Liebe ? Geheimnis (01) – SMS aus dem Jenseits

Titel:   Liebe ? Geheimnis (01) – SMS aus dem Jenseits / Verlag:   Lübbe Audio / Laufzeit:   ca. 135  min / 2 CDs / Buch:   Bianka Minte-König / gelesen von:   Nana Spier

Inhalt:   Ein eiskalter Schauer durchfährt Conny. Das Bildnis der jungen Frau auf dem alten Grabstein zieht sie magisch an. „Meiner einzigen Liebe, Wilhelm“, steht darunter. Wer mag dieser Wilhelm gewesen sein und wer diese Frau, die er so liebte? Conny unternimmt alles, um Licht hinter dieses Geheimnis zu bringen. Bis plötzlich rätselhafte Warnungen auf ihrem Handy eintreffen. -Nachrichten aus dem Jenseits?


Bianka Minte-König – dieser Name steht sicher in erster Linie für die fröhlich-turbulenten Romane der Reihe Freche Mädchen, freche Bücher, in denen meist weibliche Teenager mit den Freuden und Leiden der ersten Liebe zu kämpfen haben.
Auch in SMS aus dem Jenseits kann Bianka Minte-König diesen Stil nicht verleugnen. Hauptperson Conny ist ebenfalls Teenager und eigentlich mit einem langweiligen Bio-Projekt, einem Segelkurs und dem frustrierenden Zustand des Singledaseins vollauf beschäftigt. Dass sie dazu noch in eine gruselige Geschichte hineingezogen wird, das hat ihr gerade noch gefehlt.
Mit SMS aus dem Jenseits beweist Bianka Minte-König, das sie sich auch recht gut auf unheimliche Geschichten versteht. Die Geschichte ist spannend, gar nicht mal so vorhersehbar wie man es bei der Altersempfehlung „ab 12 Jahren“ befürchten könnte, und hat durchaus ihre schaurigen Szenen.
Dennoch muss man ganz klar sagen, echte Grusel-Kost ist das nicht, nicht mal für die 12jährigen Mädels von heute. Es ist mehr wie ein Freche Mädchen, freche Bücher – Roman, gewürzt mit etwas Mystery und Grusel, und voller Liebe und Romantik. Und diese Mischung dürfte für diese Altersgruppe dann schon wieder absolut in Ordnung gehen.

Gelesen wird SMS aus dem Jenseits von Nana Spier.
Ich finde, ihre junge und etwas freche Stimme passt sehr gut zu der Geschichte, die ja in der Ich-Form aus Connys Sicht erzählt wird, und Conny kann auch ganz schön frech sein.
Nana Spier liest ganz locker weg und macht es einem so sehr leicht, die stolzen 135 Minuten durchweg zuzuhören. So dürfte das auch den Kids am CD-Player leicht fallen.
Eine prima Wahl also für den Part der Erzählerin.

Was mir das Hörbuch zusätzlich sympathisch gemacht hat, das ist der Einsatz von Musik und Geräuschen. Nun darf man keine üppige Musikkulisse erwarten, aber es gibt doch immer wieder sehr schöne und stimmungsvolle Melodien, die den Grusel-Aspekt der Geschichte nochmals verdeutlichen.
Bei den Geräuschen hört man meistens Klänge der Umgebung, beispielsweise das Plätschern von Wasser am Bootsanleger. Das hat mir prima gefallen, es ist eine schöne Abwechslung im Gelesenen und lockert die Sache auf.

Für das Cover hat man das Cover des Buches übernommen, erfreulicherweise das der zweiten Buch-Auflage. Unten habe ich mal das Cover der ersten Buch-Auflage mit eingefügt. ich denke, so versteht man am besten, wieso das nicht die beste Wahl gewesen wäre.
Doch mit dem jetzigen Cover kann man gut zufrieden sein, es wirkt fast schauerlicher als es die Geschichte ist, doch davon sollten sich Eltern nicht ins Bockshorn jagen lassen, wenn der Nachwuchs Interesse an dem Hörbuch hat.
Im Inneren sind Fotos und Informationen und Fotos über Nana Spier und Bianka Minte-König zu finden.

Fazit:   Ein schönes und auch spannendes Hörbuch, das mich prima unterhalten hat. Man muss sich natürlich auf solche Teenie-Storys einlassen können und darf nicht erwarten, dass spätestens nach zehn Minuten irgendwer gemeuchelt wird. Aber für die Altersgruppe, die für Freche Mädchen, freche Bücher schwärmt, ist SMS aus dem Jenseits einen Versuch wert. Viel kann da nicht schief gehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: