NYPDead (03) – Spuren nach dem Tod

Titel:   NYPDead (03) – Spuren nach dem Tod / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 57 min / Sprecher: Wolfgang Condrus, Ghadah Al-Akel, Norman Matt, Martin Kessler, Eberhard Prüter, Erich Räuker, Florian Halm u.A.

Inhalt:   Zwei Frauen sterben bei Raubüberfällen in ihren Wohnungen, obwohl diese speziell gegen Einbruch gesichert waren. Was aber die Morde miteinander verbindet, ist nicht dieses, sondern ein anderes, schauriges Detail: Die Köpfe beider Opfer sind zerplatzt. Sowohl die Spurensicherung als auch die Profis der gerichtsmedizinischen Abteilung des NYPD stehen vor einem Rätsel, denn für die Morde kommt keinerlei Schusswaffe in Frage.
Und was ist mit dem Entführer Seth Waters, dessen Leiche angeblich zur Geisel führen soll? Wenn man seinen versteckten Hinweis entdeckt.
.


Folge 3 der Serie hat bei mir ein leicht zwiegespaltenes Gefühl hinterlassen.
Auf der einen Seite bekommt man auch in dieser Folge wieder zwei interessante und überaus spannende Fälle geboten, daran gibt es gar keinen Zweifel.
Mir hat es ebenfalls sehr gefallen, dass einer der beiden Fälle sich den Ekelfaktor zunutze macht, und das gleich so, dass man beim Hören durchaus schon mal angewidert das Gesicht verzieht. Wieso nicht in einer Serie, deren Handlungsort für die meisten Leute ohnehin nicht der angenehmste und  appetitlichste sein dürfte?
Hinzu kommen die üblichen, unterhaltsamen Scharmützel unter den Kollegen, die immer für einen Lacher gut sind, und eine Art Nebenhandlung außerhalb der Gerichtsmedizin, die in dieser Folge ein ganze besonderes Auto zum Thema hat.
Auf der anderen Seite fand ich aber, den Fall um den Entführer Seth Waters viel zu schnell abgehandelt und aufgelöst.
Bisher wurden die Fälle eine Folge ja gegen Ende etwa zeitgleich aufgeklärt, davon ist man bei Spuren nach dem Tod leider abgekommen. Und damit ist dann auch schon quasi zur Hälfte „die Luft raus“.

Ich denke, über die Sprecher der drei Hauptrollen brauche ich nicht mehr viele Worte verlieren. Sie alle erledigen ihren Job souverän, sind prima aufeinander eingespielt und überzeugend.
Eberhard Prüter scheint Dauer“gast“ in der Serie zu werden und auch das gefällt mir sehr, ich höre ihn immer wieder gerne.
Wen haben wir da noch? Martin Kessler, Erich Räuker, Florian Halm, Michael Habeck…allesamt bekannte Namen aus dem Sprecherbereich, da hat man gar nichts zu befürchten.

Musikalisch bleibt die Serie sich auch mit Spuren nach dem Tod absolut treu: harte Klänge, eindringlich und aufwühlend, so hält man den Hörer in Atem und bei der Stange.
Was die Geräuschkulisse anbelangt, kann ich nur wieder lobend erwähnen, wie authentisch sie sich anhört und wie klar sie einem die Handlung vor Augen zaubert.
Auch wenn es Szenen gibt, deren Geräusche dem einen oder anderen Hörer mit vielleicht sensiblen Magen etwas zu echt klingen.

Die CD versteckt sich hinter einem auffälligen Cover mit einem sehr interessanten Motiv. Auch hier hält Folge 3 an der Tradition fest, erfrischend andere, innovative Layouts zu bieten.

Fazit:   Da es mir wie erwähnt bei dem einen Fall mit der Auflösung etwas zu schnell und zu holterdipolter ging, steht Folge 3 bei mir etwas hinter ihren Vorgängern zurück. Schlecht ist sie aber keinesfalls und für Fans ist sie sowieso ein Pflichtkauf. Sie werden auch hier sicher nicht enttäuscht werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: