Don Harris Psycho-Cop (5) – Das Killerkommando

Titel:   Don Harris Psycho-Cop (5) – Das Killerkommando / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 55 min / 14 Tracks / Sprecher:  Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Björn Schalla, Gerrit Schmidt-Foss, Jörg Döring, Lutz Mackendy, Bernd Rumpf u.A.

Inhalt: Don Harris, der sich wieder im Besitz des Amuletts befindet, und seine Verbündete Elektra stellen für den „Club der Höllensöhne“ eine wachsende Bedrohung dar. Ihre vereinten übernatürlichen Kräfte und die Macht der Amuletts schwächen den Geheimbund empfindlich.
Daher gibt es für die „Höllensöhne“ nur ein Ziel: Don Harris und Elektra für immer auszuschalten und sich des schwarzen Amuletts zu bemächtigen.
Sie entsenden ein Killer-Kommando nach Glastonbury; dem Geburtsort Don Harris‘ und zugleich sicher geglaubtes Versteck.


Die Jagd auf Don Harris und Elektra geht weiter, die Höllensöhne entsenden einen Killer, der ihn umbringen soll.
Dank seiner besonderen Fähigkeiten kann Don Harris den Angriff jedoch absehen und seinerseits den Killer überwältigen.
Das Killer-Kommando bietet eine Reihe neuer Ansätze für die Serie.
So konnte man wie schon erwähnt, den Killer überwältigen und zum Verhör ins Hauptquartier des ESI bringen und man darf gespannt sein, ob und wenn ja, was er über seine Auftraggeber zu sagen hat.
Da der Schlag auf Don Harris missglückt ist, sind natürlich aber auch die Höllensöhne nicht untätig und planen bereits das nächste Attentat.
Erst dachte ich noch: oh Mann, soll das jetzt immer so weitergehen, ein Mordversuch nach dem anderen, wo man doch schon im Voraus weiß, dass das niemals gelingen kann?
Doch in dieser Folge haben die Höllensöhne ein besonderes As im Ärmel: einen Mann nämlich, der über ganz ähnliche Fähigkeiten verfügt wie Don Harris. Und so sitzt man als Hörer doch wieder gespannt vor dem Player.
Das ist in dieser Folge umso gemeiner, zumal Don Harris und Elektra von dem neuerlichen Angriff natürlich noch nichts wissen , man als Hörer aber schon bestens darüber informiert ist.
Denn in dieser Folge erfährt man von den Plänen der Höllensöhne nicht nur durch die kurzen Streams, sondern bekommt einen richtigen Einblick in ihre Pläne und Vorgehensweisen, man erlebt die Folge also quasi auch aus ihrer Sicht, was ich ausgesprochen reizvoll fand.
Eine Geistererscheinung, die entscheidend ins Geschehen eingreift, wirft gegen Ende der Folge neue Fragen auf, die Don Harris und Elektra sicher noch weiter beschäftigen werden.

Mich hat in dieser Folge Douglas Welbat als Erzähler sehr beeindruckt. Mit seiner sehr bedächtigen Erzählweise verleiht er jeder Szene Intensität und kribbelnde Spannung.
Als Terence Kyle, ein Freund von Don Harris Vater, ist F.G. Beckhaus zu hören, der genau den Ton trifft, bei dem man zunächst nicht recht weiß, ob man ihm trauen kann.
Den Bestattungsunternehmer Ethan Sloane spricht Jörg Döring, der die Verzweiflung seiner Rolle glaubhaft rüberbringt, dem man aber auch sofort abnimmt, welche Unterwürfigkeit er den Höllensöhnen entgegenbringt.

Die eher zurückhaltende Musikkulisse ist ja mittlerweile quasi ein Markenzeichen der Serie und so findet man sie natürlich auch in Das Killer-Kommando genau so vor.
Hier wird immer wieder bewiesen, dass Spannung auch sehr gut ohne bombastische Klänge und Melodien erzeugt werden kann und so oft viel nachhaltiger wirkt.

Das Cover fasst einige Aspekte des Hörspiels zusammen: das Killer-Kommando an sich, die Gefahr, in der Elektra bei Terence Kyle gerät und die merkwürdige Geistererscheinung und wie sie in das Geschehen eingreift. Ja auf diesem Cover gibt es einiges zu entdecken und das unterscheidet es deutlich von seinen Vorgängern.

Fazit:   Wieder eine sehr spannende und -durch die beiden verschiedenen Perspektiven- interessant gestaltete Folge. Die Serie leistet sich wirklich keinen Aussetzer und ist nur zu empfehlen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: