Fazit:   In meinen Augen nicht ganz so gut wie der Vorgänger, aber dennoch eine sehr empfehlenswerte Folge. Und wenn man sich noch speziell vor Augen führt, dass dies ein Hörspiel für die Altersgruppe ab 7 Jahren ist, dann ist das schon ganz großes Kino (für die Ohren).

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