Point Whitmark (18) – Im Sog der Sirenen

Titel:   Point Whitmark (18) – Im Sog der Sirenen / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 65 min / 10 Tracks / Sprecher:  Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Julia Ziffer, Hasso Zorn, Rainer Fritzsche

Inhalt:   Jays Tante Henrietta hat ihr ganzes Leben in Sirene’s Call verbracht, doch plötzlich will sie das kleine Fischerdorf so schnell wie möglich verlassen.
Jay, Tom und Derek sollen beim Umzug helfen – doch dann geraten auch die Jungen in den tödlichen Sog der Sirenen. Und von der nebelverhangenen Steilklippe steigt die dreibeinige Mähre herab, auf der Jagd nach frischen Seelen


Folgen deren Geschichte einen direkten Bezug zum Meer haben, genießen bei mir ja stets einen gewissen Sonderbonus.
Aber nicht nur deshalb zählt Im Sog der Sirenen für mich zu den besten Folgen der Serie.
Sie zeichnet sich durch eine durchgängig düstere Atmosphäre aus, die ihre Höhepunkte in mehreren ausgesprochen gruseligen Szenen findet wie z.B. Dereks Beobachtung vom Plumpsklo aus (ja, die Folge hat durchaus auch ihre humorigen Stellen) und die Entdeckungen in den Höhlen.
Zudem lernt man eine Menge arg skurriler Personen kennen: einen Muschelsammler, seine Tochter Luna, die ihre Zöpfe bevorzugt vor dem Gesicht trägt und den alten Salthorn.
Für Jay, Tom und Derek gilt es nun herauszufinden, ob und wenn ja, was alle diese Leute mit den seltsamen Vorkommnissen in dem kleinen Fischerdorf zu tun haben.
Denn dort geht es wirklich unheimlich zu, da steigt die Dreibeinige Mähre aus dem Meer herauf, Sirenengesang ist zu hören und Luna wird von einer seltsamen Krankheit gepeinigt.
Natürlich klärt sich am Ende auf, das hinter all diesen so gruselig anmutenden Ereignissen ganz logische Vorkommnisse stecken, doch bis dahin kostet die Folge den Grusel- bzw Mystery-Faktor voll aus, und das weiß einfach zu gefallen.

Die Sprecher sind wie gewohnt erste Sahne und ich finde es immer wieder toll, dass man gerade Sven Plate, Kim Hasper und Gerrit Schmidt-Foss auch nach schon so vielen Folgen noch anhört, welchen Spaß sie dabei haben.
In den Nebenrollen sind ebenfalls vertraute und sehr bekannte Stimmen zu hören. Da hätten wir beispielsweise Hasso Zorn, Rainer Fritzsche und Gerd Holtenau. Was soll da noch schiefgehen? Na eben.
Sehr gut hat mir auch Julia Ziffer in der Rolle der kranken und etwas verschroben wirkenden Luna Evermore. Sie klingt gleichermaßen nett, wie auch ausgesprochen unheimlich, insbesondere bei ihrer Begegnung mit Jay mitten in der Nacht.

Auch hinsichtlich Musik und Effekten kann man diese Folge wieder bedenkenlos durchwinken, da passt einfach alles. Es vergeht kaum ein Moment, in dem man nicht wenigstens im Hintergrund etwas hört und das sorgt natürlich ebenfalls immens für Atmosphäre. Manchmal überlege ich, ob ich mir nicht mal die Musikstücke aus den Hörspielen herausschneiden und auf CD bannen soll, lohnen würde es sich bei dieser Serie allemal.

Das Cover rangiert bei mir ganz vorne auf der Liste der besten Cover. Wunderbar düster, die tosende See, die aufgeknüpfte „Gestalt“, das alles bürgt für eine spannende und gruselige Geschichte.

Fazit:   Jay, Tom und Derek in detektivischer Hochform, eine spannende Geschichte mit zahlreichen gruseligen Momenten und einem guten Schuss Humor. Sehr schön!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: