Top Secret Akte 004 – Schwarzes Blut

Titel:   Top Secret Akte 004 – Schwarzes Blut / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca.68 min / 32 Tracks / Sprecher: Christine Pappert, Thomas Karallus, Edgar Bessen, Sascha Draeger, Klaus-Dieter Klebsch, Wolfgang Condrus u.a.

Inhalt:   „Den einen ist es das verlorene Paradies. Der unberührte Garten Eden. Anderen ist es die Hölle auf Erden. Der zornige Gott, der dieses Reich beherrscht, ernährt sich vom Fleisch seiner wehrlos zuckenden Opfer. Und er duldet keine anderen Götter neben sich. Niemals.“


Es geht auf und ab bei dieser Serie.
Schwarzes Blut ist ein klares „Auf“.
Nachdem mir Akte 003 einfach viel zu konfus war, gibt es in Akte 004 eine durchgängige Handlung. Zwar wechselt der Schauplatz immer mal wieder und man erlebt auch Zeitsprünge in die 80er und wieder zurück ins Heute, aber es bleibt jederzeit nachvollziehbar.
Dazu noch das Thema mit der mutierten Spinnenart, das kann sich hören lassen. Und wer nun spontan sagen möchte, dass es Geschichten um mutierte Spinnen doch schon x-fach gibt, dem sei geantwortet: na und? Wenn es gut gemacht ist, geht das völlig in Ordnung und das ist in dieser Folge der Fall. Ich habe keine Spinnen-Phobie, aber ich habe auch kein Faible für die achtbeinigen Gesellen und so habe ich doch bei mancher Szene angeekelt das Gesicht verzogen oder mir ein Kribbeln an den Beinen eingebildet. Sehr gut und wirkungsvoll umgesetzt dieses Thema.
Jade und Ash werden in dieser Folge auch wieder ein Stück…ich nenne es mal „menschlicher“. Da ist erneut eine Szene aus Jades Kindheit und außerdem knistert es plötzlich mächtig zwischen den beiden. Sehr schön, sie mögen ja beide eisenharte Kämpfer und Trinitys beste Agenten sein, aber Menschen sind sie nun mal auch, und das gehört auch zu einer guten Geschichte.

Eine beeindruckend lange Sprecherliste, prominent besetzt vom ersten bis zum letzten Namen, da hat man nichts zu befürchten.
Christine Pappert und Thomas Karallus in ihrer Rolle als Agenten-Duo leistet sich nicht den kleinsten Aussetzer, und auch die Sprecher der Nebenrollen können sich hören lassen.
Bei Namen wie z.B. Wolfgang Condrus, Edgar Bessen, Sascha Dreager und Melanie Manstein ist das aber auch gar nicht verwunderlich.

In Sachen Musik war Top Secret ja seit Anfang an eine runde Sache, da tanzt auch Akte 004 nicht aus der Reihe. Harte und einfach coole Melodien, die prima zu den Szenen passen, dazu eine einwandfreie Geräuschkulisse, so muss das klingen.

Das Cover ist bisher mein Favorit der Serie. Eine riesige Spinne, die jemandem über das Gesicht krabbelt, wer schüttelt sich bei diesem Anblick nicht? Außerdem besteht hier ein klarer Zusammenhang zwischen dem Motiv und der Handlung. In Summe also wirklich gelungen.
Fazit:   Kein Hörspiel für Spinnen-Phobiker. Allen anderen aber kann ich Schwarzes Blut nur empfehlen, in jeder Hinsicht eine wirklich starke Folge!

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