Das wilde Pack (04) lässt es krachen

Titel:   Das wilde Pack (04) lässt es krachen / VerlagUSM Audio / Laufzeit:   ca. 43 min / 6 Track / Sprecher:   Jens-Peter Fiedler, Frank Bahrenberg, Bruno Tenderra, Benjamin Werres, Jürgen Sieger, Suzan Erentok u.A.

Inhalt:   Das wilde Pack ist eine Bande von Tieren, die in verlassenen U-Bahn-Schächten unter der Stadt lebt. Die Tiere haben nur ein Ziel: Endlich in Freiheit leben.
Aber es liegt noch ein langer abenteuerreicher Weg vor ihnen.

Damit alle Tiere auf ihrem Schiff Platz haben, braucht das wilde Pack ein sehr großes Schiff mit einem enormen Kiel. In der ganzen Stadt scheint es nur einen einzigen Balken von der benötigten Größe zu geben. Und der sitzt mitten im Dachstuhl eines gewaltigen Neubaus. Was bleibt dem wilden Pack anderes übrig, als es krachen zu lassen?


Nachdem in der vorigen Folge ein Bauplan für das Schiff stibitzt und die Frage geklärt wurde, wo das Wasser ist um das Schiff starten zu lassen, geht es in Folge 4 an die handfesten Vorbereitungen. So muss der riesige Balken für den Kiel besorgt werden und natürlich ist es gar nicht so einfach und vor allem auch gefährlich, einen Dachbalken aus einem Neubau zu stehlen.
Und dann stellt das wilde Pack dann auch noch fest, dass es mit dem Kielbalken nicht getan ist, dass sie Bohlen brauchen werden und sie bearbeiten müssen. Welches Tier könnte diese Arbeit erledigen? Die Antwort kommt ihnen bald, doch als sie die Tiere anheuern wollen, gerät das wilde Pack in höchste Gefahr und die Geschichte wird mächtig spannend.
Außerdem geraten die Freunde wieder wortwörtlich ins Schussfeld des Zoodirektors…
Typisch das wilde Pack geht es in dieser Geschichte wieder hoch her und sehr turbulent zu und zu lachen gibt es ebenfalls eine ganze Menge.
In dieser Folge ist mir ganz besonders aufgefallen -und das finde ich großartig-, dass die Tiere in dieser Serie nicht zu sehr vermenschlicht werden. Zwar hat man ihnen menschliche Stimmen gegeben, aber ansonsten sind und bleiben sie eben Tiere, die an vielen Dingen der Menschen scheitern. Das lässt die Abenteuer des wilden Pack erwachsener und ehrlicher wirken als manch andere Serie, bei denen Tiere wirklich alles können.

Bei den Sprechern klafft weiterhin eine tiefe Kluft zwischen den Sprechern der Tiere und denen der Menschen. Die Tiere können wie gewohnt auf ganzer Linie überzeugen, lediglich Thomas Küchler in seiner Rolle als Biber Castor hat mir nicht so recht gefallen. Meines Wissens nach sind Biber keine allzu hektischen Tiere, wieso muss Castor dann sprechen wie Eddie Murphy in Hochform. Gut ist er darin zweifellos, aber es passt nicht wirklich zur Rolle.
Bei den menschlichen Rollen sieht es leider nicht so erfreulich aus. Seien es die Gäste auf dem Richtfest, das Kind, die Zoobesucherin oder auch Müllers Tochter Constanze, Mechthild Teschner und Thomas Peters, die diese Rollen übernehmen, klingen sehr gestelzt und unecht.

Das Titellied hinterlässt einfach Wirkung, die übrige Musikkulisse hält sich dagegen eher zurück. Sie ist zwar immer passend in die Handlung eingearbeitet, aber sie drängt sich niemals in den Vordergrund.

Das Cover zeigt das wilde Pack mit ihrem künftigen Schiffskiel auf der Flucht über den Dächern der Stadt. Die Tiere sind sehr schön gezeichnet und in ihren Bewegungen lassen sie bereits die Freiheit erahnen, in der sie hoffentlich bald leben werden. Es sieht aus als wären sie auf dem richtigen Weg dorthin.
Fazit:   Der nächste Schritt auf dem Weg in die Freiheit ist getan und ich bin sehr gespannt, wie das Abenteuer des wilden Packs weitergehen wird.

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